Eine Frage vorab – hat es irgendjemand überrascht, dass es der alte Chris Rea Titel geschafft hat „Dezember-Headline“ zu werden?
Ok, nein, das war zu vermuten 😉 – aber egal, der Titel passt einfach und ist Programm. Wir haben beschlossen Weihnachten und Silvester in der Heimat zu feiern, Kinder, Enkel und die Familie wieder zu sehen, ein wenig mit alten Freunden zu plaudern. Der Rückflug wurde für den 16.12.2021 gebucht, die Vorfreude war groß.
Doch bis dahin waren es ja noch zwei Wochen.
Das Wetter hatte sich wieder etwas erholt, es herrschte nach wie vor noch „kurze Hose und Crocs“ Wetter. Zugegeben, zwar war ich mit meiner sommerlichen Kleidung Part einer Minderheit, doch das war mir egal. Es war meist sonnig, freundlich und die Temperaturen waren deutlich zweistellig. Nur der Wind hat sich keine Pause gegönnt – im Gegenteil, der hat zu dieser Zeit nochmals richtig Luft geholt…

Meine alten, betagten ST50 Anzeigegeräte ließen sich dazu hinreißen über 45kts anzuzeigen. Ob dies wohl richtig war? Dies zu verifizieren gelang uns auf dem Katamaran von Roland und Evelyn, die modernen Garmin Geräte dort bestätigten die Angaben unserer alten Schätzeisen und zeigten temporär sogar noch deutlich stärkere Sturmböen an.

Zur Erinnerung – ab 56kts. spricht man von BFT 11 und „orkanartigem Sturm“ – wir liegen in der Marina, geschützt, zum Glück!
Zum Nikolaustag hat dann das Wetter endgültig umgeschlagen, es wurde kälter, es gab immer mal wieder Regenfronten, es war stetig bewölkt – nicht toll, aber wir wussten in Deutschland hat es eine Menge geschneit und es herrschten Minusgrade, so haben wir uns mit unserer Situation arrangiert.
Dabei halfen gegenseitige Einladungen zum Nikolaustee, zum Glühweinabend oder einfach nur zum gemütlichen Stelldichein – die Community hat sich gut organisiert, es wurde nie langweilig.


Dabei haben sich die Capetañas der einzelnen Schiffe, allen voran Evelyn, regelrecht übertroffen beim Vorbereiten und Beschaffen von Süssigkeiten und Leckereien aller Art. Auch beim Alkohol, natürlich nur zum Zwecke des inneren Aufwärmens, wurde große Phantasie an den Tag gelegt. Sibylles selbstgebrauter Rakomelo war ein Gedicht, die Tische reichlich gedeckt…

Tagsüber, wenn das Wetter es zuließ und Petrus ein Einsehen hatte, standen kurze Landausflüge auf dem Plan.
Wir gingen in den Ort um Einkäufe zu erledigen und es war unschwer zu bemerken, dass der starke Sturm auch hier seine Spuren hinterlassen hat.

Die Marina in Leros ist eine „Blue Flag“ Marina, beste Wasserqualität, es gibt ein Umweltmanagement. Die Bucht ist sauber, man kann dort baden – dennoch, der Sturm legt es an den Tag, es ist mehr Müll im Meer als man akzeptieren darf.

Natürlich weiß ich, dass dies kein lokales Problem ist. Es kann aber nicht bestritten werden, dass es ein menschengemachtes Problem ist, verursacht durch Ignoranz und Gleichgültigkeit, gepaart mit Unachtsamkeit. An dieser Stelle kann jeder beitragen die Erde ein klein wenig besser zu behandeln – Plastikabfälle vermeiden, solche keinesfalls ins Meer werfen!
In längeren Schönwetterfenstern sind wir über die Insel gefahren und haben uns an der Natur erfreut die bereits jetzt, verursacht durch den Regen, frühlingshafte Züge zeigte. Die klare Luft gab wunderschöne Ausblicke frei.

