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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

Was lange währt wird endlich gut – Merry Christmas and a Happy New Year

Christmas

Die Crew der „Nessaja“ wünscht allen Followern des sailingmoment-Blogs ruhige Festtage und ein gesundes und spannendes Jahr 2019.

Rutscht gut rüber und passt auf Euch auf.

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen habe ich den lang erwarteten Urlaubsbericht online gestellt – den findet Ihr hier – viel Spaß beim Schmökern.

Im Urlaubsbericht erfahrt Ihr wie man auch auf kleinen Runden glücklich sein kann, wieviel eigentlich Zehen aushalten und warum Segeln das schönste Hobby von allen ist 😉

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Wie geht es weiter? Wir gehen am WE um den 19.01. auf die „boot“ nach Düsseldorf – News dazu wie immer hier in unserem Blog.

 

 

 

City of Sail – eine Reise nach Mittelerde

…zuerst noch eine Vorabinfo – der Urlaub ist schon wieder einige Wochen her, den Urlaubsbericht konnte ich bisher noch nicht verfassen. Er wird aber in Bälde verfügbar sein. Wenn es soweit ist gebe ich hier Bescheid!

Damit es bis dahin nicht langweilig wird, möchte ich Euch von einer, für mich als Segler sehr spannenden Geschäftsreise berichten – ich musste nach „Down Under“, nach Australien und Neuseeland.

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Es ist nur sehr Wenigen vergönnt die Reise dorthin auf eigenem Kiel anzutreten, andere schaffen es Ihr Leben lang nicht, diesen Kontinent zu bereisen. Ich war also gespannt und die große Tasche wurde gepackt.

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Ganz ehrlich – die Anreise ist beschwerlich! Zwei Langstreckenflüge, nur unterbrochen durch einen dreistündigen Aufenthalt in Singapur, schlauchen schon. Obwohl mein Kollege und ich in der Premium Eco der Singapore Airlines gut aufgehoben waren.

Wir sind am Montag nachmittags in Sydney angekommen und haben den Rest des Tages gleich genutzt um den weltberühmten Blick auf das Opera House und die Harbour Bridge zu erhaschen.

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Das war schon ein schönes Gefühl, zumal es mein erster Besuch in „Down Under“ war. So machten wir also weiter, tagsüber arbeiten und abends soviel sehen und mitnehmen wie es eben auf Geschäftsreisen geht.

So kamen wir auch zu einer Stippvisite zum Bondi Beach, wo wir unsere Füße einmal in den Pazifik halten konnten…

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Ok, schön, aber was hat das nun alles mit dem Segelblog zu tun?

Wartet ab – einige Wochen vor der Reise fragte mich mein Kollege wo ich das Wochenende, welches wir während unserer Reise zur privaten Verfügung hatten, verbringen möchte. Zur Auswahl standen Melbourne / AUS und Auckland / NZL. Ich habe mich für Auckland entschieden, ohne eigentlich zu wissen warum – aber schließlich ist Auckland ja „City of Sail“ und der aktuelle „Americas Cup“ Gewinner – die „Royal New Zealand Yacht Squadron“ RNZYS kommt von dort. Ohne zu ahnen was mich erwartet hatte ich eine perfekte Entscheidung getroffen.

Melbourne war ohne Höhen und Tiefen, zum Wochenende ging es also ab nach Auckland…

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Bereits aus der Luft war die spektakuläre Küste gut zu erkennen, beim Anflug auf die Großstadt sah man schon die Bucht von Auckland und auch die Marina…

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Angekommen! Das Wochenende stand vor der Türe und wir sind erstmal an die Waterfront. WOW! Zwei alte Americas Cupper lagen dort an den Pontons, die NZL41 und die NZL68.

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Ob man da…??? Verrückte Idee, aber möglich – also nix wie hin und für den nächsten Tag zwei Tickets beschafft! ICH – WERDE – EINE – AC – YACHT – FAHREN! Ich war fast ein bisschen aufgeregt.

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Aber auch sonst gab es allerhand Nettes zu bestaunen, hier reiht sich ein Harbour an den anderen, ich habe noch nie eine solche „Oyster“ Dichte gesehen wie hier…

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Und auf einmal sah ich Sie…

Unscheinbar, in einer Ecke des Viadukt Harbour lag die vielleicht berühmteste Yacht der neueren Regatta Geschichte. Ein Schiff welches zur Legende wurde und überall nur „die rote Ketch“ genannt wird – die „Steinlager II“, eben das Schiff mit der Sir Peter Blake, der beste Segler seiner Zeit das „Whitbread Round the World Race“ gewonnen hat. Das bis heute einzige Schiff welches alle Etappen gewann – in dem Rennen welches heute als „Volvo Ocean Race“ VOR bekannt ist.

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Unspektakulär für die Einen, für mich aber etwas Besonderes, habe ich doch in Büchern schon so viel über die rote Ketch und Ihren Skipper gelesen.

