Juli 2022 – Electricity

Bereits 1980 schrieben OMD einen Song mit obigen Titel, welcher auf die Endlichkeit von Ressourcen hinweist, Verschwendung von Energie anprangert und auf alternative Energiequellen einschwört.

Zugegeben, musikalisch eher leichter Elektropop der frühen 80er, aber sind es nicht exakt diese Songs, welche die frühe Jugend meiner Generation prägten?

Weil sich im Juli 2022 sehr viel um die Elektroinstallation auf NESSAJA drehte und die ausreichende, autarke Energieversorgung unseres Schiffes ganz oben auf der Prioritätenliste steht, zudem in einer Zeit in der dieses Thema akuter ist denn je, hat es dieser Song geschafft Headliner des Julibeitrages 2022 zu werden (Text ganz unten)…

Hallo, schön, dass Ihr wieder da seid, Euch Zeit nehmt den Beitrag des ersten echten Sommermonats zu lesen. Ihr erinnert Euch sicher – der Titel des Junibeitrages war „Holiday“. Der sechste Monat des Jahres war irgendwie ein „Faulenzermonat“ – das sollte sich nun ändern. Ganz oben auf der To-Do Liste stand, meine Energieversorgung so weit zu installieren, dass die Ladeinfrastruktur funktionsfähig ist. Die im Januar gekauften Lithiumakkus müssen endlich eine Initialladung erhalten!

Doch gemach, so schnell geht das nicht!

Inzwischen ist die immerfort wabernde Befürchtung, dass wir 2022 wohl recht wenig unterwegs sein werden, Gewissheit geworden. NESSAJA wird dieses Jahr in der Marina verbringen. Ich bin mit meinen Projekten in Verzug, habe eine zusätzliche Baustelle angenommen – dazu später mehr – und es macht keinen Sinn, die umfangreichen, komplexen und in mancher Hinsicht auch sicherheitsrelevanten Arbeiten „hinzuschludern“ nur um einmal auslaufen zu können.

Sibylle und ich haben uns geeinigt – ich arbeite weiter stetig nach System und koordiniert, wir richten es uns auf Leros häuslich ein und genießen die freien Stunden eben hier.

NESSAJAS Platz – unser Zuhause! Steg D1 (immer noch neben MONEY PENNY)

So schwer ist das nicht, denn wir haben einen guten und sicheren Platz, zentral und somit „kommunikationsintensiv“. Das schätzt man durchaus wenn man in einer Marina lebt. Social Life ist hier eben etwas anders als zuhause in der Reihenhaussiedlung.

Eine weitere Erleichterung erfahren wir durch die Eröffnung einer neuen Eisdiele an unserem Lieblingsstrand in Panteli…

Neu renoviert, einladend – aber noch namenlos!

Haris´ Bruder, Ihr erinnert Euch, Haris ist der Betreiber der Bar in der Mühle, sein Bruder eben, betreibt dieses Eiscafe welches ein absolutes Spitzeneis aus heimischer Produktion bietet – man liebt Eis und steht dazu!

Der Slogan ist Programm

Isidoros experimentiert mit den Sorten und fast täglich gibt es neben den üblichen Verdächtigen, ein oder zwei neue und teilweise außergewöhnliche Sorten.

Schlaraffenland

Ich habe mich absolut auf „Salted Caramel“ eingeschossen – schmeckt wie „Brauner Bär“ (wer das noch kennt) – und nehme immer eine Kugel Sorbet dazu. Das passt vorzüglich und schmeichelt dem Gaumen!

Salted Caramel – heute mit Mango

Na, da fehlt jetzt noch ein passender Name für den Schuppen und er wird eine Gelddruckmaschine! Perfekte Qualität am perfekten Ort – besser geht´s kaum!

Nicht, dass wir Repapis untreu würden, wir verteilen unsere Gunst eben ein bisschen 😉

Nein, wir haben nicht nur gefuttert – ja, es wurde auch gearbeitet – und wie!

Crimpzange (links) & Wantenschneider (rechts)

Ich packe also zum ersten Mal meine eigens eingeführte XXL Crimpzange aus, um die ersten Kabel mit 70mm2 Querschnitt zu crimpen. Ich wusste, dass jedes Kabel individuell angefertigt werden müsste und habe mir daher gleich diese Zange gekauft. Rentabel ist sowas nur wenn man es selber machen kann.

Kann ich das???

Langer Weg – mein Ergebnis

So wie auf dem Bild sollen die daumendicken Kabel aussehen. Heute weiß ich – JA, ich kann das! Aber bis dahin war es ein langer Weg…

Mein Freund Benno hat mit meinem Wantenschneider seine Kabel geschnitten. Geht – sagt er! Bei mir geht es nicht!

Saubere Schnitte mit der Flex und 1mm Scheibe

Ich entscheide mich, die Kabel mit der 1mm Scheibe auf der Flex zu schneiden – das klappt bei mir überraschend gut. Seltsam, gleiche Arbeit – unterschiedliche Erfahrungen…

Darf nicht ausfransen – das offene Ende

Ich experimentiere, wie ich das offene Ende nach dem Schnitt am Ausfransen hindere. Zuerst mit einem schmalen Abschnitt beim Abisolieren, später mit einem „Ratschbandl“ (Kabelbinder), was sich als die praktikablere Lösung herausstellt.

