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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

Frohe Ostern

…es ist noch soooo lang hin bis zum Urlaub!

Und doch steigt die Vorfreude stetig.

Dies ist der Grund warum ich heute mal einen etwas längeren Blogeintrag schreibe – es gilt die Wartezeit bis zum Urlaubsstart zu überbrücken.

Sibylle und ich hatten bei einem Kurzbesuch in Kroatien die Gelegenheit den Osterhasen zu treffen. Nach einer kurzen Unterhaltung war er bereit sich mit uns fotografieren zu lassen – wir sind stolz auf den Schnappschuss.

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Kroatien? Nanu – was wollen die Beiden denn schon wieder dort?

Nun, ich war beruflich eine Woche dort und wir haben dann beschlossen, dass Sibylle am letzten Arbeitstag einfach nachfliegt und mich in Zagreb trifft, wir wollten die Ostertage dort verbringen, das schöne Wetter nutzen und Freunde besuchen.

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Unser erster Weg führte nach Sibenik wo wir im Hotel Resort der D-Marina Mandalina übernachtet haben. Ein architektonisch sehr schönes Hotel mit dem perfekten Service – das würden wir jederzeit weiterempfehlen, es ist jeden Euro wert.

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Natürlich haben wir die Marina abgebummelt und dabei den ein oder anderen Cappuccino in der uns so vertrauten Umgebung genossen.

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In Sibenik hat mich der Anruf eines befreundeten Kunden erreicht – „…wo bisch Du?“ fragte Krasnodar. Als ich erwiderte, dass ich in Sibenik bin wurde kurzerhand ein Kaffee in Split beschlossen – wie hätte ich da nein sagen können?

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Krasnodar ist übrigens Motoreninstandsetzer und Experte für Perkins, er hatte mir auch meine defekte Seewasserpumpe wieder repariert – DANKE nochmal hierfür.

Von dort ging die Reise weiter der Küste entlang Richtung Norden, wir haben die Marina Kremik besucht und, wie immer, das Panoramafoto von Primosten gemacht…

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Dabei hatte Sibylle auch das erste Mal die Gelegenheit gesucht die Füße ins Wasser zu stecken – es war kalt, sehr kalt – doch dazu später mehr…

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Über Vodice und die Marina Dalmatia sind wir Richtung Zadar gefahren als uns auch hier ein Anruf erreichte – „…seid´s grad in der Nähe, ich bin in der OIM auf Ugljan!“

Weil´s so nah war waren wir schneller auf der Fähre als wir uns versehen konnten und haben die „OIM-Connection“ besucht.

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Leider wollte man uns auf Ugljan für eine Nacht kein Zimmer geben weshalb wir am späten Abend zurück nach Zadar gefahren sind. Zuvor haben wir jedoch einen Kontrollblick auf Martin´s „Stenella“ geworfen – hier war alles in bester Ordnung (wie es schien…)!

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Das nächste Ziel war Rab, wir wollten mal wieder Lars auf der alten „Nessaja“ besuchen – wussten wir doch, dass er dort war.

Das Treffen mit Ihm war nett wie immer, auch er richtet sein Schiff für die Saison her.

Der Zufall wollte es, dass wir auch Holger, den Käufer unserer „Red Scorpion“ trafen, auch er war in den Vorbereitungen um das Boot flott zu machen.

Hier habe ich es gewagt, mal sehen WIE kalt das Wasser ist!?

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Es sei bestätigt, es war noch sehr frisch, Sibylle musste auch herzlich lachen als ich wieder aus dem Wasser kam – warum weiß ich bis heute nicht???

Alles in Allem waren es sehr schöne Ostertage – ein Motto hierfür haben wir auf einem der Schiffe in den Marinas gefunden…

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Natürlich ist der Besuch im More zum Fisch essen Pflicht – wir wurden auch diesmal nicht enttäuscht!

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Wie lässt man so ein Wochenende ausklingen?

Nun, ich wollte ja mal sehen ob die „Veritas“ zufällig noch in Veruda liegt, so sind wir am Rückweg über Istrien nach Pula gefahren, konnten das ehemalige Schiff meines Vaters aber nicht finden.