Zu dieser Zeit haben wir unsere Fahrten über die Insel auch auf Leros genutzt um uns verstärkt Grundstücke anzusehen. Wir waren einen ganzen Tag mit einem Makler unterwegs um uns über Optionen zu informieren…



Alle Grundstücke waren direkt am Meer oder zumindest in fußläufiger Nähe bzw. in nicht mehr als drei Minuten mit dem Motorrad zu erreichen. Alle hatten etwas Besonderes, alle hatten Vor- und auch Nachteile.
Vom „besonderen Angebot“, einer kompletten Bergkuppe mit ca. 4.000qm und perfekter Rundumsicht habe ich leider keine tollen Bilder gemacht…
Darüber galt es nachzudenken! Wir haben mit Freunden diskutiert, alleine, vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen. Dem Anlass entsprechend, hat Roland seinen besten und weitgereisten Gin / Liqueur de Maracuja aufgetischt – eine Flasche aus „Peters Cafe Sport“ – DEM Seglerspot der Azoren, den man bei einer Rückkehr aus der Karibik, nach der Atlantiküberquerung, einfach besuchen muss!

Mit dem daraus gezauberten Apero waren wir in bester Stimmung um über Zukunftspläne zu sinnieren…

Ich nehme es vorweg – WIR konnten nicht entscheiden. ICH musste entscheiden, nach langen Gesprächen mit Sibylle, mit Ihrer Zustimmung, zu Ihrer Zufriedenheit – und doch weniger deutlich belastbar als eine klassische Übereinkunft.
Wird NESSAJA verkauft? Viele Freunde haben mich nach dem Novemberbericht auf genau diese Frage angesprochen. Nun, darf man sich in diesen Zeiten Herzensentscheidungen leisten? Ist es nicht riskant die Vernunft über längere Zeit auszublenden oder „gegen jede Vernunft“ zu entscheiden?
Ich habe realisiert, dass genau das das Problem der letzten Wochen war – Sibylle würde die Vernunft nie ganz ausblenden, ich dagegen verlasse mich gerne auf mein Bauchgefühl. Was im täglichen Leben gut harmoniert, sich ergänzt, wird bei richtungweisenden Entscheidungen zum Hinderniss.
Ich habe entschieden – ich behalte das Boot, es wird ein großes Refit für die große Reise gestartet, ich verantworte das! Ich sehe mich nicht als alter Mann vor einem Haus in Griechenland sitzen. Ich möchte irgendwann zurückkehren, in die Heimat, in der Nähe der Kinder und Enkel meinen Lebensabend genießen – erst das Eine, dann das Andere! Nach dieser Entscheidung konnten Sibylle und ich unsere Welten wieder zusammenführen. Es ist geklärt, wir sind zurück auf Ursprungskurs – wir haben wieder unsere Ruhe und unser Glück gefunden.
Während Ihr das lest laufen bereits große Bestellungen in Deutschland, wir laden unseren Bus voll und werden NESSAJA von 01/22 bis 05/22 auf ihr zweites Leben vorbereiten, seid gespannt auf die vollumfänglichen Modernisierungsprojekte.
Als ob es das Schicksal so wollte? An diesem Abend der Entscheidung war ein Feuerwerk in Lakki. Ok, es war zum Anlass einer Hochzeit – ich war mir aber sicher, dass es auch ein bisschen der finalen Entscheidung bezüglich unserer Zukunft galt 😉

Generell sind wir zu dieser Zeit wieder zur Selbstversorgung zurückgekehrt. Sibylle hat viel gekocht, wir haben im Salon gegessen und waren kaum mehr auswärts essen.
Zum Einen hatten viele Tavernen nicht mehr oder nur noch temporär geöffnet. Draußen sitzen war nicht mehr möglich, nicht jede der Tavernen die einen sehr einladenden Außenbereich im Sommer hat ist im Winter innen ähnlich attraktiv – die Auswahl war also, zum Anderen, deutlich eingeschränkt.
Sind wir doch einmal unterwegs gewesen, dann meist mit Evelyn und Roland von der ARIES. Wir waren beim Meze essen in Vromolithos…


…das darf ich fast nicht laut sagen – steht dieses Lokal doch in direktem Wettbewerb zur Taverna „Dimitris o´ Karaflas“, dem Speiselokal meines Freundes, meiner Lieblingstaverne auf Leros – eine Zwickmühle.
Nun, Dimitris hatte zu dieser Zeit ebenfalls nur noch am Wochenende geöffnet, er wird es mir nachsehen, dass wir seinem Nachbarn und Wettbewerber auch einen Besuch abgestattet haben.
Ein Andermal waren wir nochmals im „El Greco“ am Strand von Panteli, an diesem Tag hat es in Strömen gegossen und wir sind rasch in das Lokal geflüchtet – dort waren wir überrascht wie geschmackvoll es dort eingerichtet und dekoriert war – bisher waren wir doch immer nur draußen gesessen!

