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Nessaja ist eine Dufour 43CC und in Griechenland stationiert. Seit Anfang 2021 leben wir unseren Traum und wohnen auf Nessaja. Mit Ihr machten wir zunächst die Ägäis unsicher, bevor wir aus privaten Gründen entschieden haben, NICHT auf "große Fahrt" zu gehen! In unserem Blog geht es daher zumeist um den Alltag zweier Segler die sich dem Leben auf einer kleinen griechischen Insel verschrieben haben... Hier und auf den üblichen Social Media Kanälen erzählen wir von unseren Erlebnissen und Abenteuern.

Januar 2021 – Counting down the days…

…so sang Natalie Imbruglia bereits im Jahr 2005 – und während Sibylle und ich hier im deutschen „Exil“ unsere Tage herunterzählen, war Zeit genug ein Update in den Blog zu stellen – der 100. Beitrag übrigens.

Zu einer Zeit in der wir normaler Weise über die „boot“ in Düsseldorf streifen und anschließend hier berichten, war zum Jahreswechsel 2020 / 2021 alles anders – zum Einen natürlich die pandemische Situation eigentlich überall auf der Welt, ausgelöst durch ein mikroskopisch kleines Virus mit dem herzigen Namen „Coronavirus SARS-CoV-2“ (klingt schon fies), zum Anderen durch unsere persönliche Situation welche sich in diesen Tagen drastisch ändern sollte.

Das „Grande Finale“ unseres alten Lebens stand an…

Zunächst liegt mir daran die neuen Follower unseres Blogs „sailingmoments“ zu begrüßen. Durch unsere Teilnahme an verschiedenen Microseminaren von TO (dazu später mehr) und wohl auch dadurch, dass wir in der erfolgreichen Facebook-Gruppe „Segeln – Barfussroute“ dabei sind, haben sich einige Gleichgesinnte drangehängt – das freut uns außerordentlich!

Anregungen nehmen wir übrigens immer gerne entgegen, auch bei Fragen helfen und unterstützen wir gerne, sofern wir können…

Zurück zum Thema – der Plan war an sich nach der „boot“ aufzubrechen und nach Griechenland auf unsere NESSAJA zu ziehen. Es stellte sich früh heraus, dass wir die vorübergehende Verlegung der Messe auf April (welche nun doch in eine finale Absage mündete) nicht zu unseren Gunsten nutzen konnten, da wir im Februar noch zwei wichtige grüne Haken an unsere deutsche „To-Do Liste“ setzen müssen, dafür ist unsere Anwesenheit dringend notwendig.

Das änderte aber nichts an unserem Auszugstermin und der geplanten Übergabe unseres Hauses, hier lief alles nach Plan und wir sind am 30.12.2020 ausgezogen.

Der neue Besitzer hat keine Zeit verloren und sofort mit der Renovierung begonnen, für uns gab es daher keine Galgenfrist – es war ein Auszug ohne Rückkehroption.

Was tun sprach Zeus? Nun, die Lösung lag bei uns auf der Hand – mein bester Freund hat eine Ferienpension am Schliersee wo wir einstweilen wohnen konnten. Das war für uns alle eine gute Lösung, zunächst um die relativ strengen bayrischen Pandemie-Maßnahmen umsetzen zu können, weiter konnten wir eine win-win Situation generieren weil im Haus Seegarten nämlich zur Zeit renoviert wird – und das geht erfahrungsgemäß zu zweit auch viel besser von der Hand!

So stapelten wir die letzten Reste unseres Hab & Gutes noch in unsere Garage…

…um dann in unsere neue Herberge zu ziehen – genau richtig um zusammen mit Rene und Rita Silvester zu feiern.

Hier mal ein paar Impressionen unserer neuen, vorübergehenden Wohnsituation. Es ist eigentlich wie ein „Trainingslager“ für die Zeit an Bord. Sehr gepflegt, ordentlich aber eben auch nur ein Raum für Sibylle und mich – Leben auf engstem Raum eben!

