Najad 360 for sale!

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…und wieder wird ein wunderschönes Schiff aus meinem Bekanntenkreis verkauft.

Wir haben vor einigen Jahren schon Sabine und Willi in Rab kennen gelernt. Sie nennen eine Najad 360 Ihr eigen – zu Najad braucht hier wahrscheinlich nix gesagt werden. Skandinavische Qualität, zuverlässig und robust – ein Traumschiff!

Erwähnenswert ist, dass dieses Schiff auch noch in einem ausgezeichneten Pflegezustand ist. Viel Neuerungen flossen ein, es wurde immer investiert. Zuletzt (2017) wurde das komplette Teakdeck erneuert, wenige Jahre zuvor wurde eine Webasto Heizung / Klimaanlage eingebaut und bereits 1993 wurde ein neuer Motor (VP 2003T) verbaut.

Das Schiff ist komplett ausgestattet mit Rollsegeln, Kartenplotter, V2A Anker und Kette, Autopilot und einem neuen Dinghy mit 2PS Motor an Davits – es fehlt an nix.

Hier einige Daten…

Maße 10,75m x 3,40m x 1,75m / 8 Tonnen

Baujahr 1987 / zwei Besitzer

300 Liter Wasser / 250 Liter Diesel – beide Tanks V2A

Antifouling wurde erst im Mai 2018 gemacht

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Der Liegeplatz in der ACI Marina „Supetarska Draga“ auf Rab kann übernommen werden – diese Marina können wir wirklich als eine der guten und günstigen in Kroatien empfehlen.

Klar, so ein Schiff gibt es nicht geschenkt – die aufgerufenen 95.000.-€ sind jedoch bei ernsthaftem Interesse verhandelbar.

Kontakt: sabine.ihling@gmx.de

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„…wie war der Urlaub???“

…diese Frage ist manchmal nicht so leicht zu beantworten!

Wir hatten einen sehr schönen Sommerurlaub der aber auch einigen Anlass zum Nachdenken bot.

Es zeigte sich deutlich – Erholung und Entspannung sind keine Selbstläufer!

Wenn Ihr wissen wollt was wir auf unserer Runde durch den Dodekanes bis Rhodos erlebt haben, könnt Ihr es hier nachlesen.

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Viel Spaß beim Schmökern wünschen Euch der Skipper und seine Capetania

Urlaubsreif & Vorfreude

Heißt es nicht „Schadenfreude ist die schönste Freude“?
Ich kann diese Einschätzung nicht teilen…
VORFREUDE ist die schönste Freude!

Wie eigentlich jedes Jahr geht eine Phase intensiver Dienstreisen und Schulungseinsätze zu Ende, das „Sommerloch“ stellt sich ein.
Hier tut Erholung not und wie immer zieht es uns zu „Nessaja“ hin – der letzte Besuch war zwar erst im Februar, dennoch ist der letzte „richtige“ Urlaub schon einige Zeit her – wir erinnern uns, der Herbsttörn ist wegen unseres Umzuges ins Wasser gefallen…

Ganz ehrlich, ich bin platt, ausgelaugt, urlaubsreif! Ich freue mich auf die Distanz zum Arbeitsleben und darauf den Kopf frei zu bekommen.
Was liegt also näher als ein bisschen Törnplanung zu machen – wohl wissend, dass nichts so unbeständig ist wie ein diesbezüglicher Plan. Solche Törns sind vom Wetter allgemein, insbesondere vom Wind abhängig – dennoch, das erklärte Ziel heißt Rhodos & Symi!

Route

…so in etwa könnte die Route verlaufen.
Stressfrei von Leros nach Nisiros, ggf. mit einem Stop in Kalymnos oder Kos – je nach Lust und Laune, je nachdem wen wir treffen oder wer uns begleitet.
Von da über Tilos – hier beginnen neue Gefilde – direkt in den alten Hafen von Rhodos.

Hier wollen wir einige Tage verbringen – Landurlaub, ein Vehikel mieten und die Insel entdecken. Land und Leute genießen, gut essen, Baden gehen…

Nach dem Aufbruch soll es nach Symi gehen, wir haben gehört, dass diese Insel ein herrliches Kleinod sei, das wollen wir uns ansehen.
Der Heimweg ist offen, vielleicht vorbei an Kos Stadt (dort waren wir noch nie mit dem Schiff), vielleicht wieder einmal Kalymnos und wenn das Wetter es zulässt noch ein kurzer Abstecher nach Levitha.