Wer nun denkt, dass dies frei von Verlusten umsetzbar war, irrt! Ich hatte einige Versuche gebraucht, bis ein reproduzierbarer Arbeitsablauf gefunden und etabliert war.

Wo geholbelt wird fallen Späne

So konnte ich an Tag 1 einiges üben, hatte eine steile Lernkurve und erzielte obiges Ergebnis – die Polverbindungen meiner LiFePo4 Batterien.

Ich hatte ja schon geschrieben – hier werde ich nicht zu technisch. Dazu habe ich eine eigene Seite aufgemacht welche schon online ist und meine Projekte aufzeigt. Diese Seite werde ich nach Fertigstellung mit allen technischen Details ergänzen.

Klar war, wer viel schafft, darf auch das Leben genießen. Das taten wir zum Beispiel bei einer Einladung ins Haus von Segelfreunden aus der Marina. Roland und Mireille haben nach Vromolithos zum Grillen geladen…

Liebevolle Details
Typische Architektur
Herrliche Terrasse
Panoramaview – wow!

Das Häuschen ist wunderschön – da waren sie wieder – die Momente die uns an unserem „Vagabundenleben“ zweifeln ließen. Sollen wir auf Leros sesshaft werden? So ein Häuschen würde mir gefallen, das will ich ehrlich eingestehen!

Naja, und der Speiseplan an diesem Tag war auch nicht schlecht!

Tabouleh & Blattsalat
Häppchen vom Rost

Der Wind wurde wieder stärker, es ist Meltemizeit. Am Anfang des Monats war klar, der vorherrschende, lokale NW musste kommen! Dass er tatsächlich pausenlos, nahezu den ganzen Juli durchgehalten hat, hatte niemand auf der Rechnung. Es waren Tage dabei, da ging das permanente Geheule sauber auf den Zeiger – klar ist aber auch, ohne geht´s nicht. Die kühlende Luft, der andauernde Zug, sind bei der herrschenden Hitze nötig!

6-7 Bft. – andauernd!!!

Ich hatte einen guten Platz dem Wind auszuweichen – mein Batterie-Kompartment nämlich! Ein etwa ein Kubikmeter großer Raum ohne Fenster, gleich über dem Motor. Ich kann dort etwa eine halbe Stunde arbeiten, dann bin ich schweißgebadet, muss für 15 Minuten ans Deck und „auslüften“. Dann wiederhole ich – so geht arbeiten im griechischen Sommer 2022.

Ich hatte ja die Batterien im Winter eingebaut und auch den Quattro schon an Ort und Stelle gehängt. Ich wollte das Zeug damals sicher verräumen und schon die Montageplätze festlegen. Es war allerdings klar – irgendwann muss das Zeug noch einmal raus oder zumindest verrutscht werden. IRGENDWANN war jetzt!!!

Schritt 1 der Victron Installation

Gesagt, getan – der schwere Quattro muss also noch einmal von der Wand, die Batterien noch einmal nach vorne – anders kann ich die Minuspole nicht verbinden. Erste Zusatzgeräte ziehen ein, dafür muss eine Montageplatte gefertigt und angeschraubt werden.

Angeschraubt??? Wieder hatte ich die Rechnung ohne die griechische Qualitätsrichtlinie gemacht. Mein Akkuschrauber, immerhin ein Gerät der blauen Bosch „Professional“ Serie, macht kurzen Prozess mit dem Edelstahlglump aus, vermutlich, fernöstlicher Produktion.

6 Schrauben rein – 2 ab, so macht arbeiten Spaß!

Egal – viel geschafft heute, das muss belohnt werden! Mein Lieblingsmusiker, der Fiddler Manolis Platis, Ihr erinnert Euch, spielt diesmal an einem Lieblingsplatz – bei Marietta. Nix wie hin!

Diesmal in anderer Begleitung – Flourious, der Keyboarder, fehlt

Die Jungs legen langsam los, begleiten das Dinner der Anwesenden, die Stimmung kocht aber immer bei den gleichen Songs auf – spätestens um 23.00 Uhr hält es keinen mehr auf den Stühlen…

Hopahopahopa
Marietta in der Mitte

…und natürlich kann auch Marietta, die „Gastgeberin“, ein Tänzchen nicht verwehren. So geht das stundenlang – und ich bin glücklich! Es sind besondere Momente, ich könnte ewig dasitzen und die Stimmung aufsaugen – eine Stimmung die nur sehr schwer in Fotos festzuhalten ist. Man muss es erlebt haben.

Spät am Abend erst machen die Musiker eine Pause. Sofort finden sich junge Männer und greifen nach den Instrumenten – und es geht weiter!

Stand up – allererste Sahne!

