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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

Viele neue Informationen

Hallo an alle Follower meines Blogs…

Ihr habt es ja vielleicht mitbekommen – wir haben unseren Urlaub auf Leros verbracht und somit unserer Nessaja viel Zeit widmen können.
So wurde auch Zeit diesen Blog mit News zu füttern.

Ich habe zwei neue Galerien mit Fotos eingefügt, die findet Ihr wie immer am linken Seitenrand.
Dort sind die ersten Fotos der „aufgeräumten“ Nessaja zu sehen – das Schiff stellt sich sozusagen vor, man kann sich einen Eindruck holen.

01 Nessaja total (3)

Zudem konnte ich, nachdem ich viele Tage lang im Schweiße meines Angesichts gerackert und studiert hatte, auch die ganzen im Blog geführten Listen komplettieren.

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So ist die Ausstattungsliste jetzt aktuell, ebenso die „ToDo – Liste“.
Die ganzen im Urlaub durchgeführten Arbeiten haben wir in der „Worklist“ zusammengefasst – das alles findet Ihr unter „Nessaja“ im oberen Hauptmenü.

Um allen Lesern gerecht zu werden – nicht nur den technisch Interessierten oder den Bootsspezialisten – habe ich in der zweiten Galerie bereits die ersten Impressionen von Griechenland zusammengefasst. Wir hatten genug Zeit die Insel nochmals zu erkunden und dabei die Gelegenheit sehr viele wunderschöne, durchaus auch klischeehafte, Eindrücke zu sammeln.
Nicht zuletzt sieht man auf den Bildern auch, dass wir mehrfach Besuch hatten – langweilig war uns also nie! Dafür bedanken wir uns bei all unseren Freunden, dass sie ihre Zeit mit uns geteilt haben.

Was fehlt? Wie geht´s weiter?
Der Urlaubsbericht vom Juni, unserem „Rammadamma“ fehlt noch. Dafür werde ich mir die nächsten Tage Zeit nehmen um ein bisschen vom Erlebten zu erzählen.
Seid also gespannt, diese News gibt´s demnächst hier…

…es ist vollbracht – der Skipper legt nach!

Heute ist ein toller Tag!

Nachdem die Capetania mit dem Bestehen der SKS Theorie (mit Belobigung) ordentlich vorgelegt hatte war es nun an mir nachzulegen.
Aus den Erfahrungen rund um meine SSS-Prüfung noch mit Demut belegt habe ich also die letzten Wochen jede freie Minute gelernt und mein Umfeld damit ordentlich belastet…
Selbst am Tag vor der Prüfung war es angebracht noch ein paar Handgriffe am Sextanten zu üben – so musste die Sonne mal kurz auf die Brecherspitz „gesetzt“ werden.

Sextant

…so weit so gut – aber der Ernst der Sache sollte folgen – am Samstag war am Starnberger See Prüfung. Der SHS (Sporthochseeschiffer – Schein) ist eine ausschließlich theoretische Prüfung in vier Teilen. Ich habe mich entschlossen es einmal zu probieren alle Teile am Stück zu machen. Dies war zwischen 09.00 Uhr und 16.00 Uhr zu tun – Ergebnisse gibt’s am Sonntag!
Heute also noch einmal hin – es sollte so ausgehen wie ich es schon aus 2011 vom SSS kannte – mein Name wurde genannt als die Aspiranten zur mündlichen Prüfung im Fach „Wetter“ genannt wurden.

Nun waren also fast zwei seeeehr lange Stunden warten angesagt bis ich endlich meine bescheidenen Wetterkenntnisse zum Besten geben durfte. Das sollte reichen, das Fach „Wetter“ war gepackt!
Das mündliche Fach „Handhabung einer Yacht“ hatte ich am Vortag bereits bestanden – aber was ist denn nun mit dem Rest???
Ihr könnt Euch den Stein nicht vorstellen der mir von den Schultern fiel als der Ausschussvorsitzende mir bestätigte, dass ich auch „Recht“ und „Navigation & Astro“ bestanden hatte – der Hammer!

