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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

…alle Jahre wieder!

Die Feiertage nahen und der Jahreswechsel steht vor der Türe.
Zeit für ein kleines Resümee!

Zunächst einmal sind wir froh und dankbar wieder weitgehend unbeschadet über die Saison gekommen zu sein.
Außer kleinen Sachschäden und den Verlust unseres Dinghis haben wir nichts zu beklagen, es gab keine Verletzungen, etc.!
Wir sind unglaublich stolz auf unsere neue „Nessaja“ – wir haben das Schiff so hinbekommen wie wir uns das vorgestellt hatten und haben so eine ideale Plattform zur Umsetzung von Plänen und Träumen geschaffen.
Wir haben Freunde getroffen, konnten Freundschaften festigen und haben neue und interessante Menschen kennen gelernt.
Persönlich sind wir zufrieden und freuen uns auf 2016.

Die Welt um uns herum ist unruhiger geworden. Manches macht uns traurig, Anderes macht wütend und ängstigt ein bisschen.
Für 2016 wünschen wir uns, dass Ruhe und eine gewisse Gelassenheit der Entscheidungsträger für Entspannung sorgen.

Euch allen, Bootsfreunden, Bekannten und Begleitern, Follower dieses Blogs, wünschen wir eine ruhige und friedvolle Weihnachtszeit und einen schwungvollen Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und aufmerksam, wir freuen uns Euch 2016 hier wieder begrüßen zu können…

Christmas Card 2015

Liebe Grüße vom Skipper und seiner Capetania
2016 geht es weiter – hier auf diesem Blog…

…die Eignerliste wächst!

…nein, nicht die der Dufour 43CC – leider!

Von unserer aktuellen Yacht sind scheinbar wirklich nur 10 gebaut worden, ich wäre froh überhaupt einen zweiten Eigner zum Interessenaustausch zu kennen.

Hier und heute geht es um eine Mail welche mich vor kurzer Zeit erreicht hat – lest selbst…

Gesendet: Sonntag, 29. November 2015 15:11
Betreff: Unsere Bavaria 390 Lagoon

Hallo Mario,

Nun, da die Saison zu Ende und das Boot aus dem Wasser ist, möchten wir Dir nochmal Danke sagen für die Hilfestellung bei der Kaufentscheidung!

Also, es hat alles geklappt: Einigung über den Kaufpreis mit dem Händler, Überführung nach Hooksiel Ende August und die ersten Törns im September/ Oktober mit Kindern und Hund nach Helgoland etc.!

Wir freuen uns über unser schönes Bötchen und auf die nächste Saison!!

Gerne kannst du uns auch in deine Lagoon Eingnerliste aufnehmen, dafür im Anhang ein paar Bilder.

Viele Grüße und eine schöne Adventszeit!

Eva und Wito

Die Beiden haben echt eine Top Lagoon gekauft – seht selbst…

Wito 390L Trochsetter (1)

Somit wächst unsere Eignerliste stetig weiter. Ich biete mich abermals an für jegliche Wünsche nach einem Austausch.
Mails die an mich gerichtet sind leite ich gerne weiter. Wenn jemand seine Mailadresse ausdrücklich genannt haben möchte – jederzeit gerne!
Wenn es auch langsam geht, ist es doch ein Ansatz Eigner dieses sehr wertigen Bavaria Modells etwas näher zusammen rutschen zu lassen – vom Hersteller ist hier nicht mehr viel zu erwarten.
Die Schwachpunkte sind bekannt, es ist also durchaus möglich voneinander zu profitieren.

Mir macht die Beschäftigung mit dem Modell auch weiterhin sehr viel Freude – wenn ich auch inzwischen aus genannten Gründen noch einmal umgestiegen bin.

Wenn also einer von Euch einmal eine Dufour 43CC im Hafen sieht – weist den Eigner doch auf diesen Blog hin…
Mit den Lagoons / Caribics machen wir einfach weiter wie bisher!

Gruß vom Skipper
News wie immer hier in diesem Blog

Bavaria 340 Caribic „EOS“ zu verkaufen

ein Kurztrip nach Kroatien!

