Hop Schwyz – kein Weg zu weit!

…nanu – komischer Titel für einen Beitrag!
Dabei weiß doch jeder Segler – spätestens seit Alinghi – an der Schweiz führt segeltechnisch kein Weg vorbei.

Der Verkäufer unserer „neuen“ Nessaja konnte aufgrund der kurzen Zeit in der die Yacht in seinem Besitz war, leider nur wenige Fragen zum Schiff, seiner Geschichte und zu technischen Besonderheiten beantworten.
Er hat uns aber sofort angeboten, uns die Kontaktdaten der Ersteigner zu geben in der Händen die Yacht immerhin 14 Jahre lang war.

Die Kontaktaufnahme gestaltete sich locker und einfach, man war sich sympathisch und nach einer kurzen Phase des „Beschnupperns“ durften wir uns über eine Einladung zum Mittagessen in die Region Laaks – Flims freuen.
Nix wie hin – wer uns kennt weiß, dass wir da nicht zweimal überlegen – unser guter Alltrack musste sich also in die Schweizer Berge plagen.

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Das Wetter hätte besser sein können, unser erstes Kennenlernen mit dem Ersteignerpaar dagegen nicht!
Die beiden waren sehr patent, sehr offen für unsere Fragen und supernett. Die Tatsache, dass wir die Fragen bei einem original Schweizer Raclette besprochen haben, machte den Besuch aus meiner Sicht 110%ig!

So konnten wir viel über „unser“ Schiff in Erfahrung bringen. All unsere Fragen zu Erstausstattung, Extras, Zubehör, erste Schritte der Bedienung und zur Historie wurden beantwortet.
Wir konnten zwei noch fehlende Dokumente erhalten und haben ein paar sehr schöne Fotos gesehen und bekommen…

Dufour 43 CC full (26)

Kurzum – der Besuch hat das Gefühl in uns bestärkt richtig gehandelt zu haben und ein „besonderes“ Boot zu besitzen. Wir werden die „Otarie“, die nun „Nessaja“ heißt im Sinne der Ersteigner weiter segeln, hegen und pflegen.

Die ganzen Backgroundinformationen werde ich unter der Rubrik „Dufour 43 CC – das Schiff“ zusammenfassen. Das wird noch etwas dauern, ich möchte das Schiff ja erst selber kennen lernen und warte zudem noch auf Informationen von Dufour selbst.

Neuigkeiten dazu und zur Überführung von Nessaja an Ihren neuen Liegeplatz – in Kürze hier auf diesem Blog!

Gruß vom Skipper

Motorenkurs bei ABC – geschafft…

OK, Motorenkurse sind irgendwie mein täglich Brot, und doch unterscheiden sich Inhalte und Teilnehmer in ein paar Punkten erheblich!

Von daher, ja, ich war gespannt wie es läuft…

Um es vorwegzunehmen, es lief nach meiner Einschätzung überraschend gut und unspektakulär. Henning, ein Kollege, und ich haben den Kurs gemeinsam geleitet um zukünftig im Falle eines Falles füreinander einspringen zu können. Dies war eine gute Entscheidung, da wir unterschiedliche Herangehensweisen haben und so voneinander profitieren konnten. Wir haben den Kurs ja wegen eines plötzlichen Todesfalles übernommen, waren entsprechend wenig vorbereitet und es gibt für uns auch noch Einiges zu tun – dennoch, es lief sehr ordentlich!

Da half unsere Gruppe aber auch fleißig mit. Es war eine kleine (4) aber sehr homogene Gruppe mit nur rudimentären Grundkenntnissen die aber aktiv war und viele Fragen gestellt hat. Auch deren Ziele waren uns bekannt, somit war es nicht so schwer diese Themen auch zu bedienen.

Bei einer abschließenden Diskussionsrunde hat sich gezeigt, dass wir diese selbst gesteckten ziele wohl erreicht haben, das war schon eine freudige Erleichterung.

Henning und ich bleiben dran, wer also einmal einen Kurs „Motoren auf Yachten“ / Grundlagen der Praxis belegen möchte, ist bei ABC in München gut aufgehoben!

To be continued…

Gruß vom Skipper

Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt…

Hallo lieber Leser meines Blogs,

es gibt umfangreiche Neuigkeiten!

Wir haben aus verschiedenen Gründen unsere liebgewonnene „Nessaja“, unsere alte Bavaria 390 Lagoon verkauft! Der neue Besitzer heißt Lars, ist mindestens genauso verrückt auf dieses Modell wie ich und ein mehr als würdiger Nachfolger.

Er freut sich wie ich über Kontakte mit Gleichgesinnten unter seiner Mailadresse lschubert@gmx.de !

Wir haben uns bereits für eine Nachfolgerin entschieden. Es handelt sich um eine Dufour 43CC aus 1999, sie wird ebenfalls „Nessaja“ heißen.

