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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

Bavaria 430 Lagoon for Sale!

Detlef 430 Lagoon Marco Polo

Mein Freund Detlef ist Eigner einer 430 Lagoon aus 1991. Die „Marco Polo“ ist in Leros (GR) stationiert und wird nun verkauft.

Das Schiff hat sehr viele Neuteile, ist sehr gut ausgestattet und wird mit Pött und Pann verkauft – der Verhandlungspreis liegt bei 59.000.-€

Daten & Fakten
LÜA: 13,38 m / BÜA: 3,96 m / TG: 1,60 m mit Flügelkiel / Masthöhe ab Wasser: 19.20 m
Segelfläche am Wind: 95 qm mit Genua
Motor: Volvo Penta MD 22 L (59 HP), generalüberholt (2011 – 2013)
Sonstiges: 3 Solarpanele a 60 Wp, Windgenerator „Superwind 350“, Servicebatterien 450 Amp., Rollgroß (45 qm) im Baum, elektrische Winschkurbel, uvm…

Kontakt: Detlef Rönnfeld / ronnfeldt@web.de

Entscheidungen!

…eine Entscheidung kommt selten allein – es gibt einige Neuigkeiten zu vermelden.

Doch von Anfang an!

Zurück von meiner Dienstreise nach Griechenland, Ihr erinnert Euch – es ging auch nach Agios Nikolaos um dort eine Marina anzusehen – hatte ich kaum Zeit um klare Gedanken zu fassen. Es folgte eine kurze Woche in der Firma mit vielen Meetings und am Samstag darauf saß ich schon wieder im Flieger – diesmal war Südafrika das Ziel.

Ich hatte bis dahin nur mit Sibylle telefoniert, natürlich haben wir dabei über Kreta gesprochen und Sie hat in meiner Abwesenheit allerlei Dokumentarfilme zu dieser großen Insel im Med angesehen.

Ich war, ehrlich gesagt, geistig auch ein wenig abwesend. Der Besuch in RSA war immerhin mein erster Flug auf die Südhalbkugel und es waren auch richtig spannende 12 Tage. Ich war in Pretoria, in Johannesburg, Durban, PE und natürlich…

Kapstadt!

Die Stadt am Tafelberg hatte meine Neugier geweckt, ist sie auf der großen Runde doch ein gesetztes Ziel. So habe ich meine Kollegen genervt mit mir ans Kap zu fahren – ich wollte zumindest spüren wie es ist hier an diesem oft sturmumtosten Punkt zu stehen.

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Man kann hier entscheiden, on man den Cape Point besucht oder aber zum Kap selber geht…

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Meine Kollegen haben wohl gespürt wie sehr mich dieser Platz in den Bann gezogen hat – und wurde mir der ganze Nachmittag zugestanden um mich dort aufzuhalten. Ich habe es echt genossen!

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Mehr noch – wir sind am Cape Point auch zum Leuchtturm hinauf gegangen. Dieses Lighthouse, welches so vielen Seefahrern den richtigen Weg weist steht an exponierter Stelle – man kann sowohl in Richtung des indischen Ozean als auch des atlantischen Ozean sehen – die Weite war schier unfassbar…

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Ok, aber was hat das alles mit meinem Blog zu tun, am Kap waren schließlich schon viele und es geht hier ja auch nicht um einen klassischen Reiseblog – das Segeln soll das zentrale Thema bleiben.

Nun, ich meine hier oben gemerkt zu haben, dass mein Traum einer Runde auf der Barfußroute wohl ein solcher bleiben wird. Ich kann mir noch viel vorstellen, vielleicht mal ARC, aber mit Sibylle auf Nessaja hierher zu segeln liegt außerhalb meiner realitätsnahen Vorstellungskraft. Daher – Entscheidung 1 – wir werden uns viel mehr auf Ziele im Mittelmeer konzentrieren, dort gibt es für uns noch viel zu entdecken.

Und sonst? Nun, vor Ostern hat mich der Job nach Kroatien geführt, dort zieht es mich ja ohnehin immer wieder hin. So war es kein Wunder, dass Sibylle mir im Flieger gefolgt ist und wir am Osterwochenende zwischen Ugljan bei Zadar und Veruda bei Pula unterwegs waren um Seglerfreunde zu treffen.