Wir fühlen uns pudelwohl und genießen die Zeit hier – alles fühlt sich jetzt schon ganz anders, besser, an!

Es ist natürlich auch eine traumhafte Gegend hier und bei schönem Wetter bieten sich traumhafte Aussichten auf den See und die Berge…

…ok, das ist nicht immer so! Wir sind hier natürlich am Rand der bayrischen Alpen und es ist Januar, Winter also, die von mir verhasste Zeit, Schneefall kann vorkommen und war zu befürchten – dann gibt es auch hier nichts anderes als „50 shades of grey“ 😉

Die Frage die uns am häufigsten gestellt wird ist „…wird Euch nicht langweilig?“

Darauf kann ich nur antworten – „bis jetzt nicht!“

Zum Einen sucht sich jeder von uns SEINE Beschäftigung – Sibylle joggt oder besucht den Enkel, Sie darf im Moment ja nur alleine, ich besuche einige Online Veranstaltungen der Segler Szene. Fixtermin jede Woche ist das „Losseglertreffen“ von Trans Ocean welches aufgrund der bekannten Virusproblematik dieses Jahr virtuell durchgeführt wird.

Eine aus meiner Sicht sehr gute Idee, welche zudem erfolgreich ist und angenommen wird, für mich sehr wertvoll mit vielen guten Ideen, Ratschlägen und Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen.

Man sieht schon am zweiten Bild, über 400 Teilnehmer! Das ist schon der Hammer sich das so „aus dem Handgelenk zu schütteln“ – RESPEKT und vielen Dank an TO – ich bin sicher wir knacken die 500!

Darüber hinaus habe ich auch wieder Kontakt zu Ulla von der Münchener Segelschule ABC aufgenommen. Hier war ich bis 2016 als Ausbilder tätig und mittlerweile wurde ABC stark modernisiert und viele Kurse auf Online-Optionen umgestellt. Das ist genau mein Metier und ich möchte sehen, ob ich mich von unterwegs irgendwie einbringen kann.

Da war doch noch etwas…

Genau, die win-win Situation! Ich freue mich auch sehr, mal wieder Zeit zu haben handwerklich tätig zu sein – obwohl ich befürchte, dass mir das auf dem Schiff öfter blüht, vielleicht mehr als ich mir wünschen würde. Na egal, hier habe ich jedenfalls die Gelegenheit meinem Freund bei der Renovierung der Gästezimmer zu helfen. Die Situation ist für Betriebe im Tourismusbereich ohnehin schwierig, was liegt also näher als die freie Zeit, in welcher normal Hochbetrieb wäre, für solche Arbeiten zu nutzen?

Wir legen Böden und bauen Küchen ein…

…dabei freut mich besonders, dass auch unsere Küche aus dem Haus noch eine finale Verwendung fand – vorher / nachher!

Auch Sibylle entdeckt Ihre handwerklichen Fähigkeiten! Da sie mich stetig zum Sparen mahnt und die Frisöre ohnehin geschlossen sind, lag es nahe, dass sie diesen Job übernimmt – auch hier, vorher / nachher 😉 !

Wird schon – und jetzt bitte KEINE Witze…

Spaß beiseite und zurück zur Headline dieses Updates – we are „counting down the days“ – natürlich!

Wir können es kaum erwarten zu unserer NESSAJA zurückzukehren, es wird diesmal ein spezielles Ankommen werden – weil es ein Heimkommen wird.

Freunde vor Ort versorgen uns regelmäßig mit Updates und Bildern aus Griechenland – wir freuen uns! Und das obwohl wir uns hier am Schliersee sehr wohl fühlen…

Im Moment arbeiten wir an zwei Optionen um unseren Umzug nach Leros zu gestalten und umzusetzen.

