Saisonabschluss 2018 / GR / 21.09. – 14.10.

Puh…

Am 14.10. wieder zuhause angekommen und kaum steht Weihnachten vor der Türe gibt es auch schon einen Urlaubsbericht. Das zeigt ganz deutlich wie das Jahr 2018 einzustufen ist – es war ein stressiges Jahr!

Hier ist mehr der Job als das Privatleben schuld, ganz trennen funktioniert aber ohnehin nicht, zumindest nicht bei mir. Erste Auswirkungen habe ich in unserem Sommerurlaub gespürt, treue Leser wissen das aus dem Urlaubsbericht – dies sollte sich nicht wiederholen.

Wir sind also wirklich superentspannt an die Urlaubsplanung gegangen – es gab nämlich keine! Also fast… Und das war gut so! Doch der Reihe nach…

Es fing an wie immer, nach einer Reihe von Dienstreisen quer über die Erdkugel hatte ich soweit alles im Griff und Sibylle und ich fanden uns am Flughafen München wieder. Diesmal am richtigen Tag, das richtige Ziel fest im Auge.

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Es hat alles geklappt und wir fanden uns bald schon in Kos – Stadt wieder, dort heißt es immer erst einmal ankommen, ist es doch unser erster Urlaubstag!

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Wie immer ging es am nächsten Tag mit der Schnellfähre nach Leros und bereits nach wenigen Stunden sind wir im „Urlaubsmodus“ – so weit, so gut…

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Mit dem Taxi zum Schiff, Luken auf, Strom ran – der Urlaub ist im vollen Gange, es fühlt sich immer wieder an wie heimkommen – für mich einer der stichhaltigsten Gründe ein Schiff zu haben.

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Jetzt begann das „Entschleunigen“ – normaler Weise ziehen wir los, bevorraten uns und sehen zu, dass wir wegkommen. Das klappt aus verschiedenen Gründen (Wind / Reparaturen) nicht immer gleich gut – aber es ist das Mindset, das erklärte Ziel. Diesmal nicht!

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War es ein Automatismus, dass dies so gut klappte? Hatte ich das Umschalten, das Abschalten so rasch gelernt? Hm, nicht ganz! Im Nacken lauerte ein ganz beträchtlicher Grund die Reisevorbereitungen mal lieber etwas langsamer angehen zu lassen.

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In der gesamten Ägäis war starker Meltemi angesagt, wir hatten immer 6-7 Bft. – ein Wind zum Ankommen, keiner zum Auslaufen. Das merkte man auch in der Marina, hier waren irgendwie alle Plätze besetzt, alles war voll, von Freunden wussten wir – das war auch anderorts so – warum nur? Egal, wir hatten ja unser Plätzchen…

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So haben wir uns eben ein bisschen auf Leros rumgetrieben. Wir hatten, wie immer, einen Scooter und haben die Insel noch weiter im Detail entdeckt – tatsächlich gab es immer wieder etwas Neues zu sehen.

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Etwas später, es mag wohl Tag vier oder fünf gewesen sein, traute ich meinen Augen nicht als ich auf mein Navtex sah! Es sagte 8-9 Bft. in der Zentralägäis voraus, auch Böen bis 10 Bft. waren gemeldet.

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Ok, es war schon zu bemerken, dass auch in sonst recht ruhigen Buchten auf einmal die See kabbeliger wurde, es war zu bemerken, dass alle um uns herum Ihre losen Teile am Schiff festbanden – wir dann auch – aber soooo schlimm???

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Die Nachrichten und ein Blick ins Internet verschafften Klarheit! Es war ein „Medicane“, ein mediterraner Hurricane, über der griechischen See unterwegs und hat anderorts, z.B. in Athen oder am Peleponnes starke Verwüstungen hinterlassen.

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Die berechnete Zugrichtung gab Anlass zur Sorge! Der Medicane bedrohte zwar mehr die türkische Küste, sollte den Dodecanes aber streifen, das braucht keiner. So haben wir alles sturmfest gemacht und dann haben wir eben… GEWARTET!

