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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

Tag der Entscheidungen

2016 ist ja nun schon wieder ein paar Tage, nein – besser Wochen – alt. Zeit ein paar ausstehende Entscheidungen zu treffen.

Wer Nachrichten hört weiß, dass es im Moment nicht so leicht ist sich für Griechenland oder die Türkei auf einer Seite und einem Balkanstaat, auch wenn es sich um das im Moment friedliche Kroatien handelt, zu entscheiden.

Wir mussten aber eine Entscheidung fällen, es war an der Zeit.

Unsere Nessaja liegt ruhig und sicher in der Leros Marina Evros, es gibt keinen Grund etwas zu befürchten – zumindest nicht aus heutiger Sicht. Ich bin zuversichtlich, dass dies so bleiben wird.

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Die Menschen hier haben uns so nett willkommen geheißen, in der Marina sind alle sehr nett und zuvorkommend und wir haben die Gegend noch nicht richtig erkunden können. So habe ich heute den Liegeplatz um ein Jahr bis Mai 2017 verlängert – bis dahin werden wir sehen.

Die ersten Urlaubsflüge sind gebucht, der erste Törn wird zusammen mit Doris und Sepp stattfinden.

 

Die zweite wichtige Entscheidung war immer noch bezüglich des Beibootes zu treffen. Hier wusste ich selber nicht exakt was ich will.

Nachdem aber nun fest stand, dass wir den ersten Urlaub nicht mit dem Auto anreisen werden, habe ich mich entschlossen, ín der Marina beim Shop um Angebote zu fragen. Es wurden mehrere Dinghis zwischen 230cm und 270cm, mit Luft und GfK Boden angefragt.

Ich wusste, dass die Inselpreise höher sind, zu meiner Überraschung waren die Differenzen zu deutschen Preisen aber riesig. Nur ein Boot hatte den bezahlbaren Aufpreis von rund 200.-€, die Entscheidung wurde also über den Kopf gefällt…

 

Tata – darf ich unser neues Dinghi vorstellen.

250 Rib

Es handelt sich um ein Mercury Dynamic 250 RIB.

Die Entscheidung für oder gegen den Luftboden wurde mir also abgenommen – jetzt bin ich aber auch echt zufrieden. Zusammen mit dem Suzuki 6DF eine gute Kombination – Erfahrungsberichte folgen.

Was es sonst Neues gibt?

Nun wir warten auf die neue Saison und freuen uns – News dann wieder hier auf diesem Blog!

Gruß vom Skipper

…die fünfte Jahreszeit – in Düsseldorf!

Nein, nicht was Ihr denkt!

Wohl ist die närrische Zeit – nicht nur im Rheinland – allerorts.

Unser Grund in die Hochburg des Karnevals zu fahren ist UNSERE fünfte Jahreszeit, die größte Bootsmesse der Welt, die „boot“ die alljährlich die Messesaison einläutet.

Wir sind also wieder mit einer ganzen Liste voller Gesprächsthemen und geplanten Käufen an den Rhein gefahren. Zuoberst auf dieser Liste stand die Anschaffung eines neuen Schlauchbootes – ich habe hier auf ein Schnäppchen gehofft.

Diese Messe ist natürlich auch ein Treffpunkt unter Gleichgesinnten – haben wir uns doch am ersten Abend mit Segelfreunden aus Hessen, Petra und Martin, getroffen und in unserer „Stammwirtschaft“ ein paar dieser netten kleinen Biere getrunken…

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Frisch gestärkt also am nächsten Morgen auf die Messe – es galt immerhin 17 Hallen mehr oder minder intensiv zu durchlaufen und dabei die Angebote der Hersteller auf sich wirken zu lassen.

Während wir in den Trendsporthallen und in den Hallen der Marinas und Vercharterer nur Eindrücke gesammelt haben, mussten wir viermal in die Halle der Schlauchbootanbieter zurück!

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Wir haben insgesamt drei sehr interessante Modelle gefunden, verschiedene Böden (Alu-RIB, Alu-Platten, Hochdruck-Luft), verschiedene Hersteller, verschiedene Preisklassen – aber keines war das worauf ich gehofft hatte. Und außerdem war keines ein solches Schnäppchen welches mir die Entscheidung abgenommen hätte – hier sind wir leider nicht fündig geworden.