Alternativen? Ja, klar…
Wenn alles ganz anders kommt fahren wir vielleicht noch einmal nach Naxos, das hat uns ganz gut gefallen, dort wären wir 2017 gerne etwas länger geblieben.

Seid also gespannt, bleibt dran – bald geht es los…

Grüße vom Skipper und seiner Capetana

Bavaria 430 Lagoon for Sale!

Detlef 430 Lagoon Marco Polo

Mein Freund Detlef ist Eigner einer 430 Lagoon aus 1991. Die „Marco Polo“ ist in Leros (GR) stationiert und wird nun verkauft.

Das Schiff hat sehr viele Neuteile, ist sehr gut ausgestattet und wird mit Pött und Pann verkauft – der Verhandlungspreis liegt bei 59.000.-€

Daten & Fakten
LÜA: 13,38 m / BÜA: 3,96 m / TG: 1,60 m mit Flügelkiel / Masthöhe ab Wasser: 19.20 m
Segelfläche am Wind: 95 qm mit Genua
Motor: Volvo Penta MD 22 L (59 HP), generalüberholt (2011 – 2013)
Sonstiges: 3 Solarpanele a 60 Wp, Windgenerator „Superwind 350“, Servicebatterien 450 Amp., Rollgroß (45 qm) im Baum, elektrische Winschkurbel, uvm…

Kontakt: Detlef Rönnfeld / ronnfeldt@web.de

Entscheidungen!

…eine Entscheidung kommt selten allein – es gibt einige Neuigkeiten zu vermelden.

Doch von Anfang an!

Zurück von meiner Dienstreise nach Griechenland, Ihr erinnert Euch – es ging auch nach Agios Nikolaos um dort eine Marina anzusehen – hatte ich kaum Zeit um klare Gedanken zu fassen. Es folgte eine kurze Woche in der Firma mit vielen Meetings und am Samstag darauf saß ich schon wieder im Flieger – diesmal war Südafrika das Ziel.

Ich hatte bis dahin nur mit Sibylle telefoniert, natürlich haben wir dabei über Kreta gesprochen und Sie hat in meiner Abwesenheit allerlei Dokumentarfilme zu dieser großen Insel im Med angesehen.

Ich war, ehrlich gesagt, geistig auch ein wenig abwesend. Der Besuch in RSA war immerhin mein erster Flug auf die Südhalbkugel und es waren auch richtig spannende 12 Tage. Ich war in Pretoria, in Johannesburg, Durban, PE und natürlich…

Kapstadt!

Die Stadt am Tafelberg hatte meine Neugier geweckt, ist sie auf der großen Runde doch ein gesetztes Ziel. So habe ich meine Kollegen genervt mit mir ans Kap zu fahren – ich wollte zumindest spüren wie es ist hier an diesem oft sturmumtosten Punkt zu stehen.

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Man kann hier entscheiden, on man den Cape Point besucht oder aber zum Kap selber geht…

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Meine Kollegen haben wohl gespürt wie sehr mich dieser Platz in den Bann gezogen hat – und wurde mir der ganze Nachmittag zugestanden um mich dort aufzuhalten. Ich habe es echt genossen!

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Mehr noch – wir sind am Cape Point auch zum Leuchtturm hinauf gegangen. Dieses Lighthouse, welches so vielen Seefahrern den richtigen Weg weist steht an exponierter Stelle – man kann sowohl in Richtung des indischen Ozean als auch des atlantischen Ozean sehen – die Weite war schier unfassbar…

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Ok, aber was hat das alles mit meinem Blog zu tun, am Kap waren schließlich schon viele und es geht hier ja auch nicht um einen klassischen Reiseblog – das Segeln soll das zentrale Thema bleiben.

Nun, ich meine hier oben gemerkt zu haben, dass mein Traum einer Runde auf der Barfußroute wohl ein solcher bleiben wird. Ich kann mir noch viel vorstellen, vielleicht mal ARC, aber mit Sibylle auf Nessaja hierher zu segeln liegt außerhalb meiner realitätsnahen Vorstellungskraft. Daher – Entscheidung 1 – wir werden uns viel mehr auf Ziele im Mittelmeer konzentrieren, dort gibt es für uns noch viel zu entdecken.