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Naja, langer Rede kurzer Sinn – es kam, wie so meist, nicht so schlimm wie befürchtet. Wir hatten zwei, drei bewölkte Tage, saßen mit Freunden beim Klönschnack und genossen das Ausspannen. UNS hat der Medicane entschleunigt, unsere Gedanken waren aber bei den Opfern des Sturms die teils Ihr Hab und Gut, teils Ihr Leben verloren haben. Wetter lehrt Demut – und das ist gut so!

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Wie immer im Urlaub kamen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz, wir haben uns wechselweise auf die Vorspeisen, die „Meze“ gestürzt oder eben Fisch aller Art genossen…

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Während Sibylle eigentlich immer gelesen hat, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und – genau – repariert! Die Dinge nämlich welche sonst eher ein bisschen weiter hinten auf der „To-Do“ Liste stehen – Luken neu eindichten zum Beispiel.

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Die Tage waren ruhig, ok, MEIST ruhig! Die Ruhe endet abrupt, wenn „Partyschiffe“ kommen. Meist sind klassische Männercrews der Anlass, dass ich meine Ohrenstöpsel schonmal aus der Nachttischschublade krame. So auch diesmal, sechs Mittfünfziger aus – unübersehbar – Franken haben uns zwei Tage entertaint. Ob wir das wollten hatten sie leider nicht gefragt, aber man ist ja tolerant.

Witzig finde ich, dass der Lärmpegel oft in direkter Relation zu einer Art „Herkunftsstatement“ steht – was die Griechen sich dabei denken wenn dieses fünfmal größer ist als die Nationale am Heck des Charterschiffes bleibt unkommentiert – ebenso wie das Zitieren der Flaggengebräuche (das aber nur, weil ich meinen Vereinsstander auch mal erneuern dürfte 😉 )

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Geht es auch mal los? Legt Ihr irgendwann mal ab? Ist das nun ein Segel- oder ein Campingblog? Keine Sorge, der Wind flaute ab, die gesamte Wettersituation normalisierte sich etwas und am zehnten Tag ging es los…

Leinen los und auf nach… ARCHANGELOS! Wie? Nur 6nm? Das ist Buchtenbummeln und nicht Fahrtensegeln. Ja, genau! Und deshalb haben wir es mal probiert. Freunde von uns hatten sich dort verabredet und wir waren noch nie dort weil wir eben immer nach dem Ablegen gleich Strecke gemacht haben. Diesmal nicht! Wir haben einen sehr guten Ankerplatz gefunden und uns dort mit den Crews der „Christina“ und der „Alena“ getroffen.

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Mario vor der Taverne – feines Plätzchen
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…mit direktem Blick auf „Nessaja“
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…lädt zum Verweilen – wir sind lang gesessen!

Aber wir waren ja zum Dinner verabredet, darauf habe ich mich gefreut – Toni von der „Christina“ ist Grieche und er hat uns einfach ein Gericht ausgehandelt, wir haben an sich alles probiert was die Speisekarte hergab.

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simpel und gut
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…wieder unterwegs!

Genau DAS sind diese unbezahlbaren Momente auf die Du warten musst und die Dir das Leben einfach mal schenkt, sie sind nicht reproduzierbar. Ich liebe es zum Beispiel morgens aufzuwachen, eine Tasse Kaffee zu kochen und die im Cockpit zu trinken. Eine Runde schwimmen, beobachten wie die Bucht wach wird – unersetzlich…

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Ein schöner Einstieg, aber wie geht es weiter? Sibylle meint, dass Sie noch einmal nach Samos möchte. Dort hat es Ihr gefallen und nachdem wir ja nächstes Jahr nach Kreta gehen kämen wir doch so schnell nicht wieder hierher. Sie würde auch gerne zwei, drei Tage bleiben…

Gesagt – getan!