Option 1 – wir fahren zusammen mit Rene in seinem Wohnmobil, voll bepackt mit unseren Sachen, in eigener Organisation über AT und IT nach Ancona und setzen über nach Patras / GR. Von dort über Piraeus nach Leros. Der Transit scheint kein Problem zu sein, ein paar Fragen gibt es noch bezüglich der Fahrt durch GR zu klären…

Option 2 – wir packen eine große Palette und lassen unsere Sachen per Spedition liefern. Sibylle und ich würden dann ab München fliegen und in Athen ankommen. Von dort müssten wir mit dem Taxi nach Piraeus und dann mit der Fähre nach Leros…

Ein paar Herausforderungen gibt es noch zu meistern, natürlich wieder aufgrund der vorherrschenden Reisebestimmungen durch COVID-19, aber wie auch immer – wir werden Ende Februar, Anfang März aufbrechen – zum Abenteuer unseres Lebens!

Irgendwann bleib I dann dort…

…geh vo´daham für immer fort

Die Insider unter Euch, Blogleser der ersten Stunde, die genauen Beobachter, wissen, dass ich gerne Songtitel als Headliner meiner Beiträge und Posts verwende.

Oft ist etwas Wahres dran, auf jeden Fall zeigen Liedtitel, dass sich Menschen mit Themen beschäftigen – und sie sind einprägsam 😉

Langjährige Freunde und Bekannte, Familienmitglieder oder einfach Menschen die mich länger und besser kennen, haben vielleicht schon ab und an gerätselt warum das Lied welches mich seit Jahren immer mal wieder zu einem Statement hinreißt noch nicht als Headliner gekommen ist – heute ist es soweit!

Diese Headline gehört zu einem Post welcher einen neuen Lebensabschnitt einleitet – der Titel wird, wie sooft von mir beschworen, endlich Programm…

Klingt nach Pathos? Vielleicht! Aber ich bin mit dieser Sehnsucht nicht alleine, der Wunsch IRGENDWANN die Schalter umzulegen ist überall zu finden wenn man die Augen und Ohren offenhält.

Der heutige Post bleibt eine Weile stehen – ich habe bewusst kein Menü daraus gemacht, es ist eine Info für mein Umfeld, eine Zusammenfassung um meine Vorfreude zu teilen und eine kurze Sachstandsmeldung abzugeben.

Daher NUR ein Beitrag an der Pinwand des Blogs – dafür aber einer der etwas länger ausfällt. Nehmt Euch, nach dem Urlaubsbericht von gestern, nochmals die Zeit zu lesen, vielleicht findet Ihr Euch ja irgendwo wieder – wie auch immer würde es mich freuen, Euer Interesse für unsere kommenden Abenteuer aufrecht zu halten, zu wecken oder neu zu entfachen!

Dieses Bild kennt Ihr, ich habe es inzwischen fast überall als Profilbild – ich mag das Bild, so sehe ich mich selbst am liebsten, es trifft mich am besten – lasst Euch kurz von einfangen wenn ich Euch von der Entstehung eines Traumes erzähle und ein bisschen was Privates mit Euch teile…

Die Entstehung eines Traumes

Meine Eltern waren Camper, sie liebten die Freiheit die diese Art Urlaub bescherte. Mein Vater war zudem Hobbypilot und genoss alles was mit Wolken, Wind und der Natur zu tun hatte.

Es war daher wenig verwunderlich, dass wir im Rahmen eines Stadtfestes in der noch sehr neuen Stadt Cervar Porat in Istrien im damaligen Jugoslawien ein feilgebotenes Segelboot gechartert haben. Es war eine Kurzzeitcharter über drei Tage.

Der Erlebniswert jedoch, einschließlich einer Delfinsichtung, war so hoch, dass mein Vater vom Segelvirus infiziert wurde und bald nach unserer Heimkehr ein Segelboot gekauft hat.

Mit diesem Boot hatten wir einige schöne Urlaube und auch bei mir schlich sich eine Liebe zu dieser Art des Lebens auf dem Wasser, dieser speziellen Form von Camping ein – wirklich wahrgenommen habe ich das damals aber so noch nicht.