Weihnachtsdekoration findet man auf Leros ohnehin überall. Die Griechen, zumindest die Lerianer scheinen verrückt nach Weihnachten und seinen Gebräuchen zu sein. Weihnachtsschmuck allerorts – und das seit Ende Oktober…

…sei es an unserer Lieblingseisdiele Repapis in Lakki…

…oder bei der Begegnung mit dem Christkind, welches hier sehr langbeinig ist, auf dem Weihnachtsmarkt im gleichen Ort.
Man findet hier die heilige Krippe…

…sowie weihnachtlich dekorierte Schaufenster und die bekannten Süssigkeiten!


Generell sind die Griechen dem amerikanischen „Bling-bling“ näher als einer typisch deutschen, andächtigen Weihnacht – was ich jedoch nicht geahnt habe ist, dass ich nach dieser Phase des Dezember keine so weihnachtliche Stimmung mehr einfangen können würde…
Deutschland war im Jahr 2021 weniger festlich, weniger besinnlich, weniger voller Vorfreude wie es Leros in diesen Tagen war!
Weniger besinnlich war auch der Besuch eines U-Bootes in der Lakki Bucht. Egal, sieht man ja nicht alle Tage…

Der Tag unserer Abreise nach Deutschland rückte näher – es galt das Motorrad zu waschen, zu verräumen und ordentlich zu verpacken…

…und sich von den Freunden zu verabschieden, diesmal bei Kaffee und Kuchen bei uns zu Hause, an Bord von NESSAJA.

Die Taschen wurden gepackt, das Schiff klar gemacht, alles ordentlich verstaut und ein Taxi für den nächsten Morgen bestellt.
Wir konnten einen letzten Sonnenuntergang genießen.

Es war der 16.12.2021 – wir haben in Lakki gefrühstückt und uns von Yannis zum Flughafen bringen lassen. An alles gedacht? Impfnachweise, Einreiseerklärungen, Selbsttests, Ausweise und sonstige Unterlagen??? Tickets? Ach ja, die Tickets braucht man ja auch noch – passt!
Der Flieger kam mit einer halben Stunde Verspätung…

Olympic Air brachte uns äußerst holprig aber sicher innert 55 Minuten nach Athen. Dort hatten wir entspannte drei Stunden Aufenthalt um unseren Aegean Flug nach MUC zu boarden – perfekt!

Dieser Flug verging – nomen est omen – wie im Flug und war angenehm. Wir hatten die typischen Sonnenuntergangsmomente und kamen just in time am wenig belebten Airport an.

Die Geschichte ist ab unserer Ankunft in Deutschland eigentlich rasch erzählt.
Für die erste Woche checkten wir im „Haus Seegarten“ von René und Rita ein. Wir bekamen UNSER Zimmer und durften gleich am nächsten Morgen den Bergblick genießen…

…schön gell? Nun, kein Vorteil ohne Nachteil! Die anfangs klaren Tage und Nächte sorgten für zapfige Temperaturen und mein sonnenverwöhnter Organismus musste sich ersteinmal auf Minusgrade einstellen.

Das gleiche Thermometer welches fünf Monate vorher noch 43°C anzeigen musste hatte nun die unerfreuliche Aufgabe eine Minustemperatur von 7° zu vermelden – das ist ein Delta von 50°C – das hält doch kein Mensch aus!!!
Diese Belastung kannst Du nur mit einem Bier mildern! Gut, dass wir schon vor Monaten einen Tisch in den Kaminstub´n reserviert hatten und uns dort mit Franzi, Mikey und seinen Eltern verabredet hatten – das Steakessen war wie immer ein Gedicht!




Wir hatten uns vorgenommen kulinarisch das Versäumte der letzten Monate nachzuholen. Das hat bereits begonnen nachdem uns Florian zusammen mit Enkelchen Otto am Flughafen abgeholt hat. Ich schäme mich fast ein bisschen zuzugeben, dass ich Klein-Otto ein Stück seiner Breze abgeschwatzt habe – so groß war der Glangerer! Nach der Ankunft bei Florian wurde erstmal eine bayrische Brotzeit angeboten, ein Bierchen genoßen – erst danach ging es mit unserem Fiat Scudo, welcher hier auf uns warten durfte, zu unserer Unterkunft.
Apropos Scudo. Der treue Minibus ist einer der Punkte auf der To-Do Liste. Nachdem wir aufgrund unserer Ersatzteilplanung beschlossen hatten, den Wagen noch etwas zu behalten und mit Ihm nochmals nach Leros zu fahren, muss ihm etwas Zuneigung zugedeien – dies in Form eines Liters Öl und einer neuen Hauptuntersuchung.
Zudem mault der Bordcomputer das die „Einparkhilfe defekt“ sei. Hierfür mussten die OBD Ergebnisse ausgelesen werden – also ab in die Fiat Werkstatt.