Ich hatte darüber hinaus diesmal Gelegenheit einen Küstenabschnitt zu besuchen an dem ich erst einmal war – vor 20 Jahren mit meiner „Joyride“ am Anhänger auf dem Weg nach Loviste. Zwischen Split und Makarska bin ich die gleichnamige Riviera entlanggefahren und habe mir einen Eindruck verschafft…

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Es war richtig cool hier auf diesem Abschnitt der Magestrale, einer der schönsten Küstenstraßen Europa´s, unterwegs zu sein und den Frühling zu genießen!

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Ich habe in Omis gehalten und bin über die Cetina gegangen – allemal ein guter Platz für einen Ausflug.

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Ich war somit relativ weit im Süden, musste danach nach Slawonien und Zagreb zum Arbeiten und um Sibylle vom Flughafen abzuholen. Am ersten Abend waren wir in Zagreb´s Flaniermeile beim Essen und wurden herzlich nett bedient – ich fand auch den – nicht ganz so verdeckten – Wunsch nach einem Trinkgeld sehr witzig, es war wohlverdient!

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Am Karfreitag ging es, wie letztes Jahr, zu unseren österreichischen Freunden in die OIM auf Ugljan. Dort waren wir zu Gast beim Osteressen und hatten Spaß mit allen wieder ein paar Takte zu quasseln. Allerdings mussten wir hier auch eineinhalb Regentage wegstecken…

Petra und Martin waren zwischenzeitlich mit Ihrer „Stenella“ von Ugljan nach Grado aufgebrochen, wir hatten uns knapp verpasst. Wir konnten die Beiden jedoch bei Pula abfangen und waren somit schon am Heimweg – Gott sei Dank hatte Petrus ein Einsehen mit dem Wetter!

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Zurück zum eigentlichen Thema – auch hier fiel eine Entscheidung – und die ist aus unserer Sicht elementar und fundamentaler als es hier klingt. Kennt Ihr das, man ist jahrelang an Orten die man kennt, man fühlt sich wohl, kennt sich aus, und doch kommt der Tag an dem man das so nicht mehr möchte…

Entscheidung 2 – wir kehren, privat als Nautiker, Kroatien den Rücken.

Dafür gibt es jede Menge kleiner Gründe, nicht DEN großen Aufmacher. All diese Gründe sind sehr individuell und persönlich. Wir haben Kroatien jetzt mehr als 15 Jahre, ich sogar länger, als Urlaubs- und Reiseland, als Anlaufpunkt für Besuche bei Freunden und als Ziel für Wochenendausflüge genutzt. Diese Ära ist nun definitiv zu Ende! Wir werden unsere Zeit neben „Nessaja“ nun für andere Ziele investieren.

Mit dieser Entscheidung im Kopf und auch einem wehmütig bis flauen Gefühl sind wir dann über Slowenien einen Tag vor Plan nach Hause gefahren…

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Wir haben im Gust noch einmal Pizza gegessen, haben die „Taru“ in Izola besucht und – das hat mich ganz besonders gefreut – Detlef Meyer von ABC dort getroffen.

Finale – Entscheidung 3! Wie geht es mit unserem Liegeplatz weiter? Nessaja wird 2019 Leros Evros verlassen.

Wir haben nach einigen Überlegungen entschieden ab Mai 2019 nach Agios Nikolaos auf Kreta zu gehen – zumindest für ein, wenn nicht für zwei Jahre. Wir wollen diese schöne Insel entdecken und auch generell weiterziehen.

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Leros ist schön, wir haben uns eingelebt und Freunde gefunden. Aber wir wollen dort nicht „festwachsen“, nicht sesshaft werden. Auf zu neuen Ufern…

Daher geht unser Blick nun nach vorne, gerichtet auf den ersten Urlaub. Rhodos und Symi stehen am Plan. Wir wollen uns am Weg mit Freunden treffen und die Tage genießen – unsere beiden letzten Urlaube auf Leros stehen bevor.

Bleibt dran – News gibt es wie immer hier auf unserem Blog.