Der junge Mann rechts war so ein wenig der „Anführer“ der Clique an diesem Tag. Er tanzte gut, spielte prima Bouzouki – hatte seinen großen Auftritt aber, als plötzlich der Strom ausfiel und die Stimmung abzuflachen drohte.

Der Bursche hat einfach seine Begleiter animiert weiterzuspielen und hat unplugged das Publikum mitgerissen bis einfach alle gesungen haben – bis der Strom wieder anging! Während ich diese Zeile schreibe habe ich Gänsehaut – Momente die man mit Geld nicht kaufen kann!!!

Dunkel – die Jungs spielen, alle singen – im Foto kaum zu erfassen!

Es war ein einmaliger, zauberhafter, toller Abend – zufrieden sind wir ins Bett…

Wie schon gesagt, es ist Sommer, echter Sommer! Das Quecksilber steigt täglich über 30°C, oft auch spürbar höher…

38°C – die Strassen leer

Ich habe daher meine tägliche Routine um einen Punkt erweitert, besser gesagt habe ich eine Routine des vergangenen Jahres wieder aufleben lassen – das frühmorgendliche Bad im Meer.

Morgens um 7.30 Uhr in Panteli

Nach dem ersten Aufwachen stehe ich sofort auf und fahre mit dem Bike durch die noch frische Morgenluft an den Strand von Panteli – diesen habe ich um diese Zeit weitgehend für mich alleine. Ok, nicht ganz alleine, es ist IMMER die Frau mit dem roten Hut und der Mann mit der weißen Gummibademütze da – wir wetteifern wer als erstes im Wasser ist. Das Meer ist so erfrischend und holt den letzten Rest Schlaf aus dem Körper – fit für den Tag!

Das Meer lädt zum Bade

Danach brauche ich meinen Kaffee! Das ist dringend, um auch die vitalen Systeme unter Strom zu setzen (siehe Headline) und den Geist dem Körper folgen zu lassen. Diesen Cappuccino gönne ich mir meist gleich im Cafe „Sorocos“ am Strand, der Ruhe wegen…

Weckt die Lebensgeister

…oder ich fahre nach Lakki ins „Panino“ um mich mit den Mechanikern der Marina an einen Tisch zu setzen und mitten im Getümmel zu sein – kommt auf meine Tagesform an!

Das „Panino“ – direkt an der Hauptstrasse in Lakki

Nur Insider unter den treuen Bloglesern wissen, dass sich unsere Nachbarn von D2 vor längerer Zeit schon entschieden haben, Ihre Hanse vorwiegend als Ferienhaus zu nutzen. Ich schwöre, dass ich dies mit NESSAJA so nie umsetzen werde – habe inzwischen aber weitaus mehr Verständnis für die Beweggründe der Beiden – und finde das Ergebnis nicht schlecht.

Umso ungewöhnlicher, fast schon verwirrend war es, als die Lücke uns gegenüber auf einmal leer war – dort wo sonst zuverlässig die blaue Hanse lag, klafft ein Loch – was war geschehen???

Nanu, da fehlt doch was…

Die Erklärung ist einfach! Uli hat sich durch mein Gefasel über die „besten Seeventile der Welt“, die Kunststoffventile von TruDesign, so infizieren lassen, dass er kurzerhand seinen für Herbst geplanten Krantermin umlegen hat lassen, um ebenfalls solche Borddurchlässe nebst Kugelhähnen einzubauen.

Für eine ganze Zeit war also die JASPER der Treffpunkt der privaten Bastlerszene der Leros Marina Evros – es wurde gefachsimpelt, beratschlagt und kommentiert – nicht immer zu des Werkers Freude 😉

Ruder laminieren – war da nicht etwas?

Da auch die JASPER einen kleinen Laminatschaden am Ruder hatte und neben den Seeventilen auch laminiert werden musste, war ein kleiner Flashback meinerseits nicht zu vermeiden.

Und was ist mit der eigenen Baustelle, dem Energieprojekt auf NESSAJA? Geht da was? Antwort – Ja, aber langsam!

Suchspiel – finde den Unterschied…

Morgens
Abends

Unter Berücksichtigung aller ablenkenden Einflüsse hier und unter den vorher beschrieben Arbeitsbedingungen, sind die paar Kabel die den Unterschied zwischen morgens und abends machen, als ein Tagwerk zu bezeichnen – mühsam nährt sich das Eichhörnchen!

Aber, wir müssen auch gestehen, dass zu unseren Gepflogenheiten der tägliche Besuch der Eisdiele am Panteli-Strand gehört. Die hat inzwischen einen Namen, sie heißt „Sorbet“.

Man hat dort bemerkt, dass unsere Besuche häufig sind und wir haben einen der ersten Posts im neuen Instagram Auftritt bekommen – die Schreibweise wurde inzwischen korrigiert 😉

Diese Besuche kosten etwas Arbeitszeit, bescheren aber qualitativ hochwertige Lebenszeit – „quality time“ würde man heute wohl sagen. Das ist es mir wert!