Die Jahre gingen ins Land…

Im Jahr 1992 waren meine damalige Frau und ich mit den Kindern auf Lanzarote und wir haben im Hafen dieses Schiff gesehen…

Ich war immer schon technisch interessiert, habe durch meine Mechanikerausbildung durchaus das Vermögen auch schwierige Projekte anzupacken.

DIESES Schiff hat etwas bewirkt, wohl deshalb habe ich die Bilder heute noch, ich konnte nächtelang nicht schlafen und habe an Ideen gefeilt wie man mit diesem Kahn über die Weltmeere fahren könnte und über Kojencharter die notwendigen Einnahmen generieren würde.

Die Verantwortungslage für die Familie und die Tatsache, dass ich damals mein Umfeld nicht begeistern konnte lies DIESEN Plan natürlich sterben bevor er geboren war – der Gedanke war jedoch implantiert – und ließ mich nie wieder los!

In diesem Jahr war ich in Passau das erste Mal auf einem Konzert von STS – „Irgendwann bleib´I dann dort…“

2001 habe ich mir mein erstes Segelboot gekauft – seither verbinde ich viele sehr schöne Momente meines Lebens mit den Erlebnissen während der, meist knapp bemessenen, Bordzeit. Sei es, wie im Bild oben, mit meinem Sohn, meinen Kindern…

…oder mit meiner Frau, die 2002 Einzug in mein Leben hielt und anfangs etwas mit Ihrer Rolle als „Seemansbraut“ gehadert hat. Nur soviel – es waren Umwege nötig um sie als Capetania zu gewinnen…

Ich habe bei allen Entscheidungen bezüglich meiner Schiffe immer darauf geachtet, dass ich mich in Richtung „längeres Bordleben“ entwickle – ohne eigentlich genau sagen zu können, was dies einmal heißen wird.

Unser jetziges Schiff NESSAJA haben wir Ende 2014 gekauft, sie erfüllte alle Voraussetzungen, ggf. würde man auf diesem Schiff auch leben können. Seit wir Nessaja haben sprechen wir öfter darüber wie es denn wäre länger zu Reisen, eventuell einmal eine Blauwasserfahrt, eine Oceanpassage zu machen.

Dies wurde auch im Schiff manifestiert!

Mein Umfeld hat mich oft belächelt, meine Gedanken mit einem „jaja“ abgetan, nur die allerwenigsten wussten wie ernst es mir war – eigentlich hat nur noch der Startschuss gefehlt – das GO von Sibylle!

Wir haben während dieser Gespräche oft darüber gesprochen auf was wir warten sollen, worauf hinarbeiten – das Leben ist jetzt! Wieviel Familie ist obligatorisch? Ab wann hat man „ausgesorgt“? Ist man jetzt nicht selbst „an der Reihe“? Fragen, die durchaus kontrovers diskutiert werden können.

Deshalb war es nie oberflächlich gemeint, wenn ich die Hippie-Weisheit aus Matala / Crete / GR irgendwo für mich verwendet habe…

Das ist ein Credo welches ich sehr ernst nehme – Du weißt nicht wann Deine Zeit abläuft, lebe JETZT!

Es ist soweit, die Würfel sind gefallen, ich habe seit einigen Monaten mein GO, Sibylle hat aufgrund einiger Umstrukturierungen in Ihrer Firma einen Auflösungsvertrag bekommen und sie selbst hat bei der Frage „was kommt jetzt, was kommt noch?“ geantwortet – „ich will nochwas erleben, jetzt, wir sind jetzt dran!“

Somit steht seit 10/2020 fest – wir werden nächstes Jahr mit allem Hab und Gut nach Griechenland gehen, auf unser Schiff ziehen und reisen. Wohin? Schwierig! Ein, zwei Jahre Mittelmeer, dann ggf. eine Atlantiküberquerung mit der Option einmal um die Welt zu segeln – wir haben uns 10 Jahre Zeit gegeben bevor wir neu entscheiden.