Die Heimfahrt zögerten wir hinaus so lang es ging, wussten wir doch, dass zuhause der Winter zurückgekehrt war. Also sind wir noch in Slowenien in die Izola Marina gegangen und haben im Gust sehr gut zu Abend gegessen bevor wir dann wirklich das letzte Stück bis nach Hause gefahren sind.

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Zuhause angekommen war es ernüchternd – der Winter war zurück und es hatte am 19. April richtig viel geschneit! Ich finde das schrecklich, habe ich mich doch auf den Sommer schon sooooo gefreut!

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Wie geht es nun weiter?

Unsere „Nessaja“ ist gerade in der Marina am Trockendock und wird ebenfalls für die kommende Saison vorbereitet. Das Antifouling muss neu gestrichen werden – offensichtlich läuft bis jetzt alles nach Plan.

Hier danke ich Detlef für die sehr schönen Bilder…

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Naja – die Saison geht bald los, wir freuen uns drauf! Der nächste Bericht ist wieder ein Törnbericht…

Schaut also wieder rein, News bald hier in diesem Blog!

 Gruß von der „Nessaja“ Crew

 

 

Auf Abwegen…

…können auch wir einmal geraten!

 Was bedeutet das nun schon wieder?

Nun, normaler Weise verbringen Sibylle und ich unsere Urlaube an Bord von Nessaja. Nicht nur, weil so ein Schiff ja auch Geld kostet und man einen Nutzen von dieser Investition haben möchte – auch weil wir diese Art Urlaub einfach schätzen gelernt haben.

 Seit längerer Zeit war es uns einmal wieder nach Tapetenwechsel, so haben wir uns kurzerhand darauf besonnen, dass wir früher öfter einmal an der dänischen Westküste Urlaub gemacht haben.

Das ist speziell im Winter sehr schön, einsam und ideal um die Seele einmal baumeln zu lassen und sich richtig zu erholen.

 Nix wie hin also, auch das ist schließlich ein Urlaub am Meer!

 Hier hatten wir schon viele tolle Erlebnisse wie z.B. Robbensichtungen – einmal mussten wir ein verletztes Tier sogar retten und den Transport zur Robbenstation veranlassen.

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 Auch dieses Mal haben wir wieder ein Jungtier gesehen, das war aber so schnell weg, dass es nicht einmal mehr für ein Bild gereicht hat.

 Ein Andermal hatten wir wirklich die Gelegenheit genutzt einen Segelschlag auf einem historischen Bramsegelschoner mitzumachen. Die „Maja“ ist das Wahrzeichen von Hvide Sande und wir waren drei Stunden mit dem Dreimast-Schoner unterwegs.

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Dabei ist das schwere Trum gegangen wie ein Pfeil, wir haben nach GPS deutlich zweistellig geloggt – und das bei nicht zu starkem Wind.

Das waren tolle Eindrücke…

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 In der Region gibt es auch einen aktiven Leuchtturm den man begehen kann, klar, dass auch wir die Gelegenheit genutzt hatten – auch dies ist schon ein paar Jahre her…

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 Dieses Mal hat es uns gleich am zweiten Tag an den Hafen und in die örtliche Marina verschlagen. Ich liebe diese Stimmung – auch oder speziell in der Nebensaison. Hier haben wir diesmal eine sehr gut erhaltene Bavaria 430 Lagoon entdeckt. Ein sehr schönes Schiff, dessen Rigg offensichtlich zur Wartung abgebaut war.

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 Ansonsten waren wir viel am Strand spazieren und haben Eindrücke gesammelt. Hier ist einfach eine schöne, völlig konträre Landschaft zum Süden. Ich kann das genießen und doch wird mir immer wieder ganz klar – ich bin ein Kind des Südens, eher der mediterrane Typ, hier oben ist es mir einfach zu frisch.

