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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

As Time Goes By…

…wie die Zeit vergeht!

Oder, um es mit unserem Kaiser zu sagen – „ja ist denn scho´ wieder Weihnachten?“

Ja, es ist wieder Weihnachten, wieder liegt eine Segelsaison im Kielwasser. Diesmal eine abwechslungsreiche, gar nicht negative, wenn auch eine mit wenig Tagen unter Segeln.

Das soll sich bessern…

Wir sind fleißig am planen für 2020, wie immer steht Kroatien auf dem Prüfstand und wir werden die Marinas Umag, Cres und Rab daher zwischen Weihnachten und Neujahr besuchen.

Natürlich ziehen wir auch in Erwägung im Jahr 2020 in Griechenland zu bleiben, daher beschäftigen wir uns schon etwas mit der Törnplanung für den Urlaub im Mai und den im September. Wieder werden wir Gäste erwarten, im Mai kommen uns Franzi und Mickey besuchen…

Naja, und Ende Januar natürlich wieder die „boot“. Wir haben uns jetzt schon mit Freunden verabredet und freuen uns ganz arg – es bleibt also spannend.

Für 2019 erwarte ich keine Neuigkeiten mehr – mir bleibt also nur „DANKE“ zu sagen, für Euer Interesse und für die vielen netten Kommentare.

Christmas Card

Die Crew der Nessaja wünscht allen Followern des „sailingmoments“ Blogs besinnliche Festtage, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2020.

Wir freuen uns, die Geschichten rund um die Reisen mit unserer Nessaja auch weiterhin mit Euch teilen zu dürfen…

Feel the summer…

Der Winter hielt und hält Einzug in diesen Wochen – zumindest in Deutschland. Mitte November hat er bei uns in Oberbayern seine hässliche Fratze bereits gezeigt und die sonst so bunte und vielfältige Landschaft in ein Einheitsgrau getaucht…

Für mich daher eine willkommene Gelegenheit den Sommer nochmal zu treffen – im Rahmen einer Dienstreise, in Griechenland…

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So bin ich am Morgen des 16. November mit dem Service Truck meines Arbeitgebers Richtung Italien gestartet. Ziel war der Fährhafen von Ancona, es war eine Fährpassage für mich gebucht, diesmal mit einer Innenkabine. Die Fähre war pünktlich und so konnte es gegen 17.00 Uhr losgehen…

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Ich war gespannt, war doch für exakt dieses Wochenende ein sehr strammer Yugo über der Adria angesagt, der, das sollte sich im Nachhinein zeigen, auch einiges an Verwüstung hinterlassen hat.

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Die Windfelder wurden immer dunkler und auch über der italienischen Küste brach die Nacht herein – Ciao Italia…

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Die Überfahrt über Igoumenitsa dauert rund 24h, das ist, trotz eigentlich ganz akzeptabler Unterbringung in der kleinen Kabine irgendwie stressig und zäh. So war ich froh, als wir endlich in Patras angelegt haben – Yassou Griechenland, schön Dich noch einmal zu sehen.

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Vor mir lagen noch rund 220km von Patras nach Piraeus wo ich in einem sehr empfehlenswerten Hotel untergebracht war – mein Zuhause für die nächsten 9 Tage.

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Ich bin gleich noch hoch auf die „Roof-Top“ Terrasse, es war ja noch herrliches Wetter und man konnte noch draußen sitzen. So hatte ich Gelegenheit zu einem kleinen Snack und einen Absacker.

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Die Terrasse war auch ein guter Platz um tagsüber die Mails zu erledigen und die Trainings am Abend vor- bzw. nachzubereiten – es war perfekt, teilweise hatten wir noch 25° C, herrlich für einen der so Sommer süchtig ist wie ich!

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So vergingen die Tage, tagsüber Paperwork, abends Trainings im Umland von Athen. Umso mehr hat mich Auflockerung gefreut – Ihr ahnt es nicht, ich habe mich mit Dimitris hier verabredet. Er war mit Tonia auch in Piraeus und wir haben uns Zeit für einen gemeinsamen Kaffee am Mittag genommen – next Meeting on the Island of Leros!

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Schnell war die Woche um und es war Zeit die Heimreise anzutreten. Wieder von Piraeus nach Patras, hier mit einem Zwischenstopp am Golf von Korinth…

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Um dann rechtzeitig am Fährterminal zu sein und dort für die Nachtpassage einzuchecken.

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In Italien setzte der Regen ein, es wurde spürbar kälter und die Fahrt von Ancona nach Hause zog sich wie Kaugummi. So reifte der Entschluss, noch eine kleine Pause zum Abendessen einzulegen – hmmm, nur wo???

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😉  wer mich kennt weiß – ein gutes Lokal zu finden ist nur eine kleine Challenge! Da der Umweg von der Autobahnausfahrt Rovereto Süd nach Arco nur 12km betrug habe ich mir einen Abstecher ins „Al Fiume“ gemacht. Dort bin ich gerne und ich wusste, dass es einen Parkplatz für den Dodge gibt.

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Was soll ich sagen? Es war den Schlenker wert!

Und jetzt?

Jetzt ist erstmal Winterpause. Die Tickets für die „boot“ sind gekauft, das Hotel gebucht. Wir treffen so nach und nach all unsere Segelfreunde um ein bisschen zu schnacken und planen natürlich wieder.