Nessaja (03)

Mehr dazu später hier, der Blog wird, sobald ich die Zeit dafür finde, umfassend umgebaut und angepasst werden! Es lohnt sich also auch im Winter dranzubleiben und mal zu sehen was sich hier so tut…

Für Euer Interesse sage ich jetzt schon einmal „Danke“ – auf bald!

Gruß vom Skipper

Zeitmanagement – Facebook´s Ende!

…nein, nein – nicht total betrachtet!

Der Branchenriese ist nicht gefährdet – ich jedoch habe für mich nach dreijährigem Engagement gemerkt, dass mir diese Plattform der sozialen Medienlandschaft viel wertvolle Zeit stiehlt.
Natürlich weiß ich, dass die „Freunde“ in FB manchmal keine echten sind und diese wohl auch nicht ersetzen – dennoch habe ich es als oberflächlich empfunden, wenn man gemerkt hat, dass mit Dir verbundene Menschen und Freunde keine Ahnung von Deinen Aktivitäten haben – weil sie einen ausgeblendet haben!
Vermutlich auch um Zeit zu sparen und nicht mit Infos zugesteckt zu werden – dadurch wird das System aber ad absurdum geführt!

Mein Fazit – FB ist als Medium überbewertet, für mich stand Aufwand und Nutzen in keinem ausgewogenen Verhältnis…

Ich habe gestern meinen Segleraccount „Skipper Smoky“ gelöscht und auch die FB Seite unseres Schiffes „SY Nessaja – Sailingmoments“ leergeräumt und abgeschaltet.
Den interessierten Followern aus dem Freundes- und Familienkreis steht mein Blog zur Verfügung. Hier werden weiter News von Nessaja´s Refit nachzulesen sein, wer möchte kann hier auch zusammengefasste Reiseberichte nachlesen.

Allen die bis hierher dabei waren und vielleicht auch wieder dabei sein werden sage ich schon einmal „Danke“!

Wie ich meinen privaten FB Account weiter verwalte weiß ich noch nicht sicher – da gebe ich mir noch ein paar Tage Zeit zum Nachdenken. Ich werde aber auch hier ein paar Dinge verändern und Umstrukturierungen vornehmen.
Was auch immer auf diesem Account passiert, solltest wirklich DU einmal nicht mehr hier mit mir „befreundet“ sein – nicht vergessen, ein gemeinsames Bier geht nur außerhalb von FB!

In diesem Sinne grüße ich Euch alle
Mario

Gastspiel am Gardasee

…bei uns herrscht seit Wochen regnerisches Wetter, was liegt also näher als zur Sonne zu fahren.
Wir wollten einmal wieder bei Rappydrive in Moniga del Garda ein Motorboot mieten und den Südteil des Lago unsicher machen.
Gedacht – getan, der Wochenendausflug wurde als Geschenk an meinen Junior zur bestandenen Meisterprüfung umgesetzt – er wollte Wasserski fahren!

Wir haben uns also eine SeaRay 240 SD gemietet, diese am Samstag um Punkt 0900 abgeholt und sind sofort auf nach Salo. Dort erst einmal relaxen – ein Aperol Spritz bei bestem Wetter macht Lust auf mehr „dolce vita“
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Nach dem Opener wurde es ernst für Stefan – auf die Skier!
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Was als Bub nicht gelingen sollte konnte er diesmal perfekt umsetzen und nach ein paar Starts und ein paar lockeren Runden wurde schon der erste Ski abgeworfen – okay, ein bisschen muss er dafür noch üben! 🙂
Einen kleinen Film dazu werde ich beizeiten auf meinen Skipper Account bei Facebook stellen…

Von dort rund der Isola del Garda nach Garda selbst, weiter nach Bardolino wo wir einen perfekten Liegeplatz direkt vor dem Cristallo bekommen haben! Das übliche Gedeck, Lemon Soda, Melone mit Schinken und eine Pizza Capricciosa – made my day!
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Wir haben die Südrunde dann komplettiert und sind weiter an Lazise vorbei (dort nochmal eine Stunde Wasserski) bis nach Sirmione, ein Beweis dafür, dass der Gardasee ein Hotspot ist…
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Westlich Sirmione dann noch einmal baden, eine weitere Wasserski-Abschlussrunde, bevor wir das Boot um 1700 zurück gegeben haben. Bei Rappy hat alles geklappt, wir können das Unternehmen nur weiter empfehlen!
Eine Übernachtung in Riva del Garda, ein Eis im „Flora“ und ein paar Pizzen haben den Ausflug dann komplettiert bevor wir wieder heimgefahren sind…
Jetzt ruft die Pflicht – Messesaison!

Ein Seglerpaar bleibt auf einer kleinen Ägäisinsel "hängen" – in diesem Blog geben sie Einblicke in ihren Alltag…