Alle Beiträge von sailingmoments

Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

3-2-1… Der Countdown läuft – es kann losgehen!

Das Hirn muss fit bleiben, es gilt immer mal wieder neue Herausforderungen zu finden und sich diesen zu stellen. Dies nicht nur im täglichen Leben, sondern auch im theoretischen Sektor – bei der Ausbildung…
Ich weiß aus den Jahren der Praxis, dass kein Schein der Welt praktische Erfahrung ersetzt, dennoch bin ich der Überzeugung, dass auch theoretisches Wissen der Gesamtentwicklung zuträglich ist – zumal dann wenn man weitreichende Pläne hat.

So geht es in Bälde wieder los, Sibylle und ich drücken wieder die Schulbank!
Dafür galt es einiges vorzubereiten, etliches musste auch neu angeschafft werden – doch inzwischen ist die Einkaufsliste abgearbeitet und es kann eigentlich losgehen.

IMG_3030

Ehrlich gesagt – ein bisschen nervös bin ich schon, aber dieses Quantum an Lampenfieber gehört eben dazu…
Also, drückt mir die Daumen – wie es ausgeht – hier in diesem Blog!

Gesucht! Windschutzscheibe Bavaria Lagoon / Caribic

Hallo allerseits…

Egal ob Du meinen Blog schon kennst oder gerade mal hereinschaust. Hier dreht sich viel um´s Segeln und eine große Rolle spielt ein Yachtmodell von Bavaria – die Lagoon / Caribic Baureihe.
Ich versuche natürlich auch zu helfen wenn möglich – so hat mich heute ein Eigner einer Bavaria 430 Caribic angeschrieben, dass er sein Schiff gerne mit einer stehenden Scheibe, am liebsten der damals serienmäßig verbauten, nachrüsten würde.
Ich bin nicht sicher, glaube aber, dass die Scheiben von 370 bis 430 gleich sein sollten, zumindest optisch sind sie das.

Da nicht jeder Segler auf dieses Extra steht, ist es nicht vollkommen ausgeschlossen, dass jemand eine Quelle weiß oder gar selber eine im Keller liegen hat. Gegebenenfalls spielst genau DU ja gerade mit dem Gedanken bei Deiner Lagoon / Caribic die Scheibe abzumontieren und dies ist eine Gelegenheit den Plan umzusetzen.

Ich bin sicher, Reinhold würde sich über jedes Angebot freuen!
Ich leite Mails die über diesen Blog kommen gerne an Ihn weiter…

Auf das die „Second Love“ bald mit Scheibe in See stechen kann!

Reinhold 430C Second Love (2)

2014 im Rückblick – Zeit „Danke“ zu sagen!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für diesen Blog erstellt.

x

Hier ist ein Auszug:

„Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieser Blog wurde in 2014 etwa 15.000 mal besucht. Wenn er ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 6 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieser Blog.
Es wurden 319 Bilder hochgeladen, das macht insgesamt 201 MB Bilder. Das entspricht etwa 6 Bildern pro Woche.
Mit 453 Besuchern war der 5. August der geschäftigste Tag des Jahres. „Pleiten, Pech und Pannen – Refit 2014!“ war der beliebteste Beitrag an diesem Tag.“

Es wurden 24 Beiträge im ersten Jahr (2014) veröffentlicht, der Top Beitrag war „Bavaria 390 Lagoon – Daten & Fakten“, die Top Referenzseite war die des „Mittelmeer Skipper Forums“.
Mein Blog hat insgesamt 41 Länder erreicht, die meisten der Besucher kamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es waren jedoch auch Besucher aus dem Rest der EU, der Türkei, Russland, der USA und Ägypten dabei.
Die meisten Kommentare kamen natürlich aus dem Freundeskreis, Christian, Detlef und Volker haben immer mal wieder etwas geschrieben.

Uns bleibt nix anderes hinzuzufügen, als dass wir überrascht, überwältigt aber auch stolz auf den Erfolg dieses kleinen Blogs sind. Wir hoffen, dass wir Euch weiterhin mit kleinen Anekdoten aus unserem Seglerleben unterhalten können und wünschen beim Lesen der Beiträge viel Spaß.

Euch allen ein gutes, vor allem gesundes und glückliches, aber auch erfolgreiches neues Jahr 2015!
Mario & Sibylle

„Nessaja´s“ neue Heimat…

Jeder Schiffseigner kennt das Thema – wo soll der „Schatz“ liegen?

Der wichtigste Aspekt ist sicher die Sicherheit die der Liegeplatz dem Schifferl bietet – behütet vor den Winterstürmen, mit möglichst wenig Schwell und anderem Unbill soll das Boot bis zum nächsten Eintreffen des Eigners untergebracht sein.
Um aber überhaupt eintreffen zu können, ist es wichtig, dass der neue Liegeplatz verkehrstechnisch günstig liegt. Ist ein Flugplatz nötig, ein großes Fährterminal oder lieber die Autobahnnähe?