Dem Winterblues entflohen…

…während sich in Deutschland die Temperaturen anschickten neue Rekordwerte für den Winter 2018 aufzustellen, hatte ich das Vergnügen eine Dienstreise zu planen – Ziel sollte diesmal Griechenland sein.

Na wenn das kein schöner Zufall ist!

Gleichwohl ist es eine Gelegenheit dem Winter hier zu entfliehen und einmal zu sehen wie sich dieser wohl auf unserer Insel, auf Leros, anfühlt. Gedacht – getan! So wurde der Business-Tripp mit einem fünftägigen Aufenthalt zu Urlaubszwecken verbunden und meine treue Capetania konnte mich begleiten – am Valentinstag ging es los…

Angekommen in Athen transferierten wir nach Piraeus. Dort stand ein Essen mit unserem Kunden auf dem Programm, da musste Sibylle durch – was Ihr aufgrund der dortigen fast sommerlichen Verhältnisse nicht arg schwer fiel.

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Vor dem Dinner hatten wir noch Gelegenheit die Marina Zea abzulaufen – wow – da kann man richtige Kleinode der Segelwelt entdecken – nach diesem Schiff könnt Ihr einmal Googeln – die Wally „better place“ ist ein sehr besonderes Schiff – ein sehr teures obendrein!

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Tags darauf ging es also mit dem Inselhopser von Athen nach Leros – dort lief ich diesmal sehr ungewöhnlich ein, statt mit Seglertasche und Freizeitkleidung im offiziellen Arbeitsoutfit – natürlich waren auch alle anderen Utensilien dabei welche geschäftlich benötigt werden…

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Ein Willkommensessen tat Not – mediterran natürlich! Aber, verflixt, unser Freund Dimitris war zwar da, hat aber sein Restaurant wegen Renovierung geschlossen – macht nix, so sind wir halt an den Panteli Beach und haben bei Psaropoulos Oktopus Stifado gegessen – auch ganz lecker!

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Was macht man hier im Winter? Die zwei Regentage haben wir mit Marinaformalitäten und Besuchen bei der Port Police gut rumgebracht – hier sein einmal erwähnt, dass sich die Polizei auf Leros einen Orden verdient. Freundlicher und hilfsbereiter geht es nicht!

Ansonsten – die Natur genießen! So grün haben wir Leros noch nie gesehen, noch nie waren die Leute so entspannt wie diesmal.

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Die Leute, ja – mit Dimitris und seiner Tonia waren wir abends auf einen Drink – es wurde ein sehr tiefgründiges Gespräch zwischen den Menschen zweier unterschiedlicher Lebensformen und -strukturen. Ich kann nur sagen, ich habe selten so griechisch gefühlt wie diesmal.

Das vielleicht auch bedingt dadurch, dass wir am sogenannten „Clean-Monday“ teilnehmen konnten – etwa wie unser Aschermittwoch, ein Tag der in der orthodoxen Kirche ja eine Woche später ist. Die Menschen haben gefeiert, gesungen, musiziert und getanzt und uns teilnehmen lassen…

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Das Meer lud darüber hinaus zum Bade – ob es zu kalt ist? Das kannst Du nur beantworten wenn Du es probierst…

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Antwort – KALT! SEHR KALT! Messbar kalt 🙂

Was sonst noch? Ach ja, die Marinaformalitäten…

Der Teufel ist ein Eichhörnchen! Ich war in keinem Jahr so sicher, dass wir in Leros bleiben würden wie dieses Jahr, daran hat auch die Messe nichts geändert. Kroatien durchdenken wir immer wieder aber die Entwicklung dort bzgl. der Taxen muss man erst abwarten. Ich bin also mit der festen Überzeugung nach Leros gefahren meinen Kontrakt 2018/2019 zu unterzeichnen.

Leider kommt es oft anders als man denkt!