Ebenso zeitintensiv sind die Ersatzteilbesorgungen, ein altbekanntes Thema. Ich beschaffe Ersatzteile für Hans-Peter und Werner – und für mich. Meist mache ich die Fahrten zu Giorgos, Ihr erinnert Euch, der Edelstahlschweißer aus Kamara, oder gehe zu Panos unserem Shipchandler – das aber meist erfolglos wie Ihr aus dem letzten Bericht wisst.

Auch diesen Monat habe ich einen Schalter bestellt. Den sollte ich nach vier Tagen haben, nach vier Wochen ist er noch nicht da. Ein über´s Internet bestelltes Produkt ist längst verbaut – aber diesmal gehe ich Panos auf die Nerven…

Die Beschaffungen für Hans-Peter, einem Nachbarn, mache ich, weil er nicht so firm in englischen Spezialbegriffen ist, die für Werner aus einem anderen Grund – dazu später mehr…

Nice – ein sogenannter „Elbow“ aus Edelstahl – für meinen Jockel

Wenn ich zu Giorgos fahre ist das so, als ob eine Frau in eine Boutique geht – man findet immer was, auch wenn man eigentlich für jemand anders eine Besorgungsfahrt macht. Und so bin ich plötzlich Besitzer eines V4A Elbows für meinen Volvo MD22. So ein Teil auf Ersatz kann nie schaden – und schon bin ich ein paar Mark ärmer…

Auf diesen Fahrten über die Insel entdecke ich immer wieder Sehenswertes – so zum Beispiel die beiden Moppeds deutscher Produktion.

Kreidler Florett – das doppelte Lottchen

Das ist schön! Weniger schön ist mein Kontakt zur heimischen Tierwelt – als ich mit einer Vespa velutina Bekanntschaft mache. Was zunächst auch wie ein Zweirad aus italienischer Produktion klingt, entpuppt sich schnell als Gegner mit schmerzhaften Waffen!

Asiatische Hornisse

Die ca. 2-3cm lange Hornisse ist ein Fluggerät mit dem man nicht kollidieren möchte – ich hatte leider das Vergnügen! Der gelb-schwarze Brummer ist mir beim Motorradfahren an das Schlüsselbein gedonnert, dieses ging glücklicher Weise nicht zu Bruch. Ich dachte, ich hätte das Insekt abschütteln können, spürte nach Sekunden aber ein Krabbeln im Ärmel des T-Shirts.

Der geflügelte Kamikaze war, statt in die Freiheit, in den Kragen meiner Oberbekleidung gerutscht und bahnte sich den Weg in den freien Luftraum. Leider habe ich beim Schütteln des Ärmels wohl den veränstigten Flieger gepackt, so dass dieser als Ultima Ratio sein Verteidigungswerkzeug ausfuhr und mich punktierte.

Das tat weh!!!

Ich hielt an und mir schwoll der Arm – ein Riesentrizeps in Sekunden, ganz ohne Studio! Ok, der Preis war ein Brennen welches man nicht will – was tun? Salbe? Check! Kühlen? Check!

Und dann???

Autschn

Glaubt es oder nicht – das Tier sticht mich in den linken Oberarm und Minuten später schwillt mir das rechte Auge – na toll, so gewinne ich, trotz Mega-Trizeps, keinen Schönheitspreis.

Zur Info, schon nach vier Tagen ist das Auge wieder frei, der Muskel wieder der des Untrainierten und das Brennen und Jucken erträglich 😦

Leros ist Kultur!

Wie schon 2021 gibt es auch dieses Jahr wieder ein paar Konzerte im Rahmen des Kulturprogrammes. Da sind wir dabei und beschließen kurzerhand den Kauf zweier Konzertkarten für einen bekannten Gitarristen – mal was anderes.

Wir treffen ein, als noch gestimmt und aufgebaut wurde, eine nette Stimmung und ein schönes Ambiente.

Das Konzert begann pünktlich und die Musiker lieferten eine sehr gute Show ab. Sicher, mehr Anspruch und vielleicht auch musikalisches Können als bei den geselligen Abenden – aber eben auch nicht die ausgelassene Stimmung. Dies soll aber nicht falsch rüberkommen – es war ein herrlicher Abend!

Leros ist Natur!

Wenn ich zum Teilebeschaffen über die Insel fahre, entdecke ich oft Sehenswertes, Neues!

So zum Beispiel die freilaufenden Schweine und die netten Ferkelchen…

Kaum war ich zum Fotografieren stehengeblieben, kamen die neugierigen Tiere schon zu mir. Da Jungtiere dabei waren bin ich etwas auf Sicherheitsabstand gegangen.

Während ich all das beschreibe, hatte ich im Hintergrund mein Victron Energieprojekt in Arbeit. Hier kam von der Seite ein kleiner Zeitdruck auf – ein Freund bat mich um Hilfe, zeitintensive Hilfe…

Ich musste mich also sputen!

Mir war klar, dass ich für die vielen Kästchen des Victron Systems noch etwas Montageplatz brauchen würde. Ich musste also eine Montageplatte fertigen welche über den Membranen des Wassermachers montiert wurde. Dieser darf nun nicht mehr kaputt gehen – ich hoffe er versteht das!