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Angekommen in Pythagorion / Samos haben wir einen idealen Platz bekommen. Es war wieder ein stärkerer Wind, besonders nachts, vorhergesagt und wir haben eine der letzten, neuen Mooringleinen erhalten. Platz war auch, was will man mehr?

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Samos Ende September? Ist es da nicht arg voll? NEIN, ganz und gar nicht! Der ganze Urlaub war dadurch geprägt, dass kaum was los war. Außer in den ganz kleinen Stadthäfen haben wir immer sofort Platz gefunden, die Gassen waren meist leer.

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Was gibt es in der Stadt des Pythagoras zu sehen? Nun, er selbst ist z.B. allgegenwärtig 🙂

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Wir haben Sibylles geliebte Friedhöfe besucht – auch diese Marotte kennen geneigte Blogleser schon länger…

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Friedhof Samos Stadt
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…und der Ausblick von dort!

Wir haben bekannte Gassen besucht und uns noch nicht bekannte Plätze entdeckt…

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Straßenmalerei in Samos Stadt
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liebevoll gestaltete Gassen

…und so manchen Absacker in „Nessajas“ direkter Sichtweite genossen. Was man hier trinkt? Samos Wein natürlich!

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Das diesmalige Highlight war jedoch unser Inselausflug. Wir haben das ja schon zweimal gemacht, wie also für neue Reize sorgen? Ganz einfach, wir machen die Tour Offroad! Dafür braucht es ein geeignetes Vehikel…

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…und ein paar Pisten (die es hier aber zur Genüge gibt).

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Wir besuchten entlegene Dörfer, andere diesmal, und waren überrascht wie bunt und gastfreundlich (auch touristisch) man hier im Hinterland ausgerichtet war.

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Wir haben den Hunger erfolgreich bekämpft und Kleinode des Fahrzeug- und Motorenbaus entdeckt.

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Gemischte Meze – normale Portion

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Der Besuch dieser alten Orte ist wirklich empfehlenswert, man entdeckt so viel Neues und Liebevolles – ein Tag geht rasch vorbei…

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Irgendwann mussten wir weiter, es gab noch so viel zu sehen – Samos ist allemal einen Urlaub wert und wird von uns ausdrücklich empfohlen!

Wir fuhren weiter ans Meer…

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Nach einem griechischen Kaffee und kurzem Auskühlen in der frischen Seebrise ging es wieder auf Tracks ins Hinterland wo wir ein Kloster besucht haben.

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Ja, Samos war toll, die vier Tage dort vergingen wie im Flug und wir hätten sogar noch länger bleiben können und auch wollen – aber es stand der einzig geplante Teil des Herbsturlaubes an. Wir hatten uns mit Susanne und Thomas auf Patmos verabredet um die Beiden für ein paar Tage an Bord zu nehmen. Den Weg nach Patmos wollten wir auf zwei Teilstücke zerlegen und haben daher Segel gesetzt und sind nach Arki gefahren.

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Wir hatten eine Backstagsbrise, es war ein herrlicher Segeltag – wir waren jedoch immer ein bisschen auf der Hut, es waren immer noch Ausläufer mit viel Wind unterwegs und wir wollten kein Risiko eingehen.

Dies und die Tatsache, dass der Autopilot ab und an versagt hat, führte in diesem Urlaub zu einer klaren Rollenverteilung – meine Capetania am Ruder und ich an der Navigation, das Wettergeschehen stets im Blick.

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Windy, Windfinder, Gribfiles – immer am Puls

In Arki angekommen haben wir den letzten noch sicheren und interessanten Platz bekommen. Eng aber perfekt – die Fischer haben uns toleriert und waren sehr freundlich und hilfsbereit.

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Neuer Tag, neues Glück – Arki ist wie immer – und das ist gut so! Genau das macht dieses kleine und liebreizende Eiland aus. Wenig Touristen, kaum Infrastruktur, Ruhe!

