Hast Du mal kein Glück – kommt oft noch Pech dazu…

Jammer!

Erinnert Ihr Euch? Im letzten Urlaubsbericht habe ich geschildert wie schön Nessaja war nachdem sie Ihren kleinen Schaden repariert bekommen hat und in diesem Zuge gleich das erste Mal seit wir sie haben poliert wurde.

Sie war in tollem Zustand! War???

Ja, WAR!!!

Ihr erinnert Euch vielleicht auch, dass ich geschrieben hatte, dass uns eine viel zu enge Lücke zugeteilt wurde. Die Schiffe lagen Fender an Fender, Nessaja wurde beim Einparken richtig reingequetscht!

Der Skipper muss sich ankreiden nicht gleich wieder abgehauen zu sein – das rächt sich jetzt!

Ein Bekannter aus dem „Mittelmeer Skipper Forum“ hat sich aus der Marina gemeldet: „Habe nach Deinem Schiff gesehen, ist alles ok…“

Ich erwidere: „Ah, ok also – kannst Du mal genau schauen?“

Er wiederum: „Die Fender sitzen nicht mehr gut…“

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Ich – in Panik: „Aaaahrgh, nicht mehr gut? Ist was kaputt? Kannst Du nachsehen? Kannst Du das richten?“

Er, entspannt: „Ja, morgen!“

Ich warte also auf die Bilder und die Info am nächsten Morgen. Achim, so der Name des Bekannten aus Berlin, vermeldete meine Fender korrigiert zu haben, es seine nur ein paar kleine Schrammen im Boot.

Ich war dem Koller nahe – „…ein paar kleine Schrammen!“, was soll ich mir da vorstellen? Ein eilig zugesandtes Foto löste das Rätsel…

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Dahin war die Schönheit!

Was folgte ärgert mich noch mehr – ich habe an die Marina geschrieben und um eine kurze Info gebeten und vielleicht auch um einen Lösungsansatz – denn ich bin immer noch der Meinung, dass die Lücke zu eng ist und die Schiffsbewegungen die Fender nach oben rausschieben. Durch den sich verkleinernden Spalt können diese nicht zurückrutschen – und schon hast den Salat…

Ich habe bis heute keine Antwort oder Reaktion – sehr schlecht! Aufgrund dieser Sachlage kann ich die „Agios Nikolaos Marina“ nicht als sicheren Liegeplatz empfehlen.

Heute haben mir Freunde der Facebook Gruppe weitere Bilder geschickt – die Fender sitzen wieder…

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Aber die Schrammen – und ja, es sind Schrammen – sind auch deutlicher zu sehen!

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Ich bin frustriert – solche Schäden vergällen einem den Urlaub, man muss sich schließlich wieder „kümmern“ und letztlich sind da gleich wieder kleinere vierstellige Beträge zu investieren. Das ist bei 2.000.-€ SB auch kein „kleiner Versicherungsfall“.

Die einzige Erwartung die ich hatte – passt auf mein Boot auf, bietet mir einen sicheren Liegeplatz für´s Geld. Beides verfehlt, keine Reaktion auf´s Mail. Nicht gut…

Meine Reaktion – kurzes Mail an die „Leros Marina Evros“, Option gesichert! Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.

Die Zeichen stehen auf Rückkehr ins Paradies…

Mal sehen was kommt – updates immer hier auf unserem Bog, stay tuned!

By the way – ein dickes DANKESCHÖN an Achim und die anderen Helfer aus der Facebook Gruppe, so wird „Social Media“ auf einmal zur Realität – die Runde bei unserem Aufenthalt geht an mich…

5 Kommentare zu „Hast Du mal kein Glück – kommt oft noch Pech dazu…“

  1. Lieber Mario tut uns sooo leid. Die schöne gepflegte NESSAJA. Sei mir nicht böse wenn ich Dir (als alte Seebärin) schon diplomatisch riet das Boot im Winter niemals dort im Wasser zu lassen. Dort stürmt es gewaltig. Dann hüpfen die Boote und verkeilen sich mit der Reling.
    AUS WASSERN ODER FLIEHEN.
    Warum nicht mal nach Didim trotz Erdogan?
    Alles Gute und keep Your Fingers crossed

    1. Recht hast Du – für uns als Urlauber ist es halt schwieriger die Inseln zu besuchen die etwas vom Schuss sind. Didim hat uns gefallen, steht am Plan – etwas später. Im Moment stehen die Zeichen auf eine Rückkehr nach Leros…

      1. Ja ist auc h recht. Ich dachte Didim weil dort viel qualifiziertes Flickpersonal zur Verfügung steht und bisher immer günstige Winterangebote waren

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