Fertigung Montageplatte und Vormontage der Bauteile
An Ort und Stelle

ALENA drängt sich in unser Leben!

Werner kenne ich seit Jahren und ich mag ihn. Er hatte durch Covid und eine Krankheit drei Jahre lang keine Gelegenheit ALENA zu besuchen und zu pflegen. Nun möchte er sie ins Wasser bringen, kann die nötige Arbeit aber selber nicht leisten. Zudem sind ihm die Umstände um die Verlässlichkeit bei Werkstattaufträgen in der Marina bekannt – zumindest sofern man nicht anwesend ist – er bat um Hilfe.

Das Problem war der Termin, ALENA soll am 09.08.2022 ins Wasser, es blieben also knapp drei Wochen. Sibylle und ich machten eine Bestandsaufnahme und waren erschrocken!

Die Persenning zerrissen
Dicker Staub überall
Drei Jahre hinterlassen Spuren

Was machst Du, wenn Du einer „Mission Impossible“ gegenüber stehst um die ein Freund dich bittet? Was machst Du, wenn die Zeit dafür reichlich knapp scheint? Du überlegst und – sagst ZU!

Wir lassen ALENA von der hintersten Ecke auf die Freifläche bringen, um sie zu reanimieren…

Pame, pame – auf geht´s!

Und immer zwischendrin ein paar Kabel bei NESSAJA ziehen – inzwischen war ich bei kleinen Kabeldurchmessern angelangt. Der Servicetechniker von Victron empfahl auch die Kontrollanzeigen anzuschließen.

Da fällt mir ein, Sibylle und ich haben noch einen weiteren Brauch in unseren Tagesablauf integriert. Inzwischen war der Strand tagsüber schon richtig voll, fast unangenehm voll. Wir gehen nachmittags also ein Eis essen, kurz schwimmen und uns abfrischen – aber wir verweilen nicht.

Der Annahme folgend, dass ein am Morgen sehr schöner Strand dies ja auch am Abend sein könnte, verhalten wir uns azyklisch und besuchen Panteli nachdem die Urlaubsgäste zum „aufhübschen“ in Ihre Zimmer gegangen sind.

Dieses Zeitfenster nach dem Sonnenbad, aber vor dem Dinner, gilt es zu nutzen…

Wieder fast alleine im Paradies!

Wir gönnen uns immer zwei kleine Bier um den Feierabend einzuleiten.

Es fällt auf, dass die Sonne auch bei mir deutliche Spuren hinterlässt!

Nein, keine Hautkrankheit – meine Schuhe haben Löcher 😉

Ach, ich liebe dieses Griechenland – ein besonderes Leben hier!

λατρεύω την Ελλάδα

Um Euch nicht zu verwirren – Uli hat die JASPER inzwischen fertig, er liegt wieder an seinem Platz und ist uns guter Nachbar. Dafür ist mein Nachbar zur Rechten (nach der MONEY PENNY), Hans-Peter mit seiner LIBERTÉ, jetzt an Land. Auch er konnte mit dem TruDesign Virus infiziert werden, auch er hat Laminatschäden am Ruder – willkommen im Club!

Warum ist das wichtig? Um zu verstehen, warum ich auf drei Baustellen arbeite – NESSAJA (ist klar), ALENA (wurde beschrieben) und LIBERTÉ. Auf der Bavaria von Hans-Peter helfe ich, weil er mir sowohl mein altes 100A Ladegerät als auch meinen Raymarine Linearantrieb für den Autopiloten abgekauft hat. Ich habe versprochen, bei der Installation beider Komponenten zu unterstützen. Zum Einen, weil ich ohnehin ähnliche Baustellen habe, zum Anderen, weil ich dachte, zu diesem Zeitpunkt meine Baustelle weitgehend abgeschlossen zu haben – ha, Pfiffkas – aber ein Wort ist ein Wort und so finde ich mich ab und an auf der LIBERTÉ wieder.

Und die ist eng!

Erst der Körper, dann die Wampe – oder umgekehrt!

Mit einer Drehbewegung schäle ich mich durch Türausschnitte, die diesen Namen nicht verdienen. Ich zwänge mich in Betten, in welchen ein Eheleben nicht möglich wäre (es sei denn unter Zuhilfenahme eines Kamasutra) – schlimmer noch, in diese Betten zwänge ich mich neben Hans-Peter…

Spaß haben wir trotzdem – und voran kommen wir auch

Nach getaner Arbeit kochen wir etwas Feines oder gehen mit Freunden essen. Das Kochen wird erschwert durch die Tatsache, dass Wespen gerne zu Besuch kommen wenn wir den Grill anschmeißen – das möchten wir nicht, daher bleibt der Grill zunächst kalt.

Essen gehen soll nicht teuer sein, deswegen finden wir uns häufig im „Souvlakki“, einem Girosgrill im Ort wieder, oder wir gehen eben zu besagter Marietta in ihr „Bakaliko me Tsipouro“, zumal dann, wenn es Livemusik hat – und es war wieder soweit…

Zusammen mit Angelika und Uli, sowie Gabi und Gottfried waren wir pünktlich um 20.00 Uhr an unserem Tisch, um ein wenig – wie sagt man heute – vorzuglühen! Angelika und ich hatten fleißig die Schritte griechischer Tänze geübt, sehr zur Belustigung der anderen, um im Falle eines Falles parat zu stehen.