Dreams come true

Es war Zeit alte Zöpfe abzuschneiden – das Ausräumen begann, wir mussten uns von vielen Andenken trennen…

Was beim „alten Zopf“ noch lustig erscheint, wird bei Fotoalben und Familienerinnerung schon schwieriger. Wir arbeiten jedes Wochenende daran und fahren auch einmal die Woche einen Anhänger voll auf den Wertstoffhof.

Die häufigste Frage die wir hören ist „wo lagert Ihr Eure Sachen?“

Wir lagern nicht, wir entscheiden vollumfänglich, es gibt außer der Meldeadresse keine Wohnoption in Deutschland. Ein Freund von mir – DANKE Rene – hat ein Ferienhaus und wir die Option uns während der geplanten Deutschlandaufenthalte dort einzumieten.

Das bedeutet – wir trennen uns von ALLEM! Die Kinder sind durch´s Haus, die Freunde auch schon, seitdem läuft ebay und die ebay Kleinanzeigen warm. Bei uns zuhause sieht es grausig aus…

Die gemütliche Sauna ist wieder ein Keller!

Sibylles Reich gleicht inzwischen einer Rumpelkammer – hier wird fleißig sortiert 😉

Und in meinem Büro wird auch nur noch aufrecht erhalten was nötig ist um meinen Job bis zum Ausscheiden sicher zu stellen. Ich habe am 30.12.2020 meinen letzten Arbeitstag – es wurde Zeit, meine Stimme ist verschlissen, ich kann die Sprechbelastung nicht mehr erbringen.

Natürlich haben wir einige Anekdoten auf Lager, wie etwa das Frühstück, als es plötzlich morgens um ca. 08.00 Uhr klingelte und ein Interessent für unsere Esszimmerstühle kam. Er saß zur Probe während Sibylle noch ihre Semmel kaute, schließlich hat er gekauft und wir im Stehen fertig gefrühstückt 🙂

Da ich am selben Tag noch unseren Esstisch verkauft habe, sitzen wir jetzt auf geliehenen Ferienhausstühlen und essen von Nachbars Terrassentisch – gemütlich ist anders…

Ihr merkt schon, es ist mehr als ernst – wir setzen um! Das Haus ist (fast) verkauft, der Notartermin steht. Die wichtigen Möbel sind weg, der Job ist gekündigt und Sibylles Auto ist ebenfalls verkauft.

Der „Point of no return“ ist bereits überschritten!

Wie geht es weiter?

Nun, der Plan ist, dass wir in der ersten Januarwoche mit unserem Vehikel Richtung Griechenland fahren und via Venedig oder Ancona mit der Fähre nach Patras übersetzen. Von dort geht es via Piraeus mit der Fähre nach Leros.

Alles was in den Golf passt darf mit, wir erweitern den Gepäckraum wahrscheinlich mit zwei Dachboxen, da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

Auf Leros leben wir in einer gemieteten Wohnung von einer Freundin und werden bis Ende April einige Arbeiten am Schiff machen. Im Februar müssen wir nochmals nach D um Sibylle´s Wohnung zu renovieren und zu vermieten.

Ab Mai ist Nessaja im Wasser und wir wohnen darauf. Wir werden den Mai noch in der Marina verbringen um uns von den dortigen Freunden zu verabschieden – dann, ab 29.05. haben wir keinen Liegeplatz mehr und unser Abenteuer startet (immer unter dem Vorbehalt Corona – wir sind aber flexibel genug alle Parameter anzupassen)…

Es wird wahr – „Irgendwann bleib´I dann dort!“

Wie geht es hier im Blog weiter, wie halten wir Kontakt?

Soziale Medien werden unser Haupt-Bindeglied zu unserer bisherigen Welt. Wir sind IMMER für Euch erreichbar auf ZOOM, MS TEAMS, CISCO WEBEX, SKYPE – aber wir müssen planen, denn wir haben nicht überall gutes Internet. Bitte gebt uns kurz Bescheid wann ihr mal wieder mit uns in einen Videocall gehen könnt und wollt.