Mich reizt mehr und mehr für einen Versuch nach Kroatien zurück zu kommen. Näher und öfter am Schiff, das Enkelchen mal mitnehmen. Sehen wir was kommt, ich frage jedenfalls fleißig an…

News wie immer – hier am Blog 😉

 

Urlaubsbericht jetzt online

Ein herzliches Hallo an die treuen Blog Follower!

Während ich auf gepackten Koffern sitze um am Samstag geschäftlich nach Griechenland zu fahren, hatte ich abends noch die Zeit den versprochenen Urlaubsbericht fertig und online zu stellen.

Den findet Ihr hier

Viel Spaß beim Lesen – „stay tuned“ – News bald wieder hier im Blog 😉

Lieben Gruß vom Skipper

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Eine Überführung der besonderen Art

Zunächst einmal ein dickes DANKESCHÖN, dass Ihr unsere Beiträge auf unserer Facebookseite „sailingmoments“ verfolgt, geliked und zahlreich kommentiert habt.

Diesmal war die Überführung, der gesamte Urlaub, unter einem besonderen Stern – ich habe Ärger erwartet – aber nichts dergleichen.

Es war ein schöner, entspannter Urlaub, einer ohne Tiefen aber auch ohne besondere Highlights. Das habt Ihr an der defensiven Berichterstattung vielleicht schon gemerkt.

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Es gab die tollen, typischen Griechenland-Momente…

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Es gab auch (wenn auch viel zuwenige) schöne Segelmomente…

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…und auch die famosen Augenblicke in (fast) einsamen Buchten!

Alles in Allem gelungen – und doch speziell! Es war Umbruchsstimmung, es war nicht wie sonst, alles war irgendwie anders.

Mehr dazu in unserem ausführlichen Urlaubsbericht der alsbald hier auf diesem Kanal, an gewohnter Stelle, folgen wird.

Eines vorab, Nessaja liegt wieder sicher in der Leros Marina Evros und wir sind wohlbehalten zurück…

„Die spinnen, die `öme`…“

Bereits 2015 habe ich ein Zitat aus einem Asterix Heft als Opener für einen Beitrag verwendet – auch „Das Haus das Verrückte macht“ würde hier passen…

Die spinnen also, in diesem Falle die G´iechen?

Ja! Das tun sie!

Segeln oder das Fortbewegen mit einem Schiff ist ein Synonym für Freiheit, Fortbewegung ohne Grenzen und eine Bastion des „Easy Living“ – eine Plattform zum Relaxen.

Das, für mein Empfinden, stören die griechischen Behörden jetzt mehr und mehr…

Der Verwaltungsaufwand ein Schiff in griechischen Gewässern betreiben zu dürfen steigt stetig!

Das Dokument um ein Sportboot in griechischen Gewässern anzumelden (immerhin EU-Gewässer), das sogenannte DEKPA gab es schon immer seit wir in Griechenland segeln.

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Der Aufwand hierfür ist noch vertretbar. Man muss zur Port Police, gibt seine Papiere ab, das Dokument wird angelegt und man wird zur Bank geschickt um zu bezahlen – ja, richtig gelesen, zur Bank geschickt – aber das will ich nicht weiter vertiefen.

Nachdem man 50.-€ entrichtet hat, muss man einmal im Jahr einen Stempel zur Verlängerung beantragen, solange man nicht aus GR ausreist. Das ist terminlich manchmal schwierig (kalenderjährlich – taggenau), aber machbar.

Neu hinzugekommen ist die Bezahlung des sogenannten TEPAI – einer Bootssteuer die wir vermutlich der griechischen Gesamtsituation und dem Druck der EU zu verdanken haben. Sei´s drum…

tepai

Hier wird es komplizierter! Erst muss ein Account angelegt werden, dann eine Zahlungsperiode. Je nachdem ob man Online bezahlt oder – ja, genau – zur Bank latscht und dort einzahlt, wird der Status dann irgendwann auf „paid“ gesetzt. Dann darf man fahren.

Um Zahlungen für Monate zu vermeiden in denen man nicht fährt, muss man die „Immobilität“ des Bootes erklären, das kostet nichts – außer vielleicht eine Stunde auf der Hafenbehörde.

Für unsere Nessaja werden im Monat (auch wenn nur ein Tag davon berührt ist) rund 102.-€ fällig.

Dieses ganze Procedere ist aufwändig und nervig – es funktioniert, kostet aber Zeit, Geld und Mühe.

Als ob das nicht reicht und um die Verwirrung komplett zu machen haben die Griechen sich jetzt noch darauf besonnen, dass sie vor Jahren ein europäisches Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der Bootsführerscheine nicht ratifiziert haben.

Man benötigt somit eine Bescheinigung, dass ein deutscher SBF auch von einer anerkannten Stelle ausgestellt wurde.

FS

Alles klar? Nein? Den Griechen auch nicht!

Weil es verschiedene Regularien innerhalb dieser Vorschriften gibt, kommt es immer wieder zu unterschiedlichen Szenarien bei Kontrollen und zu unterschiedlicher Auslegung der Vorschriften. Nicht selten liest man, uns zum Glück bis jetzt noch nicht passiert, von einer gewissen Willkür oder zumindest Ahnungslosigkeit einzelner Behördenvertreter.

Segelparadies Griechenland? Ursprünglich und weitgehend entspannt? Im Prinzip ja, aber eben nicht immer und überall – wir sind gespannt, wie die Entwicklung weitergeht…

Der Countdown bis zum Herbsturlaub läuft – seid gespannt und bleibt dran…