Die Band, diesmal Manolis und Flourious zusammen mit zwei weiteren Musikern, spielte rasch kräftig auf, so dass die Stimmungskurve recht flott nach oben zeigte!

Tsipouro – bitte nicht aufhören zu spielen

Wer musiziert wird durstig und braucht dazwischen etwas „Sprit“ – vermute ich – anders ist es nicht zu erklären, dass den Musikern alle zwei Songs eine Runde verabreicht wurde. Immerhin auf eine Art und Weise, welche es erlaubte ohne Unterbrechung zu spielen.

Es tanzten Groß und Klein

Schon war wieder prächtige Laune, es wurde getanzt und gefeiert – und wir waren mittendrin. Mittanzen? Irgendwie hat es nicht geklappt, nächstes Mal, bestimmt!

Nach 00.00 Uhr unplugged, des Lärmes wegen – tat der Stimmung keinen Abbruch
Die Kehle will geschmiert sein…
…und Ex!

Vielleicht sollte ich es machen wie die Musiker – alle zwei Lieder einen Tsipouro, da würde ich wohl bei Song 8 einen feinen Ausdruckstanz hinlegen 😉

Wieder neigt sich ein wunderschöner Abend dem Ende zu, wieder fallen wir zufrieden ins Bett.

Der neue Tag bringt wieder einige Impressionen, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte – auch das ist Leros, das ist unsere momentane Wahlheimat!

Partnerstadt Aschheim – mein Zuhause von 1974 bis 1979
Vor sich hinrostende Schätze
50PS treffen auf 1PS

Zurück auf die Baustelle, auf MEINE Baustelle – was macht das Victron Energieprojekt auf NESSAJA?

Es wächst und gedeiht!

Fertig für die Initialladung der Batterien

Etwa Anfang der dritten Juliwoche war ich soweit. Alle Komponenten welche der Victron Techniker empfohlen hatte, waren verbaut – ich konnte den Schalter umlegen und 230V auf meinen Quattro geben. FUNKTIONIERT!

Das Control Pad zeigt an, dass die Batterien geladen werden, das intelligente Ladegerät durchläuft einen kompletten Ladevorgang – dieses Thema kann ich als erledigt abhaken.

Control Pad
Noch nicht alle Geräte erfasst – aber erste Erfolge

Ich kann die Daten meiner Komponenten am Display ansehen und das System kontrollieren. Dies geht mit den Smart Systemen auch über´s Mobiltelefon und ich habe eine Stunde ivestiert, um einen Account anzulegen und die Geräte zu erfassen und korrekt zu benennen. So sieht die Liste inzwischen auch am Display aus.

Über das Control Pad oder das Smartphone kann somit immer der aktuelle Zustand der Energieversorgung, inklusive aller Zu- und Abgänge auf NESSAJA, beaufsichtigt werden. Das ist zur Zeit aktuelle Technologie, in die es sich, so unsere Meinung, zu investieren lohnt.

Lithiumbatterien auf NESSAJA zum Laden vorbereiten, Ladestruktur aufbauen und aktivieren – check! Ich habe beschlossen, an dieser Stelle erst einmal Pause zu machen.

Zur Belohnung gab es eine sehr leckere Brotzeit an Deck!

Tomate mit weichem Schafskäse und eine Wurstauswahl, echt gut!
Nett angerichtet auf unserem Klapptisch

Ihr habt ja auf den Bildern der LIBERTÉ gesehen, dass wir bereits am Einbau des Linearantrieb zugange waren. Die Seeventile hat Hans-Peter noch gesetzt, auch er musste zur Rumpfverstärkung Holzunterlagen, die wie Donuts aussehen, anfertigen.

Wenn da nicht einer auf ulkige Ideen kommt…

Schafft Durchblick

Diese Dinge sind inzwischen erledigt, Hans-Peter ist weitgehend fertig um wieder ins Wasser zu gehen und ich soll noch an zwei Projekten helfen, welche sich in den August ziehen werden – insgesamt sind meine unterstützenden Aufgaben an der LIBERTÉ überschaubar.

Anders bei der ALENA. Die Liste welche aus meiner Sicht abzuarbeiten wäre, ist lang. Es sind essentielle Aufgaben dabei, ich will helfen so gut ich kann – einmal indem ich selber soviel schaffe wie möglich, anderseits durch Organisatorisches vor Ort.