Diese Verabredungen oder auch der „kurze Kontakt“ gehen IMMER über WHATSAPP, FB MESSENGER, SMS oder ANRUF auf den bekannten Mobiltelefonnummern. Diese bleiben vorerst bestehen.

Wie es bei uns läuft teilen wir weiterhin auf diesem Blog! Meine Idee ist, dass ich etwa wöchentlich einen Lagebericht / einen Blogeintrag schreibe. Es wird zudem ein neues Menü geben in dem ich wohl jeden Monat eine Zusammenfassung schreibe. Bleibt also dran!

Kurze News findet Ihr auf Facebook, hier an meiner persönlichen Pinwand oder auf Nessajas öffentlicher Seite „sailingmoments“

Ja, und last not least sind wir natürlich auf Instagram und Twitter zu finden – schaut mal unter sailingmoments_sy_nessaja

Für die Fans der Bewegtbilder – ja, es gibt bereits den YouTube Kanal „sailingmoments“, hier habe ich bisher aber mehr experimentell gearbeitet – hier muss ich sehen was ich zu leisten bereit bin und wie sich das entwickelt…

Ich werde mit den Hashtags #sailingmoments, #sailingmoments_sy_nessaja, #sabbaticalxxl und #project2021 arbeiten!

Letztlich hat so JEDE(R) die Möglichkeit auf einer favorisierten Plattform zu kommunizieren.

Mitsegeln / Besuche / Platz an Bord

Ja geht! / Jederzeit gerne! / Haben wir!

Um es auf den Punkt zu bringen – wir freuen uns über jeden der Interesse mitbringt einmal ein paar Tage mit uns zu segeln oder uns einfach auch nur besuchen will – mit oder ohne segeln!

Wir haben genug Platz für zwei Erwachsene und führen einen Kalender. Scheut Euch daher bitte nicht einfach zu fragen!

Natürlich können auch WIR dorthin kommen wo IHR seid – so gibt es schon erste lockere Pläne für den ersten Winter 2021 / 22 auf Sizilien. Ein wenig Phantasie und Flexibilität ist gefragt..

Auch zu diesem Thema wird es einen Menüpunkt „Törnplan / Standort“ geben…

So weit so gut! Ich ahne, wieviele Menschen uns für verrückt erklären – aber manchmal muss man etwas wagen, über den Tellerrand sehen – wir hoffen dies behutsam und verantwortungsvoll zu tun!

In diesem Sinne freuen wir uns, Euch alle vor unserer Abreise noch einmal zu treffen, zu sprechen, mit Euch zu schreiben – auf das „aus den Augen“ NICHT „aus dem Sinn“ bedeutet.

Viele Grüße, bleibt gesund

Mario

More than a feeling…

…it´s a lifestyle!

Der Urlaubsbericht ist online.

Ich war noch den Urlaubsbericht des Saisonabschlusses schuldig. Eigentlich ist es ja im Jahr 2020 mehr als das, es war Corona-bedingt der einzige Törn des Jahres und es wird der letzte Urlaubstörn in unserer klassischen Urlaubsplanung sein.

Wie das, mögt Ihr Euch vielleicht fragen – nun, viele wissen es ja schon das wir unser Setup geändert haben und mehr Zeit auf Nessaja verbringen wollen.

Andere hören davon vielleicht das erste Mal. Um dies ein bisschen mehr zu erläutern und den Stand der Dinge aufzuzeigen, werde ich in den nächsten Stunden / Tagen einen neuen Extrapost machen.

Dieser Umbruch war auch der Grund, warum ich etwas länger für die Erstellung des Berichtes gebraucht habe – ich habe diesen „Abschlussbericht“ dafür auch etwas länger gemacht und extra viele Bilder reingepackt.

Ihr findet den Bericht im Reiter „Reisen“ oder einfach hier!

Ich habe aus meiner Sicht so geschrieben, das „easy reading“ möglich ist – nehmt Euch 10 Minuten, trinkt einen Cappuccino oder a Glaserl Wein dazu und taucht ein in den vergangenen Sommer.