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 Dennoch, die Eindrücke waren herrlich, der Urlaub erholsam. Die Richtung, festgestellt anhand der alten Seezeichen die hier immer noch überall stehen ist jedoch auch klar – ab in den Süden…

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 Auf dem Heimweg haben wir mit Jens telefoniert. Ich habe Ihn zu einer Woche Urlaub im Mai nach GR eingeladen – nicht ohne eigenem Interesse!

Er nimmt seine Drohne mit und wird einige Luftvideos von Nessaja drehen – Ihr dürft also auf die Urlaubsberichte 2017 gespannt sein…

 FLEXIBILITÄT großgeschrieben – eine Stunde nach unserem Telefonat hatte er seine Flüge gebucht – Jens wir freuen uns drauf!

 News wie immer hier auf diesem Kanal…

 

VOR-freude / HOCH-gefühle / NACH-denkliches

…seltsamer Titel!

 Ich bin Euch noch ein paar Informationen und Neuigkeiten sowie auch Nachträge schuldig – doch Eines nach dem Anderen. 

Der Winter ist eine Zeit der Vorfreude, in mehrerlei Hinsicht. Wir fahren wie jedes Jahr im Januar auf die „boot“ um uns Anregungen für unser Schiff zu holen. Auch einige Ideen für Törns kann man dort ins Leben rufen. Natürlich trifft man neue Gesichter, alte Bekannte und Freunde.

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Unsere Einkaufs- bzw. ToDo Liste war diesmal kurz, es war also mehr ein Freestyle Besuch.

Begonnen hat unser Wochenende auf der weltgrößten Bootsmesse jedoch ganz speziell – wir haben uns am Freitagabend mit Ulrike und Jörg, der Crew der „rijo“ getroffen. Es war ein tolles Stelldichein mit vielen Interessanten Geschichten! Ich mag das, wenn sich Freunde aus verschiedenen Ecken Deutschlands irgendwo treffen, es war ein sehr schöner Abend im Bürgerhaus zu Ratingen.

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Samstag war dann der Messetag – anstrengend, laut, voll und doch so schön! Wir haben uns Zubehör angesehen, viele Accessoires und natürlich die ganzen Boote. Einiges Beeindruckendes war dabei, dennoch haben wir wieder gesehen, dass sich unsere „Nessaja“ nicht zu verstecken braucht.

Wir haben beim Mittagessen Robi aus der Schweiz kennen gelernt, er wird ab März auch in der Leors Marina sein. In Kontakt kamen wir über das Mittelmeer Skipper Forum. In dieser Szene begegnet man sich immer wieder. Die Seglerwelt ist an sich klein, virtuell oder eben im richtigen Leben.

Moment – AUCH in der Leros Marina? Ja, wir haben uns entschieden ein weiteres Jahr dort anzuhängen. Natürlich war der Besuch in Kroatien im Herbst herrlich, natürlich haben wir bei einem gemeinsamen Kaffee bemerkt, dass Sanjin aus der ACI Rab sich freuen würde uns wieder als Gäste in der Marina zu haben, aber wir haben Griechenland und seine Menschen liebgewonnen und es gibt dort noch so viel Neues zu entdecken.

Die Würfel sind also gefallen.

Die Messe selbst? Nun, wir konnten ein paar Kleinigkeiten regeln, viele Dinge erfragen und besprechen. Gekauft haben wir letztlich aber „nur“ Troyer – nicht irgendwelche Troyer, die Troyer von Rhymhart – das Original! Natürlich habe ich mir auch wieder mein Exemplar der kroatischen „Törns“ gesichert, man weiß ja nie…

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Der Samstagabend stand unter dem Zeichen eines Leros Marina Member Treffs, wir haben uns mit Claudia, Toni, Angelika und Uli getroffen, alles befreundete Segler aus unserer Marina. Auch das war ein sehr netter Abend mit allerlei Seemannsgarn.

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Wirkliche Neuanschaffungen? Hat es auf der Messe nicht gegeben. Aber drei Tage nach unserem Besuch wurde im Flohmarkt des MSF eine nagelneue Fernbedienung für meinen Autopiloten angeboten. Hier konnte ich nicht nein sagen, zumal ich 120.-€ sparen konnte – ein Schnäppchen und mein persönliches Highlight. Es gibt also auch 2017 wieder was zu basteln.