Dies steht oftmals konträr zum Anspruch, dass der Platz natürlich auch schön sein soll und für die Nächte in denen man nicht unterwegs ist auch ein adäquates Ziel, ein gern genommener Aufenthaltsort ist.
Man braucht eine gewisse Infrastruktur, Läden, einen Ship-Chandler, ggf. eine Werft, unbedingt eine Bar, eventuell auch ein Restaurant, Strom, Wasser, etc…

Gott sei Dank sind die Ansprüche der stolzen Eigner unterschiedlich, so dass es wohl für jeden Anspruch entsprechende Angebote gibt. Sibylle und ich mögen eher was ruhiges, naturverbundenes – klein und überschaubar – mit den jeweiligen Möglichkeiten in der Nähe. Unser Hauptthema war über Jahre, wann wir endlich die vertraute Nähe, die stetige Erreichbarkeit zum Schiff etwas aufgeben und uns neue, interessante Ziele suchen.
Zur Saison 2015 haben wir uns den Ruck nun endlich gegeben – Nessaja wird also nun bis April 2015 in der Türkei bleiben. Wir haben das durchaus gute Angebot der Port Iasos Marina, wo sie bisher untergebracht war, genutzt und dort heute die Bezahlung gemacht. Sie bleibt also in der türkischen Ägäis, nähe Bodrum, bis wir sie im Mai 2015 in die EU bringen (müssen).

c

So wie es heute aussieht wird sie dann für mindestens ein Jahr in der Leros Marina Evros untergebracht werden. Dort habe ich mir bereits eine Option gesichert. Es sind Seglerfreunde von mir dort stationiert, ich habe die Marina als schön, gut ausgestattet und sicher kennen gelernt.
Das Ziel ist, die griechische und türkische Ägäis zu entdecken, den Göcek-Golf, die Kykladeninseln zu bereisen und namhafte Eilande wie Mykonos, Santorini, Samos, Paxos, Naxos, Rhodos, etc. – sowie deren kleine und weniger bekannte Geschwister – zu erkunden und die Sehenswürdigkeiten dort kennen zu lernen.

Wie es dann weiter geht?
Das steht in den Sternen – aber wie immer, alle News, ob in naher Zukunft oder weiter Ferne – hier in diesem Blog…

„The Big Blue“ – ein klarer Fall für Cineasten

…was um Gottes Willen hat ein Seglerblog mit Kino zu tun?

Nun, ich will für Aufklärung sorgen!
Vor vielen Jahren, 1988 um es auf den Punkt zu bringen, hat Kultregisseur Luc Besson den Film „Le Grand Bleu“ in die Kinos gebracht.
Der Streifen lief in den deutschen Lichtspielhäusern unter dem Titel „Im Rausch der Tiefe“ und handelt von zwei Freitauchern im lebenslangen Wettbewerb.
Natürlich ist die Story mehr oder minder fiktiv, sie ist jedoch an wahre Lebensgeschichten angelehnt.
Der Film beeindruckt mit fantastischen Bildern und guten Schauspielern (ich mag Jean Reno), so ergab es sich, dass ich den Film in jungen Jahren öfters mal angesehen habe…

Im_Rausch_der_Tiefe_article

Vor einigen Tagen nun, wurde der Streifen im TV wiederholt – Anlass genug einen Fernsehabend allererster Güte einzulegen.
Nun muss man sich kurz klar machen, dass Internet im Jahr 1988 nicht allgegenwärtig war – ich war grundlegend also der Meinung, dass der Film in Taormina / Sizilien und an der französischen Riviera gedreht wurde, von griechischen Inseln wusste ich damals noch nix.

Diesmal fiel es mir wie Schuppen von den Augen…
Das ist doch…, ja! Das Kloster auf Amorgos welches wir während unseres „Zwangsaufenthaltes“ dort besucht hatten…

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

…und – nein – das Schiffswrack kenne ich, das ist nicht auf Sizilien, das ist doch das welches wir ebenfalls auf Amorgos fotografiert hatten!

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Natürlich, kein Hexenwerk, heute bemüht man Google und stellt fest, dass man sich nicht getäuscht hat. Ein Film der meine Liebe zum Meer mitgeprägt hat, wurde in vielen Sequenzen auf einer Insel gedreht, auf der ich 25 Jahre später, nicht ganz freiwillig und ohne es zu wissen eine Woche Aufenthalt hatte.
Selbst der Ausblick den ich so genossen hatte, ist im Film in einer kurzen Sequenz zu sehen…

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Ein Grund mehr, Amorgos ein zweites Mal anzulaufen und ganz bewusst wahrzunehmen, dass dieses, heute leicht angegraut wirkende Stück Filmgeschichte dort gedreht wurde…

Übrigens – in Sachen Liegeplatz tut sich was! Mehr dazu in Bälde hier in diesem Blog…