Leros Evros erhöht die Preise. Das nicht unerheblich – bei uns macht es 600.-€ p.a. aus – aber basierend auf verständlichen Gründen. Kein Grund zur Panik also, im Vergleich sind die Preise immer noch sehr attraktiv. Leider ist daran auch der Wunsch gebunden, sein Schiff im Sommer, wenn die Plätze benötigt werden, aus dem Wasser zu heben. Das kann Vorteile haben, fühlt sich für mich aber so an wie ich es NICHT will – ohne klare Begründung. Grund genug also, völlig ungeplant, einen Denkprozess zu starten…

Wir haben uns am 20.02. wieder von Nessaja verabschiedet!

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STOP! Die Marinageschichte – die war doch noch nicht zu Ende – und was hat die Geschäftsreise mit dem Bootsblog zu tun?

Ich mache es kurz – das erste Ziel meiner geschäftlichen Aufgaben war Kreta. Da ich meist Abends arbeiten muss und tagsüber neben den Kundenbesuchen und der Mailbearbeitung auch mal etwas frische Luft brauche, schleiche ich immer in der Nähe der Marinas herum. Was soll ich sagen? Ich habe mich in Kreta verliebt, es ist wunderschön hier – das soll unsere nächste Destination werden.

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Natürlich habe ich mir im Vorbeigehen Unterlagen geholt und angefragt – es sieht aus als wenn wir uns noch bis 2019 gedulden müssen. Aber das Ziel ist klar definiert! Aghios Nikolaos ist ein herrliches Plätzchen…

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…die Schiffe liegen sicher und die Marinaleitung war ebenfalls sehr nett.

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Es bleibt also spannend – wir müssen bald entscheiden wie es weitergeht, wohin und wann. Viel zu überdenken also – noch ein Jahr Leros und dann nach Kreta? Oder gleich weiterziehen und einen Zwischenstop irgendwo einlegen?

Wie das ausgeht und alle News rund um Nessaja erfahrt Ihr – wie immer – hier auf unserem Blog…

Gruß vom Skipper

 

Alle Jahre wieder! Die „boot“ in Düsseldorf…

…ist es eigentlich noch die größte Bootsmesse der Welt?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht sicher – größer als alle anderen die wir kennen ist sie allemal und es ist auch die Plattform welcher wir den Vorzug geben. Inzwischen zeigt sich ganz klar, sowohl Friedrichshafen als auch die f.re.e in München oder die Messe in Tulln stehen hinten an. Unser Pflichttermin führt uns jedes Jahr im Januar nach Düsseldorf!

Die Tickets sind meist vorher schon bestellt und geladen – somit über den „boot“-Club auch etwas günstiger…

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So ging es am Freitag nach getaner Arbeit auf die fast 700km lange Strecke nach Ratingen. Dort beziehen wir an sich immer dasselbe Hotel – hier werden wir nächstes Mal aber sehen, dass wir uns etwas anderes suchen – das Tryp Airport Hotel hat etwas an Qualität eingebüßt – bei gleichzeitiger Erhöhung der Preise…

Dort angekommen gab es noch ein kurzes Dinner und dann ab ins Bett – wollten wir doch am nächsten Morgen ausgeruht sein.

Gesagt, getan – pünktlich um 10.00 Uhr haben wir uns auf unsere Tour durch die 17 Hallen gemacht. Klar, dass wir uns wirklich alles angesehen haben – am Anfang fast alleine…

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…später war dann deutlich mehr los, überlaufen war es jedoch nur beim Tauchen und den Trendsportarten.

Zwischendrin haben wir uns ein wenig gestärkt. Schön war, dass auch hier der Trend zu Foodtrucks Einzug gehalten hat. Die Qualität war gut, die Preise allerdings gehoben – Messe halt!

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Puh, nach dem „Pulled-Chicken-Burger“ ein Schnäpschen und einen Kaffee? Natürlich! Gut, wenn man seine Anlaufstationen hat! Beim Stand von der kroatischen ACI waren wir willkommene Gäste und Sanjin hat uns einen sehr leckeren Honiggrappa spendiert – so kann man es aushalten!

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…und sonst? Irgendwas gekauft? Neue Projekte? NEIN! Ich war glücklich einmal ganz ohne Vorsätze auf der Messe zu sein. Keine Projektplanung, keine Kaufabsichten! So hat es am Ende auch nur für ein paar Prospekte und Broschüren gereicht!