Der Winter steht vor der Türe, so einig waren sich die Wetterberichte selten!

Weil ich das „im Stau stehen“ auf Autobahnen so gar nicht leiden kann, haben wir beschlossen den geplanten Wochenendausflug nach Cervar Porat in Istrien (HR) auf einen Tag zu komprimieren.

Zweck der Fahrt war die Besichtigung eines Schiffes von Freunden an zwei Interessenten zu ermöglichen. Leider hat einer schon vorher abgesagt, doch der Zweite und auch wir hielten am Plan fest.

Für uns war der Weg nach Istrien kürzer als für die Verkäufer welche aus Norddeutschland sind, zumal das Schiff aus Gesundheitsgründen verkauft werden muss – dies war der Hintergrund meines Hilfsangebotes.

Das ist also die „EOS“, eine Bavaria 340 Caribic aus 1989…

IMG_4740

Ich wusste selbst nicht was mich erwartet, hatte nun aber die Möglichkeit mir einen gewissen Überblick zu verschaffen.

Die alten Caribic Modelle stammen ja aus einer Zeit als Bavaria sehr geräumige, zuverlässige und qualitativ hochwertige Boote gebaut hatte.

Die EOS bietet eine gute Substanz, Rumpf, Flügelkiel und Rigg sind ohne Mängel, sie ist an sich gut ausgestattet, vom Spinacker, über das Beiboot mit AB-Motor bis zur Winterplane ist alles vorhanden, ein Austauschmotor (Yanmar) mit nur etwas mehr als 200h ist verbaut. Auch neue Segel hat sie schon, die Fenster sind alle im top Zustand und dicht.

Dennoch hat die Besichtigung gezeigt, dass auch noch Einiges gemacht werden muss. Die Navigationsintrumente sind in die Jahre gekommen, die Polster sind zwar gepflegt, könnten aber dennoch etwas „Zuwendung“ gebrauchen und das komplette Deck benötigt eine generelle Überarbeitung obwohl die Laufdecks bereits mit Flexiteek gemacht wurden und auch im Teak-Cockpit schon Teilerneuerungen durchgeführt wurden.

Die EOS ist ein solides Schiff für einen Eigner der bereit ist einen Urlaub für diese Arbeiten zu investieren und der danach mit einem Boot mit Patina leben kann und möchte.

Ich stelle jederzeit gerne den Kontakt zu den Verkäufern her – schreibt mich einfach über den Blog an…

Wie ging es weiter – nun der Interessent hat letztlich kein Kaufinteresse gezeigt, die notwendigen Arbeiten waren Ihm zu viel, seine Argumentation war sehr ehrlich und nachvollziehbar – ein netter Kontakt!

Wir konnten den restlichen Tag genießen, haben uns ein sehr gutes Abendessen im „More“ gegönnt, bevor wir abends wieder heimgefahren und vor dem befürchteten Wintereinbruch auch gut angekommen sind.

Jetzt wünschen wir uns, dass die EOS zur Saison 2016 in gute Hände kommt…

 

Ich habe heute – 10.02.2016 –  vom Vorbesitzer erfahren, dass die EOS verkauft ist…

News vom Sommertörn

…kann man einen Blogbeitrag über Griechenland beginnen ohne auf die Flüchtlingsthematik einzugehen?
Ich finde nein, es gehört sich nicht zu schweigen.
Ich bin jedoch auch der Meinung, dass politische Statements in einem Urlaubsblog fehl am Platze sind, ich möchte daher nur unseren Eindruck kurz schildern.

Wir wussten worauf wir uns einlassen, in Kos soll ja mächtig was los sein, meint unsere Zeitung und auch die Nachrichten der letzten Tage. Wir waren also vorbereitet.
Um es kurz zu machen, es war wenig von der dramatischen Lage zu bemerken, natürlich waren die alten Schlauchboote an Sammelstellen zuhauf zu sehen, natürlich auch die Menschen im Ort.
Diese verhielten sich aber sehr zurückhaltend und auch sehr angepasst – von einer schlimmen Situation für Touristen war nichts zu spüren.