Ein Rückfahrsensor für 90.-€ soll Abhilfe schaffen – der Tag der Wahrheit kommt am 03.01.2022 – ich lege diese Abläufe in die Hände meines Juniors der unseren flotten Italiener dem strengen Auge des Fahrzeugprüfers vorführt.
Der Rest der Zeit besteht aus dem Bestellen von Ersatzteilen für NESSAJA, dies bindet mich täglich für ca. 1h an den Computer. Der Löwenanteil in dieser Besuchsphase besteht aber aus Besuchen der Kinder nebst Enkel, wir lesen vor, bauen Lego, füttern und lassen uns erklären wie lieb man uns hat – das ist wunderschön, allein dafür hat sich die Reise gelohnt. Wir zahlen die Liebeserklärungen zurück und meinen manchmal Abnützungserscheinungen in Form von Wetzspuren an den Kleinen erkennen zu können, nun denn, sei´s drum…
Darüber hinaus besuchen wir auch Freunde. Wir kennen die Menschen lange, vermuten das geringe Infektionsgefahr vorliegt. Dennoch gehört für uns in dieser Phase unseres Besuches in Deutschland nahezu tägliches Testen zum täglich Brot – wir wollen nicht Part der Statistiken werden!

Wir verbringen ein schönes Weihnachtsfest im Kreise von Florians Familie und treffen an den Feiertagen nochmals Stefan und Amelie zum Weihnachtsessen. Schöne Tage!
Das Wetter verändert sich zwischenzeitlich, es wird schlechter aber wärmer. Die meisten Menschen schimpfen – ich bin froh!

Inzwischen schreiben wir den 27.12.2021 – unser Plan war, nach den Feiertagen Richtung Karlsruhe aufzubrechen, um dort Sibylles Geschwister und langjährige Freunde zu besuchen.
Am Weg liegt eine Filiale des von mir bevorzugten Herrenausstatters – er nennt diese Filialen „Work-Wear Store“ – seltsam 😉 – nun denn, ich liebe feinen Zwirn von e&s und nutze die Gelegenheit jedesmal wenn wir hier vorbeikommen.

Da Reutlingen ebenfalls entlang der Reiseroute liegt, wird kurzerhand ein Treffen mit Katrin, meiner früheren Kollegin bei Elring, und ihrer Familie vereinbart. Dass sie die Freunde Jens, Florian und Jenny einlädt, ist nicht nur eine nette Idee, es freute mich außerordentlich alle wiederzusehen und im Jahr 2021 noch einmal zu treffen. Ein schöner Nachmittag welcher durch einen Besuch der Kopps in Metzingen abgerundet wird, bevor wir am späten Abend unsere nächste Übernachtungsstation, das Haus von Sibylles Bruder, erreichen.
Natürlich erfolgen auch für die Besuche in Baden-Würrtemberg regelmäßige Schnelltests…

Wir besuchen die Geschwister, Nichten und Neffen, Onkel und Tanten sowie langjährige Freunde.
Die ersten drei Tage verbringen wir bei Sibylles Bruder und besuchen mit ihm die Kulinariktempel in und um Karlsruhe.


Für die Silvesterfeier haben wir unsere Siebensachen gepackt und sind nach Ettlingen zu Sibylles Schwester Andrea gezogen. Als Willkommensdinner gab es eine „kleine Lasagne“ für vier Personen…

Die Tage vergingen, wir schreiben den 31.12.2021 – der letzte Tag des Jahres, Silvester!
Das Jahr war ein besonderes, kein fantastisches – es gab auch bei uns, im ersten Jahr unseres Lebens 2.0 Hochs und Tiefs. Wir haben viel erfahren müssen, über uns und unsere Umwelt, auch unser Alltag war beeinflusst vom allgegenwärtigen Thema Covid-19.
Unser Silvesterfest war ein schönes in einer regelkonformen Sechsergruppe. Wir hatten Spaß und der Abend war absolut kurzweilig. Ich will offen gestehen, dass ich kein Fan von Privatfeuerwerken bin – die Argumente bewegen sich im Bereich „Geld verfeuern“, „Tier- & Umweltschutz“ sowie „Müll verursachen“ – eine Covidbetrachtung spielte für mich bisher keine Rolle.
Ich will ebenso offen sagen, dass ich gestern Nacht froh war, dass einige Nachbarn von Andrea & Achim scheinbar noch Feuerwerkskörper im Keller hatten 😉 – es wurde ein Feuerwerk gemacht und es fühlte sich gut und richtig an!
Böse Geister sollen vertrieben werden und ich hoffe es gelingt. Ich wünsche uns allen ein gesundes, friedvolles und tolles Jahr 2022 ohne diesen Virus…

