Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben...
Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.
Hallo allerseits, schön, dass Ihr wieder auf meine Blogseiten gefunden habt.
Ich habe heute den Törnbericht zum Sommertörn 2016 geschrieben – dieser verlief komplett anders als geplant und barg einige, auch unliebsame, Überraschungen.
Habe ich eigentlich schon geschrieben, dass ich mir eine „GoPro Hero 4“ Action Cam gekauft habe? Die von Jens hat so schöne Bilder gemacht, das wollte ich auch haben…
Ihr werdet das bemerken, einige der Pics sind mit der neuen Kamera gemacht. Natürlich gibt es auch einen neuen Clip auf unserem YouTube Kanal „sailingmoments“ – seht doch einfach mal nach.
Dennoch, mit so einem Spielzeug muss man auch üben, seht mir also nach wenn die Aufnahmen noch nicht so perfekt sind wie man das aus der Werbung kennt – ich arbeite daran.
In diesem Sinne – der Blog lebt! Bleibt dran, wir lassen wissen, wenn es etwas Neues gibt. Bis dahin Euch allen eine gute Zeit und tolle Sommertage.
Liebe Leser und Follower des „sailingmoments“ Blog und meines YouTube Kanals – hier sind wir wieder!
Wir freuen uns wieder einige Geschichten aus dem Segleralltag mit Freunden, Bekannten und Interessierten aus aller Welt teilen zu können.
Berufsbedingt war die Pause im Winter 2015 / 2016 etwas länger, dafür geht es jetzt Schlag auf Schlag…
Und heute beginnen wir mit dem Törnbericht zu unserem Saisonstart 2016. Wir haben die Insel Samos entdeckt und waren zusammen mit Sepp und Doris auf einem 10-tägigen Törn.
Ihr ahnt es schon, es geht um den SKS Prüfungstörn von Sibylle und Ulrike. Der findet nun also von 16.04. bis 23.04. auf der „TARU“ von ABC statt.
Der aufmerksame Leser weiß, die Taru war auch mein Ausbildungsschiff, ich war etwas traurig als Sibylle ohne mich zum Segeln aufbrach und somit auch die Saison 2016 deutlich vor mir eröffnen durfte.
Ich musste in dieser Woche nach Dallas / Texas zum Arbeiten und während ich hier schufte machen sich die Damen eine coole Segelwoche! Na sauber…
So kam Ulrike also am Freitag zu uns und Beide brachen am Samstag nach dem Frühstück nach Izola / SLO auf. Bereits auf halben Weg haben mir die Beiden lange Zähne gemacht – na wartet!
Sibylle hat nach der Heimkehr erzählt, dass es ein sehr guter Ausbildungstörn war. Die Taru war neu hergerichtet, alles war top in Schuss und die Crew war klein. Es segelten mit – ein Physiker aus Dresden, ein eingedeutschter Kroate aus dem Badischen und die beiden Mädels. Es war also genug Platz an Bord. Die Männer nahmen jeder eine Einzelkabine und im Tausch gegen ein paar Vorteile haben Ulrike und Sibylle der Doppelkabine zugestimmt.
Der Törn startete wie immer – Crewvorstellung, -einweisung, verproviantieren, Kojen einrichten, Abendessen. Meist sackt man todmüde ins Bett.
Wer denkt, dass ein Vier-Personen-Ausbildungstörn ein Urlaub ist hat sich getäuscht. Du musst IMMER eine Station besetzten, solltest eine Lernkurve haben und konzentriert sein – das ist anstrengend!
Der Skipper, Jacques (ich hoffe die Schreibweise stimmt) von ABC war sehr gewissenhaft und geduldig, sein Konzept war, eine Charterfahrt „nachzustellen“ – wollen die meisten Prüflinge den SKS doch als Befähigungsnachweis zum Chartern.
So ging es von Izola / SLO nach Piran / SLO zum Ausklarieren und dann nach Umag / HR zum Einklarieren. In den nächsten Tagen ging es weiter nach Novigrad / HR. Übernachtet wurde in Marinas, vor Anker und an einer Boje. Es war genug Zeit für Manöver, diese wurden in den letzten beiden Tagen vor der Prüfung noch intensiviert.
Die Stimmung an Bord war wohl meist gut, das ist auch bemerkenswert, weil ja auch hier unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen.
Die Crew der TARU beim Ausbildungstörn v.l. Achim, Andrè, Ulrike (kniend), Sibylle und Jacques (Skipper)
Am Freitag war es soweit – Sibylle und Ulrike sollten 10 Stunden warten müssen, von 0800 bis 1800, bis die Prüfer endlich zu Ihnen an Bord kamen. Einer der Prüfer war ein mir sehr bekanntes Gesicht, hat derjenige mich doch zweimal geprüft.
Wie denn nun? Komm´ zum Punkt!
BESTANDEN – alle Beide!
Ich gratuliere ganz herzlich, freue mich wie ein Schnitzel mit den Beiden und ganz besonders für meine Capetania!
Der Prüfungstörn sei als „die beste Crewleistung“ gelobt worden, alle Prüflinge haben bestanden. Sibylle hat alle Manöver auf Anhieb gemeistert – hat das viele Üben (in Theorie und Praxis) doch etwas gebracht!
Was mich am meisten freut – Sibylle ist heimgekommen mit der Aussage „ich will jetzt endlich segeln, selber!“ Das alleine war aller Mühen wert…
Wie geht es weiter?
