…der Herbst kommt!

…nein, nein – keine Pre-Winterdepri so kurz nachdem der Meteorologe den Sommer totgesagt hat. Ich hoffe natürlich (noch) auf einen phantastischen Spätsommer und wunderschöne folgende Herbsttage in denen wir auch noch einmal einen Besuch bei Nessaja wagen können.
Aber im Moment eben, also jetzt gerade, da ist auf der Segelseite eher mau – der eigentliche Job geht in eine Hochphase und man ist öfter eingebunden, die Reisetätigkeiten steigen wieder an. Die Urlaubstage haben sich auf kleine einstellige Werte reduziert, so gibt es auch nicht allzuviel zu berichten…

Ein bisschen was vielleicht doch!
Ich bin meinem Junior noch ein anerkennendes Präsent zu seiner Meisterprüfung schuldig. Das führt uns auf seinen Wunsch hin in Bälde zum Gardasee, nach Moniga del Garda, um dort für einen Tag mit einem reichlich motorisierten Sea Ray über den See zu preschen. Er will endlich Wasserski fahren und ich hoffe er kriegt es hin! Für unsere Damen wird es natürlich ein Rahmenprogramm geben – das Flora in Riva spielt da eine Rolle…

Die Tätigkeiten um Nessaja beschränken sich im Moment darauf ein paar Ersatzteile zu beschaffen und die Erneuerung des Innenhimmels zu planen – vor Oktober werden wir wohl nicht mehr nach HR fahren.

Doch, es gibt noch etwas Neues! Dieses WE habe ich wieder einen SBF-Binnen Kurs bei ABC in München gehalten. Es war aufgrund wechselnder Teilnehmer sehr spannend zu gestalten und ich hatte ein gutes Gefühl dabei – mir hat es sehr Spaß gemacht (den Teilnehmern hoffentlich auch) – wie auch immer wünsche ich allen „Viel Glück und gutes Gelingen“ für die anstehenden Prüfungen.
Bei uns daheim liegt jetzt das Handout „Motorentechnologien in Wassersportfahrzeugen“ – Ihr ahnt etwas? Stimmt, ich bin jetzt auch offiziell beauftragt mich da einzubringen…
Mal sehen was mir dazu einfällt 🙂

In diesem Sinne Euch allen einen schönen Spätsommer
Mario

Erfahrungsaustausch – Lenkung schwergängig?

Hallo an die Skipper- und Eignergemeinde,

angeregt durch ein Mail von Ralf habe ich über die Funktion meiner Lenkung nachgedacht.
Ich weiß, dass diese etwas schwergängig ist, hatte dies aber nie als Mangel empfunden.

Verglichen mit so mancher neuer Yacht allerdings ist es durchaus angebracht sich weitere Gedanken zu machen…
Die Lagoon Modelle haben eine Lenkung bei der (zumindest bei meiner Lenksäule) über ein einstellbares Kegelradpaar die Drehbewegung des Steuerrades auf eine Welle übertragen wird die wiederum am Cockpitboden einen kleinen Quadranten bewegt.
Dieser betätigt eine Schubstange an der auch der Linearantrieb des Autopiloten und der Ruderlagegeber befestigt sind.
Das alles endet am eigentlichen Ruderquadranten welcher dann den Ruderschaft betätigt / dreht.

Folgende Situation…
Es wurden neue Ruderlager verbaut, der Autopilot schafft seine Arbeit ohne Murren und Probleme. In Ruhe ist das Rad verhältnismäßig leicht zu drehen, keinesfalls lässt es sich aber einfach in eine Drehbewegung „anstossen“ – da geht gar nix.
Mit Ruderdruck geht es schon schwerer, man braucht um gehörig zu lenken zwei Hände, dann geht es aber recht gut.
Der Tausch der Ruderlager brachte keine Veränderung, das ganze System ist geschmiert, ich kann keinen Fehler feststellen.

Kann irgendjemand eine Einschätzung dazu abgeben? Besonders interessiert mich natürlich die Meinung von anderen Lagoon Besitzern.
Geht Eure Lenkung auch schwer? Was ist überhaupt schwer? Oder dreht einer von Euch das Rad mit einem Finger?
Gibt es bereits Reparaturerfahrungen?

Danke mal vorab und Gruß vom Skipper

Reiseberichte 2014 online

…wenn einer eine Reise tut – dann hat es was zu erzählen!

Diese kleinen Geschichten rund um unsere Segelreisen teilen wir gerne mit Freunden, Bekannten oder am Segeln interessierten Menschen.
Fans des Blogs wissen das!

Wir sind also aus dem Urlaub zurück und ich konnte am Wochenende zwei Reisen in den Blog einpflegen…
1. Mit „Elowyn“ von Brest über La Coruna nach Lissabon
2. Mit Nessaja in zwei Schleifen zwischen Rab und Zadar unterwegs

Viel Spaß beim Schmökern, vielleicht trifft man sich ja einmal auf einem Törn

Gruß vom Skipper

Pleiten, Pech und Pannen – Refit 2014!

…nicht alles klappt – das sollte man ehrlich erwähnen!

Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, die nächste große Baustelle bei Nessaja ist die Innenverkleidung, der Himmel, die Tapezierung!
Verschiedenen Namen für eine Sache – das ändert nichts daran, dass genau dieser bei uns mehr als defekt ist.
Böse Zungen könnten meinen bei uns an Bord „fliegen die Fetzen“ – das stimmt im Wortsinn, darf aber nicht übertragen werden!

Im Februar habe ich daher der Piculjan Werft auf Rab eine Zusage auf einen (hohen) Kostenvoranschlag gegeben. Die Werft genießt einen guten Ruf und was uns gezeigt wurde war erstklassig.
Da hat es mich auch nicht weiter gestört, dass die Organisation etwas chaotisch schien und meine Mails meist unbeantwortet blieben.

Nun rückte der im Februar vereinbarte Termin näher, wir mussten Nessaja am 03.08. zwischen 10.00 und 14.00 in der Werft abgeben, haben das die beiden Tage davor auch noch einmal vor Ort so besprochen und unser Auto dorthin verbracht. Es war klar, dass noch Gespräche zu den Arbeiten nötig waren um den erweiterten Reparaturrahmen exakt abzustecken – die hatte ja leider per Mail im Vorfeld nicht geklappt.
Wir haben also im Innenraum von Nessaja alles verräumt, alle Spalten und Löcher verklebt um die Sauerrei so gering wie möglich zu halten und uns dann auf den Weg gemacht. Um 11.20 haben wir Barbat erreicht…
Leider war außer eines jungen Mannes („what do you want and who are you?“) niemand da mit dem ich über die Reparatur hätte sprechen können oder dem ich mein Schiff hätte übergeben wollen.
Nachdem wir uns am letzten freien Platz selber eine Muring genommen hatten, wurden wir zudem zwar freundlich aber bestimmt aufgefordert den Platz wieder zu verlassen.
Ich können mein Schiff ja an den alten Fischkutter längsseits festmachen, es würde sich dann schon jemand um Nessaja kümmern. Die anderen Plätze waren von kleinen Motorbooten die in den Kran wollten reichlich belegt!
Das war es dann für mich! Es waren wieder Gewitter angesagt, meine Leinen waren zu kurz um an den Befestigungspollern des viel größeren Kutters sicher festzumachen und große Fender waren auch nicht ausreichend vorhanden.
Vielleicht war es kleinlich, aber ich habe für mich entschieden Nessaja an Ihren Liegeplatz zurück zu bringen. Ich habe sie dann alleine zurückgefahren, Sibylle hat gleich unser Auto mitgenommen.
Auf mein Mail welches ich sofort als Info folgen lies und welches ich auch wirklich fair formuliert habe habe ich – wie sollte es auch anders sein – bis jetzt zumindest keine Antwort erhalten. Man scheint uns nicht zu vermissen.

Fazit und Bitte um Unterstützung!

Ich bin bereit mir die Neuverkleidung von Nessaja etwas kosten zu lassen – in einem gewissen Preisrahmen versteht sich! Dafür erwarte ich mir eine fachgerechte Arbeit und eine Mindestzuverlässigkeit im Umgang.
Wer also einen Ausstatter, einen Tapezierer, einen Polsterer kennt oder empfehlen kann, welcher in der Lage ist ein ganzes Schiff von vorne nach hinten neu auszustatten, der möge sich bitte bei mir melden.
Nein, man kann diese Arbeit wahrscheinlich nicht selber machen, die Eignerkabine ist sehr anspruchsvoll – man muss kleben, spannen und nähen!
Ich freue mich über jeden Tip und Ratschlag.
Ach ja, die Reparatur muss natürlich in Kroatien durchgeführt werden…

…geschafft!

Vergangenes Wochenende wurde ich von der Bootsschule ABC in München zu ersten Mal als Referent für einen Theoriekurs eingesetzt. Klar, NUR Sportbootführerschein Binnen aber dennoch eine kleine Herausforderung wenn man all die einmal erlernten Dinge nun fehlerfrei wiedergeben soll.

Das Ganze natürlich kurzweilig und interessant um über die zweimal 8 Stunden Kursinhalt zu kommen – schluck!

Gott sei Dank war ich, geprägt durch meinen Job, nicht wirklich nervös und konnte mich so darauf konzentrieren keine Pannen einzubauen. Das ist mir, so meine Einschätzung, weitgehend gelungen. Die zwei, drei kleinen Hänger die ich hatte konnte man verzeihen, ein paar Dinge sind für das nächste Mal zu optimieren, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Den Teilnehmern wünsche ich gutes Gelingen bei der praktischen Ausbildung und viel Erfolg bei der Prüfung!

Ich freue mich auf das nächste Mal, mein Ehrgeiz ist geweckt…

Ein nettes Gespräch noch mit einem langjährigen „Kollegen“ von ABC – „Wir werden und jemand suchen müssen der in Zukunft die Motorkurse bei uns gibt – am besten wäre jemand mit einer motorspezifischen Ausbildung, noch besser jemand der vielleicht ein eigenes Schiff hat…“ – Ach ja, na, da weiß ich jemanden…. 🙂

Ein Seglerpaar bleibt auf einer kleinen Ägäisinsel "hängen" – in diesem Blog geben sie Einblicke in ihren Alltag…