Seit heute 12.30 bin ich also Sporthochseeschiffer – die höchste deutsche Lizenz in der Sportschifffahrt welche zur weltweiten Fahrt qualifiziert! Das ehrt mich sehr, verleitet mich aber auch zu unüberlegten Taten…

SHS geschafft

Es soll nicht der abschließende Satz des Prüfers vorenthalten werden – er gab mir mahnende Worte mit auf den Weg „Ihre Antworten in auf den allgemeinen Teil in Astronavigation waren grausam – Sie konnten sich nur durch eine sehr gute Navigationsprüfung retten…“
Tja, äh, was soll ich sagen? Der Mut zur Lücke???
Ich habe Ihm jedoch mein Wort gegeben, dass ich mich tatsächlich mit meinem Sextanten beschäftigen will und werde (meine Styroporweltkugel musste trotzdem in den Abfall!)

Jetzt erstmal das Projekt Schiffsüberführung – neugierig? – News in Bälde hier in diesem Blog!

Nachtrag – wir schreiben den 15.05.15 / 0926 MESZ – es klingelt…
Der Briefträger steht vor der Türe und schon am Kuvert erkenne ich – er ist da!
Seit heute (fast ein Geburtstagsgeschenk) halte ich also das begehrte Objekt in Händen.

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Gruß vom Skipper

…voller Einsatz – die Theorie des Segelns

Puh – geschafft!

Am Wochenende durfte ich mal wieder aushelfen – der Zeitpunkt hätte aufgrund meines eigenen Lernaufwandes zwar nicht schlechter sein können – aber hier war es einfach „Ehrensache“ einzuspringen.
Es wurde also einmal wieder eine Gruppe Interessierter für die Sportbootführerscheine Binnen auf die Prüfung vorbereitet.

Am ersten Tag geht es mehr oder minder um das Motorboot, am zweiten Tag steht Segeln in der Theorie und der „theoretischen Praxis“ (Kommandosprache, etc.) auf dem Programm.
Um Begriffe wie „Segeldruckpunkt“ oder „Lateralplan“ zu erklären behelfe ich mir immer mit einer kleinen Spielzeugyacht. Als die auf Kiel gelegt wurde, war sie sicher für einen anderen Einsatzzweck bestimmt…

Ich habe mir oft überlegt, wie das wohl rüberkommt – der Skipper mit dem kleinen, roten Spielzeugboot in der Hand – „luvgierig und leegierig“ erklärend.
Seit gestern weiß ich das auch – dank Manuel – er hat tatsächlich von mir ziemlich unbemerkt, einen Schnappschuss setzen können, welchen ich nicht vorenthalten möchte.

Sailing Instructor

Mir macht es Spaß – und ich hoffe den Teilnehmern auch!
Mehr dazu auf der Webseite von ABC

News? Bald wieder hier auf diesem Blog!

„Quo Vadis“ – wohin gehst Du?

…nun die Antwort auf diese, nicht eben zufällig gestellte, Frage muss lauten – nach Kappeln an der Schlei!
Habe ich nicht erst kürzlich gepostet, dass die Seglerwelt irgendwie klein zu sein scheint?

Bisher waren die meisten Anfragen, die aus diesem Blog heraus an mich gerichtet wurden, dem Thema „Bavaria Lagoon“ zuzuordnen.
In der letzten Woche hat mich Tom kontaktiert, sein Heimatrevier ist die Ostsee und vielleicht ahnt Ihr es schon – Ihm gehört heute unsere ehemalige „Quo Vadis“, die alte Alpha 32.
Er hat den Blog beim googeln nach dem Schiffstyp gefunden und zuerst mal nachgefragt ob es denn besondere Merkmale gäbe um festzustellen, dass es sich wirklich um unser altes Boot handelt. Das war schnell und einfach zu klären, denn die alte Dame hat beim Stapellauf einige unverwechselbare Gene mitbekommen (flacherer Kiel, höheres Binnenrigg, Radsteuerung, etc.).

Als klar war, dass es sich um ein und dasselbe Schiff handelt haben wir uns etwas ausgetauscht, leider kann ich heute, zehn Jahre nach dem Verkauf nicht mehr viel zum Schiff sagen.

Umso mehr habe ich mich über ein aktuelles Bild gefreut – „Quo Vadis“ heißt heute „Rumpel“ und macht als segelnder Youngtimer die Förden der Ostsee unsicher. Wir wünschen Tom viel, viel Freude mit dem Schiff mit dem wir unsere ersten richtigen Törns gemacht haben, so viel Schönes erlebt haben, mit dem wir den Grundstein zu unserer „Seglerlaufbahn“ gelegt haben…

Tom - Alpha 32