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Da mag sich mancher fragen „was macht man hier den ganzen Tag“? Die Frage ist berechtigt aber auch einfach zu beantworten – man lässt es sich gut gehen! Man geht ein bisschen spazieren und kehrt in einsame Tavernen ein, isst was der Bauer auf den Tisch stellt…

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Man liest, schnackt mit Freunden die man irgendwie immer trifft oder auch mit solchen die man dort kennen lernt. Letztlich nimmt man eine Art „Anlauf“ für das Highlight des Tages – das Dinner! Alleine oder in der Gruppe gibt es ECHTES griechisches Essen, welches einem die „Apollo Platte“ vom Griechen zuhause vergessen lässt.

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Nächstes Ziel – Patmos!

Der Wetterbericht von Arki ließ die Annahme zu, dass der Wind nicht zu heftig sein würde, immerhin hing der Stein ja noch! Auch die sonstigen Aspekte trafen immer nur bedingt zu, so konnten wir ablegen.

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Wir hatten eine traumhaften Segeltag und einen direkten Anlieger für die paar Meilen. Mittags ging der Wind etwas zurück und wir hatten nach dem Festmachen an der Kaimauer gerade noch Zeit für einen Kaffee (ich) und einen KLEINEN süßen Snack (Sibylle) bevor wir unsere Freunde an der Fähre abholen konnten.

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Wir hatten nicht soooo viel Zeit, deshalb sind wir nach dem „Einchecken“ auf „Nessaja“ (die Sicherheitseinweisung gab es abends) sofort zum Rollerverleih und hoch zur Chora von Patmos. Wir wollten Thomas die Highlights zeigen bevor der Tag zu Ende ging.

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So sind wir zum Kloster und haben uns die Windmühlen angesehen…

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…und wir haben den Schatten der engen und leeren Gassen genossen.

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Nun kam eine Phase des „Instanturlaubes“ – die Art Urlaub in dem man sich selber etwas Stress auferlegt um Gästen soviel wie möglich tolle Dinge zu zeigen die man teilen möchte. Das hört sich etwas holprig an, ist es aber nicht – für die Einen (Susanne, Sibylle und mich) ist es eine Art Diashow des Erlebten, eine Reise durch die Geschichte, für die Anderen (hier Thomas) ist es ein gewaltiges Sammelsurium an Erfahrung, Eindrücken und Geschichten. Es war lustig, es war schön…

Tags darauf legten wir ab, als Autopilot wurde Thomas auserwählt – ein Schelm wer Böses dabei denkt – sollte er als Segelnovize doch so viele Eindrücke wie möglich bekommen.

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Für mich und Sibylle hat das wiederum für Entspannung gesorgt, konnten wir doch einfach mal ein bisschen auf`s Meer schauen.

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Eigentlich wollten wir eine vor Arki liegende Insel anlaufen, dort an eine Boje gehen und den „Piraten“ besuchen. Ein in Seglerkreisen bekanntes und gutes Lokal welches wir noch nicht kennen.

Leider hat der Himmel zugezogen, es wurde etwas ungemütlich und wir haben doch lieber Porta Augusta angelaufen. Somit hat sich für uns der Tag von vorgestern wiederholt – was aber keinesfalls ein Leid darstellte. Wir alle haben das sehr genossen.

Am nächsten Morgen schon ging es mit einem achterlichen 5er Wind nach Archangelos, dem ersten Ziel unserer Reise. Wir wollten Thomes das nette kleine Lokal in der Bucht näher bringen.

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Wir hatten einen schönen Platz am Anker, es war jedoch viel Wind für die Nacht gemeldet. Von Freunden und der ersten Nacht hier wusste ich von einer sicheren Boje welche tatsächlich kurz vor der Dämmerung frei wurde – ob ich „Nessaja“ umhängen soll?

