2024 – Und wenn Du denkst es geht nicht mehr…

…kommt irgendwo ein Lichtlein her!

Die Überschrift zum Jahresbericht 2024 ist eine Zeile aus dem gleichnamigen Poem von Rainer Maria Rilke. Wer Lust hat kann sich den kompletten Text ja mal bei Google heraussuchen – bis heute hat er an Tiefgang nicht verloren.

Ein weiteres Gedicht von Rilke ist „Herbsttag“ mit der Zeile „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.“
Wer unsere Geschichte seit dem Weggang aus Deutschland kennt und auch weiß, welche Achterbahnfahrt der Gefühle wir seit der Stornierung unserer erträumten Weltumsegelung durchlebt haben, der ahnt, wie die beiden Verse zusammenhängen.

Das Jahr 2024 hat für uns, im Endspurt, zu einer Lösung geführt – das Schicksal hat uns „ein Lichtlein“ in Form eines neuen Lebensplans geschickt – wir haben eine alte Katikia, ein Bauernhäuschen auf Leros gekauft.

Unsere „Rancho Relaxo“

Doch bis es soweit war, hat 2024 für uns viele Erlebnisse bereitgehalten. Lassen wir das Jahr also noch einmal Revue passieren…

Sibylle und ich haben uns gedacht, dass wir diesen Jahresrückblick, diese Zusammenfassung, nicht wie die letzten Jahre noch einmal im chronologischen Schnelldurchlauf wiederholen wollen.

Vielmehr möchten wir thematisch aufzeigen, was uns bewegt hat – unsere Highlights des Jahres und auch die Nackenschläge. Unsere Versuche eine Linie zu finden und die damit verbundenen rationalen Überlegungen, aber auch die emotionalen „up and down Vibes“, welche so ein Jahr eben in petto hat.

Das Fazit 2024 soll außerdem deutlich kürzer werden, alle Details kann man ja in den Monatsberichten lesen und erfahren..

Fangen wir positiv an – hier unsere Highlights!

Sibylle und ich sind uns einig, das Highlight des Jahres war unser Urlaub auf Kreta!

Nicht nur, dass es wieder eine sehr schöne und abwechslungsreiche Reise war, wir konnten darüber hinaus „er-leben“ und Zeit mit Freunden aus Deutschland verbringen!

Mit dem Motorrad über Kreta
Urlaub vom Feinsten mit Christine und Nader
Wir durchwandern die Samaria Schlucht

Solche „Auszeiten“ vom Paradies braucht es und wir werden auch weiterhin darauf achten, dass wir einmal im Jahr eine solche Reise machen. Unsere „Heimaturlaube“ und der Ausflug nach Preveza / Delphi sollen hier nicht unerwähnt bleiben, müssen sich aber hinter Kreta mit den Plätzen begnügen.

Ein weiterer Gamechanger war für uns der Wechsel des Liegeplatzes von D1 nach F16 – wir haben gleich Anfang des Jahres unseren neuen Platz vereinnahmt und diesen als unsere „neue Heimat“ festgelegt. Hier wurde das Marinaleben entspannter, wir genießen es hier zu liegen…

Unser Liegeplatz an F16 beschert uns Lebensqualität

Hier kann ich gleich weitermachen – NESSAJA macht uns ebenfalls Freude! Dafür, dass sie das ganze Jahr pausenlos in Betrieb ist, geht erfreulich wenig kaputt!

Die großen Reparaturen des Jahres 2024 sind an einer Hand aufzuzählen und die Ausfallgründe sind bekannt und behoben. Das hat unser Nervenkostüm im Jahr 2024 sehr geschont!

Für Sibylle ist ein wichtiger Pluspunkt des Jahres, dass sie sich dazu durchgerungen hat unter die Rockerbräute zu gehen! Sie hat sich einen neuen Roller geleistet und genießt täglich die Flexibilität, die ihr „Breezy“ ihr bietet!

Born to be wild…

Auch mein Mopped leistet treue Dienste und hat im Jahr 2024 nach keinerlei außerplanmäßiger Reparatur verlangt. Zu gerne würde ich sagen, dass „German Engineering“ hier die Nase vorne hat, doch bei der G650GS stimmt dies, trotz ihrer Fertigung in Spandau, durch den chinesischen Loncin Motor nicht mehr – aber auch dieser Rotax Lizenzbau leistet treue Dienste.

Egal, ich hatte meine Freude mit ihr – 365 Tage im Jahr…

Off- und onroad

Ok, es braucht nicht extra erwähnt zu werden, dass die zwei Pfeiler in unserem Leben – auch oder gerade wegen unseres Expat-Daseins hier in Griechenland – zum einen unsere Familie ist und darüber hinaus all unsere Freunde die zweite, tragende Rolle spielen.

Im Zuge der Highlights ist da natürlich der erste Familienbesuch auf Leros zu nennen. Im August war Florian mit Familie für fast zwei Wochen hier und wir hatten eine traumhafte Zeit!

Segelausflug nach Archangelos

Sibylle war letztes Jahr viermal in Deutschland, ich nur einmal – aber dieser Besuch war intensiv. Wir Beide haben in dieser Phase jede Gelegenheit genutzt, um alle Kinder und Kindeskinder zu besuchen.