Dann ist mir etwas passiert was ich vorher noch nie auf einer Bootsmesse so erlebt habe – ich hatte einen echten „Overload“ und habe mich total in den Gedanken zum Schlauchboot verzettelt. Jedenfalls sind wir dann ein bisschen planlos umhergelaufen und ich habe meine Einkaufsliste total aus den Augen verloren…

Ein Fliegengitter bei Lewmar? Ja, kann man bestellen! Ersatzteile für den alten ENO Backofen? Ja, gibt´s auch noch! Saildrivemanschette bei Volvo? Ja, kann man bestellen – kostet 300.-€! Kurz noch für Christian bei Volvo nachgehakt – ok, alles klar…

ABER – blue-performance Motorabdeckung – vergessen, Verbinder für Antennenkabel – vergessen, Füßchen für mein Bimini – vergessen, Shit happens!

Ich brauchte eine Zeitlang um mich wieder zu erden und doch noch ein Schnäppchen zu machen – einen echten Lustkauf!

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Der Kenner findet es sofort – meinen neuen AIS Transceiver von weatherdoc! Ich habe mir hier das Modell mit Splitter, Wifi und integriertem GPS gekauft – das löst zumindest mein Problem mit dem Funkgerät und den platzsparenden Antennenanschluss, zudem kann ich jetzt auf dem iPad AIS Daten nicht nur sehen sondern auch die Position von „Nessaja“ zur Verfügung stellen.

Das war eine ordentliche Investition in die Sicherheit, das habe ich mir schon lange überlegt und nun kurzentschlossen geschnappt – nach einer kurzen aber sehr lustigen und intensiven Verhandlung mit dem sehr netten Team von weatherdoc!

Naja, Ihr seht selber, der Rest waren eine handvoll Prospekte, meine geliebte „Törns“ welche mir Sanjin von ACI Supetarska Draga bei einem Kaffee gegeben hat und ein paar Visitenkarten von Bezugsquellen – und schon war es 18.00 Uhr und die Messe hat geschlossen.

Wenn ich auch den Karneval, den Fasching, nicht mag – Düsseldorf sieht mich wieder – 2017 zur „boot“!

Kleine Anekdote am Rande – werden wir doch gleich in der ersten Hallen angesprochen – von einem sehr netten Paar welches 2015 an einem meiner ABC Kurse teilgenommen hat – ein sehr nettes Gespräch, vielleicht sieht man sich ja mal wieder…

Ach ja, last not least, wie geht es denn nun mit dem Schlauchboot weiter? Das erfahrt Ihr hier in diesem Blog – bleibt also dran…

Gruß von der „Nessaja“ – Crew

Das Ohr am Motor…

Der aufmerksame Verfolger unseres Blogs weiß, dass ich hin und wieder bei ABC in München Motorenkurse für Nautiker gebe.

Aus einem dieser Kurse heraus hat sich der Bedarf ergeben einen weiterführenden Kurs zu planen – einen Teil 2 sozusagen, oder einen Fortgeschrittenenkurs…

Nennt es wie Ihr wollt, es wurde also beschlossen bei unserem Perkins Prima den Zylinderkopf abzubauen, die Ölwanne zu demontieren und danach einen Kolben zu ziehen.

Alle relevanten technischen Gegebenheiten sollten besprochen werden, auch sollten Praxistips wie Spezialwerkzeuge, der richtige Umgang mit denselben, Ersatzteile, Lektüre wie Werkstatthandbücher nebst technischen Parametern im Detail aufgezeigt werden.

Nun habe ich auch noch keinen Perkins zerlegt, jedoch war mein eigenes Interesse hier in der Tiefe zu lernen sehr ausgeprägt – ist mein Volvo MD22A von „Nessaja“ doch baugleich mit unserem Schulungsmotor.

Ich wollte auf Nummer sicher gehen und habe am Wochenende zuvor mit meinem Sohn Stefan all die Arbeitsschritte durchgearbeitet – sollte doch am Schulungstag jede Schraube aufgehen und alles an Werkzeug vorhanden sein.

Das hat gut geklappt, nur ein Kolbenspannband war noch zu besorgen…

Perkins zerlegt (3)

Nach dem Zusammenbau war also alles vorbereitet um in die Veranstaltung zu gehen.

Zunächst war ich sehr positiv überrascht!