Zuerst musste ALENA abgedeckt und gereinigt werden…

Der Dreck von drei Jahren – deutlich zu sehen
Versorgt mit Strom und Wasser
Sibylle und der Hochdruckreiniger – eine Symbiose, sie liebt es!
Erfolge sind sofort deutlich sichtbar

Abends waren wir groggy und sind nach Panteli zum Baden gefahren. Stellt Euch vor Ihr sitzt am Strand, mit Euch vielleicht 20 bis 30 Leute, also eher wenig – Ihr trinkt ein Bier…

Plötzlich prustet es vor Euch im Meer und an den Strand robbt eine Robbe – genauer gesagt eine bestimmt zwei Meter lange Mönchsrobbe!!! Wildes Geschrei…

Hallo Mr. Robbe – ein ER wie sich später zeigt
Ok, ganz fit sieht er nicht aus…

Ein Grieche kommt und scheucht die Robbe ins Meer zurück. Ob das richtig war? Wir sind beeindruckt und verstört. Man hat gesehen, dass das Tier verletzt war.

Die Geschichte hatte einen Verlauf – die Robbe zeigte sich die nächsten Tage noch ein paarmal an verschiedenen Stränden und wurde von Ärzten einer Tierschutzorganisation aufgepäppelt und medizinisch versorgt. Sie hatte Kampfspuren und man ließ verlautbaren, dass diese wohl von einer anderen Robbe kamen, vermutlich zugefügt beim Kampf um ein Weibchen.

Zweiter Besuch

Auch zu uns an den Strand kam sie noch einmal. Erst wurde versucht sich um sie zu kümmern, aber das schien falsch – danach wurde sie sich selbst überlassen und lag ein paar Stunden mitten im Badebetrieb am Strand – irgendwie surreal. Später war sie weg und wurde seither auch nicht mehr gesehen. Gesund? Tot? Wir wissen es nicht…

Freud und Leid liegen ja bekannter Maßen eng beieinander – das weiß man. Bei mir wurde dieser Fakt innerhalb zweier Tage unter Beweis gestellt.

Leid – ich kaufe beim Elektriker ein, verlasse das Geschäft und gehe leicht gebeugt unter einem Zierbaum durch – ohne Vorwarnung sticht mich ein gelb-schwarzes Insekt, diesmal eine gemeine Straßenwespe, keine Hornisse, ins Genick.

Oh weh, oh mir

Ich weiß heute, es brennt weniger lang und weniger heftig als bei Hornissenstichen – na wenn das kein Glück im Unglück ist.

Kommen wir zu Freud – das Telefon klingelt (kann ich nicht leiden), dran eine Stimme welche sich nach unserem in Miesbach geparkten Italiener, Ihr wisst schon, unser Fiat Scudo, erkundigt.

Es sind Freunde welche schon einmal Interesse an dem Auto gezeigt haben. Sie hängen mit Getriebeschaden am Boot in Italien fest, wollen die Reise beenden und suchen ein Auto zum „Umzug“ – gleichzeitig wollen sie am Heimweg nach Hamburg etwas campen. Unser Bus wäre geeignet, ob wir wohl noch verkaufen wollen?

Ich entscheide in Sekundenbruchteilen – JA! Innerhalb einer weiteren Minute werden wir handelseinig und leiten das Geschäft in die Wege. Käufer Stefan von der OREJA VELA fliegt schon zwei Tage später nach München um den Bus abzuholen. Sohn Stefan bereitet Bus und Papiere vor, Sohn Florian holt den Neubesitzer vom Bahnhof und übergibt den Bus…

Übergabe bei Regen

Bereits einen Tag später ist Stefan mit unserem treuen Begleiter am Gargano und packt mit Tanja den Wagen. Der hässliche und doch so wundervolle Wagen gehört uns nun nicht mehr – wir sind ohne Auto!

Der Scudo in der Marina di Gargano

Bei uns dreht sich ein paar Tage lang alles um ALENA. Die Reinigung zeigte große Erfolge, bald fiel die stolze Hallberg-Rassy nicht mehr negativ auf.

Sieht schon ganz sauber aus
Ganz ehrlich – kann sich sehen lassen

Sibylles Lieblingsarbeit – das „Kärchern“ war erledigt – sie hat mir sehr geholfen und wird ehrenhaft entlassen. Ab jetzt muss ich ran, die Schwedin muss wieder zum Leben erweckt werden. Sibylles Aufgabe besteht fortan nur noch aus der Huldigung meiner Arbeiten 😉

Vielen Dank für die Hilfe

Für die Reanimation musste zunächst die Starterbatterie ausgebaut werden. Diese hat die Standzeit nicht überlebt. Die Bordbatterien hingen an einer kleinen Solarzelle – diese können gerettet werden.

Planen, Persenninge und die Genua müssen zum Reinigen und Nachnähen gebracht werden – dafür muss ein Leihwagen her.

Alles muss von Deck um es zu reinigen, neu zu sortieren und neu zu verstauen.

Wir räumen zunächst auf und suchen für das Dinghi und die Klappfahrräder einen Platz auf einer Palette am Trockendock – hier muss der Eigner entscheiden was repariert wird und was wohin verstaut wird.

Nahe NESSAJA – immer im Blick

So gehen die Tage ins Land, seit einer Woche ist ALENA unser Tagwerk, aber wir kommen gut voran. Wir investieren jeden Tag so etwa vier Stunden und hoffen, wenn nichts dazwischen kommt, bis zum Krantermin fertig zu werden.