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Es gibt auch keine Planänderungen! Manchmal würde ich gerne nach Rab zurückkehren – aber die Vernunftsbetrachtung lässt das nicht zu. Zumal ich die Griechen und Griechenland wirklich schätzen und lieben gelernt habe – auch wenn wir dadurch weniger Gelegenheit haben unsere Nessaja zu nutzen.

Puh, geschafft! Wir waren um 16.30 Uhr durch und das war gut so! Hatten wir doch die Gelegenheit ein bisschen zu relaxen bevor wir unserem Date mit Freunden nachkommen wollten. Wir hatten uns nämlich mit Seglern aus unserer Evros Marina verabredet – dies könnte sich zu einem netten Brauch entwickeln. Diesmal im Suitbertus, dem ältesten Haus Ratingens – aus 1492! War eine sehr coole Location…

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Ist es Euch aufgefallen? Die haben doch tatsächlich Tegernseer Bier ausgeschenkt! Schweinsbraten gab´s auch! Bayrische Wochen??? Uns egal – wir haben uns an die Minibiere gehalten welche typisch für hier sind – und zum Alt gab´s Grünkohl mit Pinkel.

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So hatten wir ein sehr nettes Beisammensein und einiges an Klönschnack! Ja, die „boot“ leitet eben die Saison ein!

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Am Sonntagmorgen ging es nach Hause – den Kopf voller Gedanken und mit einiger Vorfreude auf die Segelsaison 2018 im Gepäck. Wie es weitergeht erfahrt Ihr natürlich wie immer hier auf diesem Kanal – stay tuned!

Und wie heißt es so schön? Nach der Messe ist vor der Messe – Düsseldorf, habe die Ehre bis 2019!

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2017 – puuuh, geschafft!

…ja ich weiß!

Lobe den Tag nicht vor dem Abend, es kann noch viel passieren, etc. – das stimmt alles…

Ich hoffe einfach und wünsche mir, dass das Jahr 2017 friedlich ausklingt und keinerlei negative Überraschungen und Impulse auftauchen. Sollte dies der Fall sein, dann liegt das definitiv aufregendste Jahr meines Lebens hinter mir.

Ich wurde Opa, habe nochmals den Hafen der Ehe angelaufen, durfte meinen 50. im Kreise der Familie und mit Freunden feiern, wir haben unser neues Haus bezogen und sind dabei alle gesund geblieben.

Es freut mich sehr, dass wir trotz aller Veränderungen „Nessaja“ haben halten können – obwohl sie definitiv etwas kurz gekommen ist.

Wie auch immer, wir haben dennoch Ziele erreicht – Mykonos liegt als die „Geburtstagsinsel“ im Kielwasser, auch Santorin haben wir erreicht. Auf dieser Kykladenrunde haben wir viele schöne Spots gesehen und viele nette Menschen getroffen. Wir sind zudem vor Sturm und Schaden bewahrt geblieben – so soll es 2018 weitergehen!

Nun ist die Zeit gekommen die „staade Zeit“ zu genießen und die Beine etwas hochzulegen bevor uns der 2018er Gesellschaftsstress wieder einholt…

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In diesem Sinne wünschen wir Euch allen eine frohe Weihnachtszeit, geruhsame Festtage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und wundervolles 2018.

Wir sehen für 2017 noch ein paar Treffen mit Segelfreunden entgegen, zudem freuen wir uns wie jedes Jahr auf die „boot“ in Düsseldorf.

Bei aller Freude auf den Saisonstart sollten wir aber nicht vergessen, dass die Welt etwas unruhiger geworden ist. In unserem Segelgebiet gibt es täglich Katastrophen humanitärer Natur, die Anzahl der weltweiten Kriegsschauplätze ist gestiegen und vielerorts erkennt man, dass Zusammenhalt nicht mehr so groß geschrieben wird wie man sich das wünscht.

Möge die Welt also wieder etwas besser werden, möge jeder seinen kleinen Beitrag leisten…

Mit diesen Gedanken schließe ich den Blog für dieses Jahr – News 2018 wie immer hier, wir freuen uns Euch wieder als Leser und Follower hier zu treffen.

Gruß von der „Nessaja“ Crew / Mario & Sibylle