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Zum Abschluss etwas Nachdenkliches, ich hatte schon angedeutet eine recht private Seite zu erstellen, dies habe ich mir lange überlegt, doch nun ist Sie fertig – ich möchte bewusst nicht verlinken, wer möchte kann ein paar private Gedanken auf der Seite „Veritas – ein Nachruf“ lesen.

Draußen hat es -10°C – für uns hat die Saison schon begonnen.

Es gibt schon erste Pläne für den Sommertörn, lasst Euch überraschen – mehr dazu bald hier…

Gruß vom Skipper

 

 

Beste Wünsche…

…Weihnachten steht vor der Türe und es ist Zeit „Danke“ zu sagen!

Danke zu allen Followern dieses Blogs, zu Freunden und Bekannten die uns die Treue halten. Wir hoffen, Euch auch 2017 wieder mit unseren Geschichten rund um den Segelsport und rund um die Törns mit unserer „Nessaja“ begeistern zu können.

Das neue Jahr geht spannend los, wir haben schon für die „boot“ gebucht, treffen dort Freunde aus ganz Deutschland und treffen die finale Entscheidung wo unser Schiff ab Sommer 2017 stationiert sein wird.

Darüber hinaus gibt es eine Geschichte aus dem Privaten die wert ist erwähnt zu werden – seid also gespannt.

Wir wünschen Euch allen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und friedvolles Jahr 2017!

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Gruß vom Skipper und der Capetana

Good news – bad news…

Eine sehr spannende Phase zur Zeit – zunächst aus familiärer Sicht – dazu in einem späteren Beitrag vielleicht mehr, darüber hinaus natürlich auch in nautischer Hinsicht, auch im Winter stehen die Uhren nicht still!

Warum die Überschrift, was sind die News? Welche sind „good“ welche sind „bad“ – um Gottes Willen…

Fangen wir mit den guten Nachrichten an…

Sibylle hat in diesem Herbst, statt meiner, unsere Wohnung in eine Lernstube verwandelt und sich akribisch auf einen sinnvollen DSV Schein vorbereitet – das SRC Funkzeugnis für den UKW Seefunk. Nach einigen Wochen anstrengendem Lernen war vergangenes WE der Praxiskurs bei ABC – hier musste fleißig gefunkt werden…

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Im Anschluss an die zweitägigen Übungen erfolgte sofort die Prüfung welche aus einem Theorieteil mit Englischprüfung und einem Praxisteil bestand. Und wie ging es aus???

Bestanden! Hier ist das begehrte Stück – übrigens war unser Freund Burckhard, Blog Lesern ist er durchaus ein Begriff, der „Lehrmeister“ im Kurs – die Welt ist klein…

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Gratuliere Capitana, ich bin stolz auf Dich!

Doch nun zur Kehrseite, der negativen Nachricht dieses Wochenendes – ABC schließt nach mehreren Jahrzehnten seine Pforten in der Pettenkoferstraße. Ich bin etwas traurig, habe ich doch viele nette Bekannte und Freunde dort getroffen und kennen gelernt. Auch meine Tätigkeit als Referent hat mir immer Spaß gemacht.

Ich kann aus beruflichen Gründen leider nicht weiter machen, für ABC geht es als Online Anbieter aber weiter. Informiert Euch doch einfach auf der Webseite.

Kein Nachteil ohne Vorteil – gestern war eine Wahnsinns-Abschiedsparty für Detlef der sich aus dem Geschäft zurück zieht. Wir haben uns alle nochmal getroffen, zusammen gegessen und gefeiert – so soll es sein!

Dir Detlef, vielen Dank für wirklich ALLES, Du hast maßgeblich zu meiner nautischen Entwicklung beigetragen – ich wünsche Dir für die Zukunft alles erdenklich Gute!

Natürlich dreht sich die Welt weiter – unsere Blicke darauf hier in diesem Blog.