Abends belohnen wir uns im „Sorocos“ mit Meze zum Ouzo – schon eine Hauptspeise…

Statt klassischem Dinner – Meze zum Ouzo

Der morgendliche Brauch des „Early Bird Swim“ steht noch – so endet mein Tag am Panteli Beach und er beginnt auch dort. Ich genieße diese Momente!

Perfect Mood
Perfect Coffee
Perfect Sandwich – nur manchmal, eher selten…

Wieder ruft mich ALENA ans Werk. Ich will an dieser Stelle den Bogen nicht überspannen und mich nicht in Details verlieren. Aber wir investieren im Moment echt viel Zeit in das Schiff. Sehen aber auch Tag für Tag wie sie wieder fit für eine Fahrt wird – das ist jede Mühe wert!

Die neue Batterie zieht ein…

Ich lade erstmals mit 230V – alle Systeme scheinen zu funktionieren. Ich kann das Schiff zum Leben erwecken.

Ich bin mir sicher, dass man einen Schiffsmotor mit Zweikreiskühlung auch am Trockenen starten kann, um zu testen ob der Motor anspringt – wenn man den Impeller zieht um zu verhindern, dass festklebende Flügel abreißen. Den wollten wir ohnehin wechseln – und das war allerhöchste Zeit!

Muss neu!

Schlüssel rein, umgedreht – und der MD22 läuft! Wahnsinn, nach drei Jahren! Ich stoppe den Motor um Überhitzung zu vermeiden und weiß, es könnte vom Zeitplan klappen – keine negative Überraschung bisher. Zumindest keine große…

…wenn man von den festsitzenden Seeventilen absieht, welche ich aber mit etwas WD40 freibekommen kann…

…wenn man vom total verrotteten Fußschalter für die Ankerwinde absieht – den ich zwar ausbauen kann…

der mir aber nicht nur dreckige Pfoten beschert…

…sondern auch eine neue Aufgabe am Teakdeck. Für die nächsten Tage, die letzten des Monats Juli, war also für reichlich Beschäftigung gesorgt.

Ich bin auf einmal nicht mehr sicher – kann ich mein Versprechen halten? Werde ich ALENA seeklar bekommen? Die Liste der zwar kleinen Reparaturen ist lang, die Arbeiten mit der Marina müssen abgestimmt werden. Es ist eine Motorinspektion zu machen und es muss Antifouling gestrichen werden. Davor muss ich noch – Ihr ahnt es – Laminatarbeiten am Ruder machen. Auch Werner ist Mitglied im Club…

Ich tröste mich!

Mottospruch im „Sorbet“
Die perfekte Dreierkombi – Patsavouropita, Cappuccino, Eis

Und weil noch ein Quäntchen fehlt, lasse ich mir eine Eiswaffel geben!

Am letzten Tag des Monats mache ich ALENA wieder zu einem offiziellen Gast in Griechenland – ich setze die Gastlandfahne. Aus Respekt und als Zeichen – ich werde dieses Schiff bis zum 09.08. fertig machen!

Zu Gast in Griechenland

Was passiert im August? Was planen wir? Hier ein kleiner Ausblick…

Es gibt wieder Kultur! Ein Musiker aus Kreta kommt, ich werde dort sein.

Am Vortag spielen mir unbekannte Musiker im „Leon Limani“ – ich überlege, auch dort auf ein Souvlakidinner nebst Musikbegleitung vorbeizuschauen…

Ich stelle ALENA fertig und übergebe sie an Werner – ist das zu schaffen?

Sibylle reist nach Deutschland, ich folge eine Woche später – wir sind Hochzeitsgäste auf Amelie´s & Stefan´s Trauung – wir freuen uns!

Nach unserer Rückkehr habe ich noch kleine Projekte mit Hans-Peter an der LIBERTÉ und auch an meiner NESSAJA, ich hoffe, da geht etwas voran!

Wir machen noch einmal Urlaub und fahren in der letzten Augustwoche mit Fähre und Motorrad nach Karpathos – ein Abenteuer?

Seid also gespannt, es wird wieder einige neue Geschichten geben.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen entspannten, sommerlichen August, genießt Euren Urlaub, sofern geplant, bleibt gesund!

Ganz herzliche Grüße von der (stationären) NESSAJA Crew

Text „Electricity“ / OMD

Our one source of energy
The ultimate discovery
Electric blue for me
Never more to be free

Electricity
Nuclear and H E B
Come fuels from the sea
Wasted electricity

Our one source energy
Electricity
All we need is to learn to save
And if a man would throw away

It doesn’t change the city cost
The alternative is only one
The final source of energy
Solar electricity

Electricity
Electricity
Electricity
Electricity
Electricity

Ein Gedanke zu „Juli 2022 – Electricity“

  1. Unglaublich liege Nessajas was Ihr da alles fertig gebracht habt! Und wenn jemand Je die Nessaja kauft hat er ein doppeltes Juwel. 1x OTARIE neu und original. 1x Nessaja noch viel besser!
    Gruss von der Douro Cruise

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