Und sonst? Nun, vor Ostern hat mich der Job nach Kroatien geführt, dort zieht es mich ja ohnehin immer wieder hin. So war es kein Wunder, dass Sibylle mir im Flieger gefolgt ist und wir am Osterwochenende zwischen Ugljan bei Zadar und Veruda bei Pula unterwegs waren um Seglerfreunde zu treffen.

Ich hatte darüber hinaus diesmal Gelegenheit einen Küstenabschnitt zu besuchen an dem ich erst einmal war – vor 20 Jahren mit meiner „Joyride“ am Anhänger auf dem Weg nach Loviste. Zwischen Split und Makarska bin ich die gleichnamige Riviera entlanggefahren und habe mir einen Eindruck verschafft…

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Es war richtig cool hier auf diesem Abschnitt der Magestrale, einer der schönsten Küstenstraßen Europa´s, unterwegs zu sein und den Frühling zu genießen!

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Ich habe in Omis gehalten und bin über die Cetina gegangen – allemal ein guter Platz für einen Ausflug.

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Ich war somit relativ weit im Süden, musste danach nach Slawonien und Zagreb zum Arbeiten und um Sibylle vom Flughafen abzuholen. Am ersten Abend waren wir in Zagreb´s Flaniermeile beim Essen und wurden herzlich nett bedient – ich fand auch den – nicht ganz so verdeckten – Wunsch nach einem Trinkgeld sehr witzig, es war wohlverdient!

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Am Karfreitag ging es, wie letztes Jahr, zu unseren österreichischen Freunden in die OIM auf Ugljan. Dort waren wir zu Gast beim Osteressen und hatten Spaß mit allen wieder ein paar Takte zu quasseln. Allerdings mussten wir hier auch eineinhalb Regentage wegstecken…

Petra und Martin waren zwischenzeitlich mit Ihrer „Stenella“ von Ugljan nach Grado aufgebrochen, wir hatten uns knapp verpasst. Wir konnten die Beiden jedoch bei Pula abfangen und waren somit schon am Heimweg – Gott sei Dank hatte Petrus ein Einsehen mit dem Wetter!

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Zurück zum eigentlichen Thema – auch hier fiel eine Entscheidung – und die ist aus unserer Sicht elementar und fundamentaler als es hier klingt. Kennt Ihr das, man ist jahrelang an Orten die man kennt, man fühlt sich wohl, kennt sich aus, und doch kommt der Tag an dem man das so nicht mehr möchte…

Entscheidung 2 – wir kehren, privat als Nautiker, Kroatien den Rücken.

Dafür gibt es jede Menge kleiner Gründe, nicht DEN großen Aufmacher. All diese Gründe sind sehr individuell und persönlich. Wir haben Kroatien jetzt mehr als 15 Jahre, ich sogar länger, als Urlaubs- und Reiseland, als Anlaufpunkt für Besuche bei Freunden und als Ziel für Wochenendausflüge genutzt. Diese Ära ist nun definitiv zu Ende! Wir werden unsere Zeit neben „Nessaja“ nun für andere Ziele investieren.

Mit dieser Entscheidung im Kopf und auch einem wehmütig bis flauen Gefühl sind wir dann über Slowenien einen Tag vor Plan nach Hause gefahren…

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Wir haben im Gust noch einmal Pizza gegessen, haben die „Taru“ in Izola besucht und – das hat mich ganz besonders gefreut – Detlef Meyer von ABC dort getroffen.

Finale – Entscheidung 3! Wie geht es mit unserem Liegeplatz weiter? Nessaja wird 2019 Leros Evros verlassen.

Wir haben nach einigen Überlegungen entschieden ab Mai 2019 nach Agios Nikolaos auf Kreta zu gehen – zumindest für ein, wenn nicht für zwei Jahre. Wir wollen diese schöne Insel entdecken und auch generell weiterziehen.

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Leros ist schön, wir haben uns eingelebt und Freunde gefunden. Aber wir wollen dort nicht „festwachsen“, nicht sesshaft werden. Auf zu neuen Ufern…

Daher geht unser Blick nun nach vorne, gerichtet auf den ersten Urlaub. Rhodos und Symi stehen am Plan. Wir wollen uns am Weg mit Freunden treffen und die Tage genießen – unsere beiden letzten Urlaube auf Leros stehen bevor.

Bleibt dran – News gibt es wie immer hier auf unserem Blog.

Ein Seglerpaar bleibt auf einer kleinen Ägäisinsel "hängen" – in diesem Blog geben sie Einblicke in ihren Alltag…