Das Schicksal nahm seinen Lauf…

Wir saßen schon beim Sundowner und ich hatte die Schuhe schon ausgezogen, war ich doch schon den Anker abschnorcheln. Nur schnell an die Boje war der Gedanke, also gingen wir Anker auf, legten uns um und waren rasch wieder fest. Auch der starke Wind kam in Böen – alles richtig gemacht. Ich muss nur noch schnell den Ankerkasten klarieren…

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Ich steh also am Vordeck, zwar ohne Schuhe aber im sicheren Abstand zum Anker. Den Deckel des Kastens habe ich nicht festgebunden, es waren nur zwei Handgriffe zu tun. Da kam Sibylle mit einer kurzen Info, eine Frage, eine Antwort – alles drei Sekunden zu lang.

Ich drehe mich dabei, meine Zehen geraten in die Gefahrenzone und…

DER DECKEL FÄLLT – AHHHHHHHHH, AUUUUUUAAAAAA!!!!

AB! Die Zehen sind ab! Ich war sicher…

Wer holt die aus dem Kasten? Wo landet der Hubschrauber? Gibt es hier Haie? Ich schau nicht hin! Oder doch? Ich muss…

Nanu, alle noch dran – es blutet, sicher! Oder nicht? Egal, kühlen! Ab ans Heck und den Fuß ins Wasser. Hat schon jemand die Frage nach den Haien beantwortet? Wahrscheinlich gibt es keine! Ist mein Teakdeck blutverschmiert? Egal, der Fuß war mitsamt Zehen im Wasser, es pulsiert, es tut weh – was tun?

KÜHLEN – also her mit den Bierdosen. Erst die Kerntemperatur des Fußes absenken, dann das Bier trinken, langsam war es auszuhalten! Was als nächstes? Ein FOTO, ein Foto für Facebook! Manchmal spinnt man, schlimme Zeiten…

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Ich sage Euch – es war SCHLIMMER als es aussieht, VIEL schlimmer! Aber es war auszuhalten und ging überraschend schnell weg. Schuhe waren lang ein Problem und ein bisschen tut es heute noch weh – aber es wird wieder…

Fazit – NIE auch nur EINEN Schritt ohne Schuhe – Denkzettel erhalten, wird nie mehr vergessen.

Das Abendessen an diesem Tag war besonders gut, es war verdient, so meine Definition.

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Tags darauf sind wir wieder nach Leros gefahren. Wir konnten sicher anlegen und unsere Gäste haben abgemustert.

Für Sibylle und mich war es ein schöner Urlaub. Wir mussten „Nessaja“ noch für den Winter klarmachen und ein bisschen rackern. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß.

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Wir haben Susanne und Thomas noch einmal zu einem gemeinsamen Dinner getroffen, waren auch mit den ganzen anderen Crews die wir kennen und welche noch vor Ort waren ein wenig unterwegs. Ein schöner Ausklang war auch die örtlichen Tavernen noch einmal zu besuchen und deren Spezialitäten zu genießen.

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Bemerkenswert ist, dass wir in diesem Urlaub nicht einmal erwägt haben uns von unserem Schiff zu trennen. Ob das an der stressfreien Planung lag oder an der Tatsache, dass wir 2019 in neue Gefilde aufbrechen ist bis jetzt nicht ganz klar – wir freuen uns aber auf das was kommt.

Im Kielwasser liegen diesmal nur 115,9nm, wir konnten diesmal aber einiges an Strecke segeln.

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So haben wir unser Schiff an einen sicheren Liegeplatz verholt, die Winter-Festmacher gelegt und uns leise verabschiedet…

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Wie es weitergeht? Das weiß man ja letztlich nie so genau – ich bin jedenfalls dieses Mal mit einer sehr guten Stimmung und auch erholt zurück gekommen. Jetzt im Moment genieße ich die Zeit der Vorfreude auf die neue Saison…

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Wie es weitergeht? Die Antwort wie immer hier auf diesem Kanal – bleibt dran…

Liebe Grüße vom Skipper und seiner Capetania

 

 

 

 

 

Ein Seglerpaar bleibt auf einer kleinen Ägäisinsel "hängen" – in diesem Blog geben sie Einblicke in ihren Alltag…