Für Ulrike geht es nun erst einmal nach GR auf die „rijo„, die zweite Heimat. Dort kann Gelerntes sofort umgesetzt werden!
Nach dem Urlaub dann mit der theoretischen Prüfung innerhalb von zwei Jahren. Sie wird das meistern, auch wenn es eine andere Hausnummer als der SBF ist und sicher nicht „im Vorbeigehen“ zu erledigen ist.
Für Sibylle? Lasst Euch überraschen, einen Trumpf ziehen wir noch…
In einem Segelblog kann man damit aber schon etwas assoziieren – infiziert mit Fernweh, mit dem Segelvirus, der Lust nach Meer, etc.
Aber hier geht es um eine andere Verlockung – die Lust an der fundierten Ausbildung!
Ja, ich gebe es zu, ich stehe da drauf. Ich weiß ganz bestimmt, dass man keine Patente braucht um zu Segeln, habe ich das doch die ersten 10 Jahre meiner „Karriere“ gemacht.
Nichtsdestotrotz bin ich der Überzeugung, dass man sich irgendwann entscheidet bzw. sogar entscheiden muss, ob man sich tiefer in die Materie stürzt oder eben nicht.
Ich weiß auch, dass das deutsche Scheinsystem diskutabel ist. Ist die Ausbildung praxisnah? Ist die Einteilung der Scheine, multiple choice, die Liberalisierung auf 15 PS, etc. sinnvoll? Das sind Fragen die ich hier nicht erörtern will, gleichwohl habe ich eine Meinung dazu…
Ich denke, dass der erwachsene Mensch, wenn er sich in eine Ausbildung begibt, die Schulbank drückt und Geld bezahlt auch die Bereitschaft zum Lernen mitbringt. Das ist aus Erfahrung gesprochen nicht immer so, aber doch bei einer überwiegenden Mehrheit.
Die Geschichte zu diesem Blog beginnt also im Sommer des Jahres 2015 als wir auf Leros Ulrike (Hauptdarstellerin) und Jörg (hier ausnahmsweise Statist) von der rijo treffen. Man nascht Süßigkeiten, trinkt Rotwein und genießt das Leben. Dabei unterhält man sich über Dies & Das.
Ulrike fragt also Sibylle ob sie nicht Lust hätte an einem Frauentörn teilzunehmen. Man wolle sich untereinander mit der Schiffsführung auseinandersetzen und ohne den „störenden“ Einfluss der Gatten Manöver üben.
Was bis dahin nicht so diskutiert wurde musste jetzt auf den Tisch…
Sibylle lehnte dankend ab mit dem Hinweis auf Ihre praktische Prüfung zum SKS in 2016. Sie müsse sowohl Zeit als auch Geld in Ihre Ausbildung investieren.
Es wurde noch eine emotionale wie lustige Diskussion über den Sinn von Frauentörns geführt, erstaunlich wie die Meinungen differiert haben, die Details einer praktischen Ausbildung wurden besprochen, es wurde etwas über den SKS referiert um den Tag dann zu beschließen.
Was ich nicht ahnte – der Virus hatte zugeschlagen…
„Was braucht man denn so für die SKS Praxis?“ „Ist das schwer?“ lauteten Fragen am Telefon als wir längst wieder zuhause waren. Im Winter jedoch nahm das Thema eine neue Dynamik an, Ulrike wollte nun auch mehr als „Manöver fahren“!
Sie setzt sich also hin, lernt für den SBF See, macht die Theorie am Ende des Winters und legt die praktische Prüfung kurz vor Törnbeginn ab. Die musste sie schon bestehen – war letztlich aber ein Klacks.
Törnbeginn? Jawohl!
Ulrike ist kurzerhand aufgesprungen und zusammen mit Sibylle zu einem Praxistörn mit ABC gefahren. Am Ende sollte die praktische Prüfung für den SKS stehen, die kann man auch vor der Theorie ablegen.
Wie das gelaufen ist? Erfahrt Ihr im nächsten Beitrag…
in diesem Fall möchte ich sehr gerne beim Verkauf eines Motorbootes helfen.
Es steht mir nicht zu die Verkaufshintergründe näher zu beschreiben, nennen wir es einfach „private Gründe“…
Eine Freundin von uns, genauer gesagt die Verkäuferin unserer treuen Bavaria 390 Lagoon, verkauft ein wunderschönes, neuwertiges Motorboot.
Es handelt sich um eine 2012er Saronic, ein zum Kajütboot umgebautes, neues griechisches Fischerboot, rauhwassertauglich und sehr gut ausgestattet.
Das Schiff hat sich bei einer Fahrt von Österreich, die Donau runter, durch das Schwarze Meer bis Leros / Griechenland mehr als bewährt.
Wer Interesse hat findet hier Details und Kontaktdaten…
Das Schiff ist in Leros zu besichtigen und kostet 60.000.-€
Eventuell sucht Ihr schon lange solch ein stäbiges und schönes Schiff mit Charakter, oder vielleicht wisst Ihr jemanden, oder Ihr wollt das Angebot einfach weiterleiten, oder, oder, oder…
Ich würde mich sehr freuen wenn sich etwas tut!
Ein Seglerpaar bleibt auf einer kleinen Ägäisinsel "hängen" – in diesem Blog geben sie Einblicke in ihren Alltag…