ALLE die Ihr Teilnahme zugesagt hatte haben sich letztlich auch angemeldet. Zusätzlich kam mit meinem Freund Volker noch ein Teilnehmer welcher den Lesern dieses Blogs bekannt sein dürfte. Komplettiert wurde die Runde durch einen neuen Skipper bei ABC.

Es konnte losgehen – nach der Besprechung der ersten Arbeitsschritte und einer generellen Einweisung in die Hintergründe, das „Warum“ dieser Reparatur, ging es los und die Teilnehmer durften in Eigenregie den Motor zerlegen. Hierbei hatte jeder seinen Arbeitsschritt so zu organisieren, dass er den Zusammenbau einem anderen Teilnehmer erklären konnte.

Motorkurs 2 (3)

Da ich empfohlen hatte alte Kleidung oder gar Arbeitskleidung zu tragen – man wurde schon recht verschmiert – gab es für so manchen Arbeitskittel aus der BOS-Zeit die einzigartige Gelegenheit zur artgerechten Verwendung. Wohl das erste Mal seit rund 20 Jahren!

Motorkurs 2 (2)

Letztlich haben wir richtig intensiv gearbeitet und zur, etwas verspäteten, Mittagspause konnten wir den Kolben in unseren Händen halten…

Motorkurs 2 (1)

Der Rest des Tages???

Nun zunächst mussten wir den Motor wieder zusammenbauen. Hier hatte ich kurz Sorge, dass wir in Verzug geraten würden. Diese Sorge jedoch war unbegründet, bereits kurz nach drei war der Motor wieder in den Ursprungszustand versetzt.

Den Rest der Zeit haben wir uns auf Wunsch der Teilnehmer dem Vergaser unseres Yamaha AB gewidmet.

Wir wollten diesen ausbauen, die Funktionen der Gemischaufbereitung besprechen und die einzelnen Schritte der Vergasereinstellung besprechen.

Gesagt – getan! Nach der detaillierten Auseinandersetzung mit dem Düsensystem eines Vergasers und der anschließenden Komplettierung des Dinghiantriebs waren wir am Ende des Schulungstages angelangt.

Aus meiner Sicht ein großer Erfolg, alles hat reibungslos geklappt. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Verlässlichkeit!

Der Kurs ist individual und kann bei ABC, Herrn Detlef Meyer, oder direkt bei mir angefragt werden. Teilnehmerzahl min. 4 / max. 8!

Und jetzt? Nur noch sechs Tage, dann sind wir in Düsseldorf!

News in diesem Blog – bleibt dran…

Gruß vom Skipper

Neu – Filme auf YouTube!

Die Crew der Nessaja wünscht allen Followern dieses Blogs ein gesundes, friedvolles und glückliches neues Jahr 2016!
Wir hoffen, dass Ihr gut rübergerutscht seid und sich die „Katerstimmung“ heute in Grenzen hält!

Bei uns steht bereits die Saisonplanung 2016 im Focus, einige Entscheidungen werden auf der diesjährigen „boot“ in Düsseldorf fallen.
Neuigkeiten dazu natürlich hier im Blog…

Für 2016 habe ich entschieden einen YouTube Kanal mit Leben zu füllen.
Da ich bis auf Weiteres mit der Basisversion von wordpress arbeite, kann ich hier keine Filme mit Musik einbinden.
Ich habe daher begonnen die ersten Videos in YouTube einzustellen…

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Die vier Videos zum Beginn sind nur „Versuchsvideos“ von ein paar Sekunden, dennoch zeigen sie schon ein bisschen die Stimmung welche ich hier auf diesem Kanal vermitteln möchte – eben diese besonderen Momente beim Segeln.

Wie findet Ihr die Movies von Nessaja?

Entweder Ihr wählt den Kanal direkt an und speichert die URL als Favorit.
Der Suchbegriff in YouTube ist „Sailingmoments“.
Eine andere Möglichkeit ist, hier auf dieser Seite ganz nach unten zu scrollen und dort den YouTube Button anzuklicken.

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Diese Plattform ist ab jetzt im Aufbau und wird sich sicher weiter entwickeln, wir wünschen beim Ansehen der Bilder, beim Träumen vom Meer und der Sonne, viel Spaß!

Weitere News 2016 – immer hier im Blog…

2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 19.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 7 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.