In diesem Sinne gibt es im Januarbericht Neuigkeiten von den Projekten welchen wir NESSAJA unterziehen, Details hierzu und weiterreichende Informationen wie zum Beispiel die Beantwortung der Frage warum wir ein solches recht umfängliches Refit starten.
Im Laufe des Januar werde ich auch den Jahresbericht 2021 online stellen, diese Berichte findet Ihr als eigenen Menüpunkt (Leben 2.0) auf der linken Seite.
Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit und einen relaxten Start ins Jahr 2022 – wir werden unsere Rückreise ca. Mitte Januar antreten, bis dahin genießen wir noch etwas die Familie in Miesbach.
Liebe Grüße von der NESSAJA Crew, Sibylle & Mario
P.S.: In eigener Sache – Rechte am Bild und die damit verbundenen Diskussionen (für die Interessierten)
Ich gebe mir immer recht viel Mühe eine Interessante Geschichte zu bauen. Diese lebt von den Erlebnissen und den Bildern die dabei aufgenommen werden. Hier muss ich sehr aufpassen – wer und was ist auf dem Bild, ist es ein „Schnappschuss“ oder wirkt es zumindest so, passt das Bild zur Geschichte, ist es interessant und animiert es zum Weiterlesen, am besten mit einem Schmunzeln auf den Lippen?!
Diese Entscheidung ist ein Balanceakt weil ich nicht immer alle Menschen auf den Bildern fragen kann – also entscheide ich nach Bauchgefühl und meiner Einschätzung zum Medienverhalten meines Gegenübers.
Ich stelle nie bloß, ich meine nie zu weit zu gehen – suche aber dennoch immer nach einem „besonderen“ Bild, dafür bin ich bereit mich auch mal selbst auf´s Korn zu nehmen. Diese Eigenschaft ist nicht allen Menschen zuteil, viele achten sehr stark auf ihre Eigenwirkung.
Nachdem ich alleine 2021 zweimal im engeren Kreis diskutiert habe und dabei auch Schnappschüsse nicht veröffentlichen konnte, habe ich beschlossen ab 2022 einmal auszuprobieren die Geschichten weniger an den Bildern von Dritten aufzuhängen. Ich denke die treuen Leser werden das merken und vielleicht auch bewerten. Bitte lasst mich Eure Meinungen hierzu wissen, per privater Nachricht oder auch als Kommentar hinter dem jeweiligen Blogbericht. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Hallo ihr Beiden, wir denken ihr habt die richtige Entscheidung getroffen!
Wir stecken momentan auch in einem Entscheidungsprozess. Dummerweise sind wir auf die SIRIUS 35 DS gestossen und sind von dem Konzept total begeistert. Ende Januar ( so Omikron es will ) fahren wir nach Plön und lassen uns dieses Boot von der Werft zeigen. Über zwei Dinge zerbrechen wir uns die Köpfe: Auslieferung wahrscheinlich nicht vor 2025 und der hohe ( zwar gerechtfertigte ) Preis. Ihr seid also schon ein wenig weiter als wir. Ich werde so ab 20.3. nach Leros kommen und dann wird bei uns auch eine getroffen sein.
Bis bald, Robi und Baba
Robi! Passt doch super…
Ihr bestellt die Sirius und segelt mit der Maxi zum Treffpunkt (Kanaren 11/2023) 😉 – wir machen den ICW und gehen zurück nach Europa. Bis dahin wird die Sirius geliefert und Du kannst die Maxi an der Ostsee verkaufen, oder? Bin gespannt auf Ende März, da werde ich vollumfänglich im Refit sein… Wir freuen uns Dich / Euch wieder zu sehen.
Btw. – die Sirius ist ein top Schiff, aber beim Preis für 35´ft bekomme ich Schnappatmung.
ich auch!!