Beitrag (1)

Beitrag (2)

Eines muss dem Griechenlandtouristen klar sein, er verbringt seinen Urlaub dort wo nebenan Schicksale entschieden werden. Man muss diese Gedanken sortieren können, erkennt aber auch – zunächst sind diese Flüchtlinge Menschen denen geholfen werden muss!
Wie? Das muss die Politik lösen, ich hoffe, die Entscheidungsträger haben eine gute und weitreichende Idee.

Sicher ist jedoch, ein Grund nicht mehr nach Griechenland zu fahren sind diese Menschen keinesfalls!

Kurz nach unserer Ankunft auf Leros, dort war die Anzahl der Flüchtlinge zum Juni gestiegen, wurde ein Fest zur Erinnerung des Jahrestages der Befreiung von den Deutschen gefeiert – na Prost Mahlzeit – I just sat down, had a Coke, spoke English and made some Pics.

Beitrag (3)

Wir hatten einen Urlaub den man getrost als „Wechselbad der Gefühle“ beschreiben kann – himmelhoch jauchzend aber auch zu Tode betrübt.
Warum? Das könnt Ihr auf der noch warmen Seite mit unserem Urlaubsbericht nachlesen – hier – und auf den Bildern in der Galerie am linken Seitenrand ansehen.

Genießt es die erlebten Momente mit uns zu teilen, habt Spaß und freut Euch auf weitere Blogbeiträge.

Gruß vom Skipper und seiner Capitana

Die fantastischen 4 – UKW,DSC, AIS und EPIRB – yeah…

…was anmutet wie ein Auszug aus dem Liedtext einer deutschen Rap-Combo, mein Gott wie sind die Jahre vergangen, ist in Wirklichkeit der versprochene Nachtrag zur Anpassung unserer Notrufmöglichkeiten.
Nessaja hat ja ein funktionsfähiges UKW Funkgerät eingebaut, dieses ist allerdings nicht DSC fähig und somit auch nicht mehr zulassungsfähig.
Nur mit einem DSC Controller kann man am weltweiten Notrufsystem GMDSS teilnehmen – ich finde es ratsam sich dafür zu rüsten.
Die Notrufe können in diesem System per Knopfdruck digital versendet werden, die aktuelle Technologie eben.

Nachdem es mit den Frequenzzuteilungen so gut geklappt hatte stand nun der Kauf der Hardware auf dem Programm.
Ich habe mich für ein Lowrance Link8 entschieden. Es hatte alles was ich wollte, so z.B. UKW mit DSC, den Binnenfunk ATIS und einen integrierten AIS Empfänger.
Was das nun wieder ist?
Nun damit kann man andere Schiffe sehen, es werden Datenpakete gesendet und das System stellt eine sinnvolle Ergänzung zum Radar dar.
Nachdem das Gerät auch noch einen Lautsprecherausgang für das Signalhorn hat fiel mir die Kaufentscheidung nicht schwer, zumal es gute Testergebnisse hat und zur Zeit überall im Angebot zu haben war.

Lowrance

Ok, soweit so gut, aber was ist EPIRB?
Hatte ich bisher immer nur gelesen oder zu Ausbildungszwecken in der Hand – meine erste eigene „Emergency Position Indicating Radar Beacon“ – eine kleine Schwimmboje die bei Wasserkontakt aktiviert wird und an das globale Rettungssystem einen Alarm sendet und die Position für die Retter mitliefert.
Was war zu tun?
Nun, das Teil war ein hochwertiges aber eben noch mit den alten Daten programmiert und fällig zur Wartung. Ich konnte dies so organisieren, dass die Marina dies alles übernommen hat und meine EPIRB jetzt funktionsfähig im Schiff hängt – super Service wie ich finde!
Ich hoffe, dass ich das Teil nie brauche, dennoch ist es ein gutes und sicheres Gefühl so etwas zu haben…

Epirb

Jetzt geht es bald wieder los, News hier auf diesem Blog – Gruß vom Skipper