Am Abend musste ich alles Erlebte erst einmal sacken lassen, ich habe trotz Jetlag recht gut geschlafen – am nächsten Tag hieß es an Bord der NZL68 anmustern…

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Wusstet Ihr, dass AC Yachten einfach durchnummeriert werden? Und dass sie beim Verkauf nur die Nationalitätskennzeichnung angepasst bekommen? Es war ein Fingerzeig, dass diese Yacht als GER68 gebaut wurde, ein deutsches Schiff welches für das 2002 Syndikat rund um Michael Illbruck entwickelt wurde.

Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde das AC Engagement damals aufgegeben und die Yacht an das Team New Zealand verkauft welche es dann als Trainingsyacht benutzt hat. Und jetzt ging ich an Bord!

Die Mannschaft war zur Aktion aufgefordert – dem sind wir sehr gerne nachgekommen!

Am Grinder…

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…und am Ruder!

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Eine Erfahrung mit „WOW-Effekt“! Wir hatten in der Bucht von Auckland zwar nur etwa 3 bis maximal 4 Bft. – dennoch ging das Schiff ab wie die Feuerwehr. Ich durfte einen Am-Wind Kurs steuern und dabei mal spüren wie der Unterschied von meiner schwerfälligen Fahrtenyacht zu so einem Racer deutlich wird. Unglaublich!

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Unter Genacker sind wir dann zurück Richtung Stadt – voll besegelt trägt das 24 Tonnen Schiff (80ft.) bis zu 747qm Tuch, auch das unvorstellbare Zahlen.

Innen? Da sieht es anders aus – da möchte ich den Komfort von Nessaja mal hervorheben 🙂

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Und sonst? Wir wären töricht gewesen, wenn wir nicht wenigstens versucht hätten den Americas Cup zu sehen. Der steht ja wohl irgendwo im Clubhaus, oder?

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Naja, kann man da einfach reinmarschieren? Warum nicht einfach fragen…

Auf eine Messenger Anfrage bekam ich innerhalb weniger Stunden eine Antwort. Internationale Segler seinen jederzeit willkommene Gäste, wir MÜSSTEN uns aber ins Gästebuch eintragen – na nichts einfacher als das…

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Hier ist er allgegenwärtig – Sir Peter Blake – der so tragisch durch einen Piratenüberfall ums Leben kam – ich fühlte mich in den heiligen Hallen des RNZYS wie in einer anderen Welt, hier wird Yachtsport zelebriert.

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Es gab allerhand Trophäen zu bestaunen – hier nur eines von unzähligen Regalen!

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Und NATÜRLICH – auf einem Ehrenplatz – die älteste Sporttrophäe der Welt, der „Americas Cup“

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Kann man vielleicht nicht so nachempfinden – war aber irgendwie ein sehr gutes Gefühl diese Kanne einmal live zu sehen.

Wir durften dann noch im Restaurant, welches normaler Weise exclusiv für Mitglieder ist, unser Dinner einnehmen. Auch das war irgendwie cool, hier schafft man es diese besondere maritime Stimmung mit einem Quäntchen Entspanntheit zu kombinieren – ein Platz zum Wohlfühlen. Wir wurden sehr gastfreundlich behandelt.

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Tags darauf hatten wir nach einem recht anstrengenden Arbeitstag Lust auf etwas Natur, es bot sich die Gelegenheit den Murawei Beach zu besuchen. Hier konnten wir den schwarzen Lavasand fühlen, die endlose Weite spüren und die Albatroskolonie bestaunen.

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War´s das? Nein, nicht ganz!

Am letzten Tag bot uns das Schicksal eine weitere „Once-a-lifetime-experience“ an, man muss eben nur fragen.

Bei einem letzten Spaziergang zur Waterfront, unser Flieger sollte in wenigen Stunden gehen, kamen zwei Mädels aus der roten Ketch. Wir haben die beiden einfach mal gefragt ob man das Schifferl einmal aus der Nähe sehen könnte.

Die Reaktion – ein Anruf beim Skipper. Der kann aber erst nachmittags und da sind wir doch schon im Flieger…

Ach, egal, kommt einfach! Wie von außen? Ne, geht mal an Bord, geht mal rein, seht Euch alles an! ICH – BIN – AUF – DER – Steinlager II! Das ist nochmal etwas Besonderes, Sir Peter´s Boot, ein Boot das so viel schon erlebt hat, so viele Erfolge erfahren durfte – Wahnsinn!

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Der berühmte Skipper hat bis heute SEINEN Platz!

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…und natürlich durfte mein Touri-Shot nicht fehlen 😉

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Dann aber war es Zeit „Haere ra“ – Lebwohl – zu sagen, wir mussten los! Ein letzter Blick auf das Schiff…

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…und ab ins Flugzeug.

Für mich war der Aufenthalt in Auckland ein unvergesslicher mit prägnanten Erlebnissen, gerade für einen Segler.