Es gibt neue Funktionen, in den Foto Galerien könnt Ihr jetzt die Bilder anklicken und größer ansehen.

Wir teilen diese Momente gerne mit Euch, denn unser Leben wird sich künftig in dieser Art abspielen. Es ist schön zu wissen, dass Familie, Freunde und Bekannte auf diese Weise auf dem Laufenden bleiben und teilhaben können.

Doch dazu im nächsten Post mehr – jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen

Viele Grüße von der NESSAJA Crew

#sailingmoments_sy_nessaja #project2021 #sabbaticalxxl

Let me take you far away…

…to Holiday!

Man muss etwas älter sein um die Textzeile dieses Liedes zu kennen – für mich trifft das zu…

Wie im Facebook „sailingmoments“ Account versprochen, habe ich unseren Urlaubsbericht fertig gestellt – den findet Ihr hier.

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Wir gehen weiter davon aus, dass Urlaub 2020 unter einem „besonderen Stern“ steht. Wir hoffen, dass es nicht zu einer globalen zweiten Viruswelle kommt und sich die Reisenden intelligent und rücksichtsvoll verhalten.

News, wie immer hier auf diesem Kanal – viel Spaß beim Lesen… 😉

Newsticker – aktuelle Sachlage und Ausblick…

Es ist nun schon ein paar Tage, besser Wochen, her, dass ich den letzten Post geschrieben habe. Der Grund ist banal, es hat sich aus unserer Skippersicht nicht so sehr viel getan!

Ja schon, es wurde viel darüber geschrieben ab wann es wieder möglich sei in Urlaub zu fahren, ab wann die Grenzen nach Griechenland wieder offen wären und wie sich die „R-Werte“ in Deutschland und Hellas entwickeln. Dies alles zu wiederholen und die 1001te Meinung dazu abzugeben wollten wir uns nicht auf unsere Aufgabenliste schreiben – daher bitten wir die Funkstille zu entschuldigen.

Wir hatten nur ZWEI Dinge im Kopf, gesund bleiben und…

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Aktuelle Sachlage

Der Urlaub, den wir zum 09.05. antreten wollten wurde aufgrund der damaligen Situation in D und GR seitens der TUI gecancelt. Wir bekamen innerhalb von wenigen Tagen unseren Gutschein welchen wir akzeptiert haben.

Zwischenzeitlich haben wir einen neuen Flug nach Leros gebucht, wir gehen am 18.07. für eine Wochen nach Griechenland um nach dem Schiff zu sehen. Der Plan ist, dort nur dafür zu sorgen, dass am Schiff alles ok ist – Batterien laden, sauber machen, Kleinreparaturen durchführen. Ansonsten wollen wir einfach nur eine Woche Urlaub auf Leros genießen, ein Auslaufen ist nicht geplant.

Im September geht es dann richtig los! Wir werden am 04.09. nach Leros fliegen um von dort aus eine Segelrunde zu fahren und in diesem Rahmen einiges nachzuholen – hier werden uns Franzi und Mikey für ein paar Tage begleiten.

Es scheint sich also alles zum Guten zu wenden – vorausgesetzt es gibt im Verlauf des Jahres 2020 keinen gravierenden Corona – Rückfall.

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Ausblick…

Es gibt viel Neues zu erzählen und einige gravierende Änderungen! All das wäre noch verfrüht um es im Internet, in unserem Blog zu teilen. Ich kann nur soviel versprechen – bleibt dran, es lohnt sich!

Nur soviel, Nessaja soll 2021 ihren zweiten Frühling erleben. Ich habe nie vergessen warum ich ausgerechnet dieses Boot wollte – und das Schicksal uns zur damaligen „Otarie“ geführt hat.

Es bleibt also spannend 😉 – wir werden wohl schon im Septemberurlaub die Weichen stellen und bei der Liegeplatzoption in der Evros Marina die Zeitachse im Auge behalten müssen!

Neugierig??? News zur rechten Zeit auf unserem Blog!

Bis dahin gute Zeit, bleibt gesund – Eure Nessaja Crew

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