Daher in jedem Fall einen Post in meinem „sailingmoments“ Blog wert!

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Neuigkeiten wie immer hier – stay tuned!

 

Najad 360 for sale!

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…und wieder wird ein wunderschönes Schiff aus meinem Bekanntenkreis verkauft.

Wir haben vor einigen Jahren schon Sabine und Willi in Rab kennen gelernt. Sie nennen eine Najad 360 Ihr eigen – zu Najad braucht hier wahrscheinlich nix gesagt werden. Skandinavische Qualität, zuverlässig und robust – ein Traumschiff!

Erwähnenswert ist, dass dieses Schiff auch noch in einem ausgezeichneten Pflegezustand ist. Viel Neuerungen flossen ein, es wurde immer investiert. Zuletzt (2017) wurde das komplette Teakdeck erneuert, wenige Jahre zuvor wurde eine Webasto Heizung / Klimaanlage eingebaut und bereits 1993 wurde ein neuer Motor (VP 2003T) verbaut.

Das Schiff ist komplett ausgestattet mit Rollsegeln, Kartenplotter, V2A Anker und Kette, Autopilot und einem neuen Dinghy mit 2PS Motor an Davits – es fehlt an nix.

Hier einige Daten…

Maße 10,75m x 3,40m x 1,75m / 8 Tonnen

Baujahr 1987 / zwei Besitzer

300 Liter Wasser / 250 Liter Diesel – beide Tanks V2A

Antifouling wurde erst im Mai 2018 gemacht

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Der Liegeplatz in der ACI Marina „Supetarska Draga“ auf Rab kann übernommen werden – diese Marina können wir wirklich als eine der guten und günstigen in Kroatien empfehlen.

Klar, so ein Schiff gibt es nicht geschenkt – die aufgerufenen 95.000.-€ sind jedoch bei ernsthaftem Interesse verhandelbar.

Kontakt: sabine.ihling@gmx.de

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„…wie war der Urlaub???“

…diese Frage ist manchmal nicht so leicht zu beantworten!

Wir hatten einen sehr schönen Sommerurlaub der aber auch einigen Anlass zum Nachdenken bot.

Es zeigte sich deutlich – Erholung und Entspannung sind keine Selbstläufer!

Wenn Ihr wissen wollt was wir auf unserer Runde durch den Dodekanes bis Rhodos erlebt haben, könnt Ihr es hier nachlesen.

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Viel Spaß beim Schmökern wünschen Euch der Skipper und seine Capetania

Urlaubsreif & Vorfreude

Heißt es nicht „Schadenfreude ist die schönste Freude“?
Ich kann diese Einschätzung nicht teilen…
VORFREUDE ist die schönste Freude!

Wie eigentlich jedes Jahr geht eine Phase intensiver Dienstreisen und Schulungseinsätze zu Ende, das „Sommerloch“ stellt sich ein.
Hier tut Erholung not und wie immer zieht es uns zu „Nessaja“ hin – der letzte Besuch war zwar erst im Februar, dennoch ist der letzte „richtige“ Urlaub schon einige Zeit her – wir erinnern uns, der Herbsttörn ist wegen unseres Umzuges ins Wasser gefallen…

Ganz ehrlich, ich bin platt, ausgelaugt, urlaubsreif! Ich freue mich auf die Distanz zum Arbeitsleben und darauf den Kopf frei zu bekommen.
Was liegt also näher als ein bisschen Törnplanung zu machen – wohl wissend, dass nichts so unbeständig ist wie ein diesbezüglicher Plan. Solche Törns sind vom Wetter allgemein, insbesondere vom Wind abhängig – dennoch, das erklärte Ziel heißt Rhodos & Symi!

Route

…so in etwa könnte die Route verlaufen.
Stressfrei von Leros nach Nisiros, ggf. mit einem Stop in Kalymnos oder Kos – je nach Lust und Laune, je nachdem wen wir treffen oder wer uns begleitet.
Von da über Tilos – hier beginnen neue Gefilde – direkt in den alten Hafen von Rhodos.

Hier wollen wir einige Tage verbringen – Landurlaub, ein Vehikel mieten und die Insel entdecken. Land und Leute genießen, gut essen, Baden gehen…

Nach dem Aufbruch soll es nach Symi gehen, wir haben gehört, dass diese Insel ein herrliches Kleinod sei, das wollen wir uns ansehen.
Der Heimweg ist offen, vielleicht vorbei an Kos Stadt (dort waren wir noch nie mit dem Schiff), vielleicht wieder einmal Kalymnos und wenn das Wetter es zulässt noch ein kurzer Abstecher nach Levitha.

Alternativen? Ja, klar…
Wenn alles ganz anders kommt fahren wir vielleicht noch einmal nach Naxos, das hat uns ganz gut gefallen, dort wären wir 2017 gerne etwas länger geblieben.

Seid also gespannt, bleibt dran – bald geht es los…

Grüße vom Skipper und seiner Capetana