Bei Antons Taufe treffen wir alle

Zum Jahresende erfahren wir, dass Enkel #8 unterwegs ist, man darf also davon ausgehen, dass unser Hauskauf nicht das einzige Highlight im neuen Jahr 2025 bleiben wird.

Die alten Freunde kamen im Jahr 2024 etwas kurz, wir geloben aber, dass wir das im kommenden Jahr auffangen werden.

Rita und René – Freunde seit nunmehr 40 Jahren!

Familie und Freunde sind ein großer Teil der Basis und viele Monatsberichte hangelten sich am Thema Freundschaft entlang.

Die sozialen Kontakte hier in Griechenland sind für uns unentbehrlich! Jeder Einzelne ist Gold wert – stellvertretend für alle stelle ich ein Bild mit Tina und Volker ein. Beide haben in 2024 für viele „perfekte Momente“ in unserem Leben gesorgt.

Friends will be friends

Nicht nur, dass wir immer wieder wunderschöne „sailingmoments“ mit ihnen genießen dürfen, auch die Tatsache, dass ich mit meinem „Patenschiff“ ELOWYN eine herausfordernde und zufriedenstellende Aufgabe gefunden habe, machen unsere Freundschaft seit vielen Jahren besonders.

Last not least – wir wollen uns integrieren und strengen uns hierfür an. Dies fällt uns leicht, da uns die Locals mit offenen Armen aufnehmen. Das freut uns immer wieder, wir fühlen uns akzeptiert und sind glücklich, so auch griechische Freunde zu haben.

Mit den Locals feiern

Ich mache noch einmal die Kurve zurück zu den Aufgaben und Arbeiten – ein bisschen Beschäftigung braucht jeder mensch um Langeweile und Müßiggang zu vermeiden.

Es liegt auf der Hand, dass ich mich bei Bootsprojekten einbringe. Die meisten davon konnten wir mit gutem Ergebnis und absolut im Zeitplan vorantreiben. Sei es das Riesenprojekt „Refit LIBERTÉ“ oder auch die Winterreparaturen an SAGITTA.

Allen voran auch hier das Schiff, dem ich verbunden bin als wäre es mein eigenes…

ELOWYN mausert sich zum full-time-job

Sibylle geht es anders an, sie engagiert sich nach wie vor für den „Dog-Shelter“ auf Leros und kümmert sich aufopfernd um die kleinen Kreaturen. Das macht ihr Freude und ist eine gute Tat! Sie macht das alles ehrenamtlich – sie ist ein „Volunteer“.

Wir werden früher oder später einem dieser kleinen Puppies ein Zuhause in unserer kleinen Katikia bieten, darauf freuen wir uns.

Aufmerksamkeit und Zuwendung – mehr nicht

Über Langeweile können wir nicht klagen, wir sind gut beschäftigt. Dieses Thema wird später noch einmal bei den kleinen Nackenschlägen des abgelaufenen Jahres auftauchen – leider war nicht alles rund um das Thema „arbeiten“ positiv behaftet.

Ja, was fällt mir sonst noch ein? Ach ja, erwähnenswert als Highlight ist für mich der Verkauf von ALENA – einem Probeschlag der wohl nicht zu toppen ist, folgte eine reibungslose Verkaufsabwicklung. So sollten Bootsverkäufe immer ablaufen.

Ein Probeschlag für die Geschichtsbücher

Sibylle möchte noch zwei weitere Punkte in dieser Sammlung von besonderen Momenten erfasst haben – zum einen unsere Geburtstage im Mai – unsere Freunde haben uns wieder hochleben lassen und wir hatten zwei ganz besondere Tage. Es ist schön zu erleben, wer einen noch im Sinn hat!

Es waren zwei besondere Tage in bester Gesellschaft
Es geht nicht um Geschenke – es geht um die Geste und den Gedanken

Der zweite und auch letzte Punkt der Highlights sind die verschiedenen Stationen unserer Integrationsversuche – sowohl die für „Touristen“ und Expats angebotenen Tanz- und Kochkurse, als auch der wöchentliche Wintersprachkurs den ich immer noch besuche, waren Puzzlesteine eines langen Wegs den wir angetreten haben.

Wir schätzen jeden einzelnen Moment und jede neu gewonnene Bekanntschaft!

Hopa – unser erster Tanzkurs! Wir wollen dabei sein…
Kochen wie, aber vor allem MIT den Locals
Για μια τέλεια ενσωμάτωση, πρέπει να μάθετε τη γλώσσα

Ganz wichtig ist es uns, dass wir nicht falsch verstanden werden – es gab 2024 wieder so viele schöne Momente, es wären zuviele sie alle aufzuzählen.

Das ist auch gar nicht nötig, denn in den Monatsberichten lassen wir euch ja ohnehin immer teilhaben.

Hier ging es wirklich nur um eine kurze Rekapitulation der Phasen aus 2024, die uns eben als „die Highlights“ in Erinnerung geblieben sind.

Auch wichtig – natürlich wissen wir, dass diese Momente gar nicht möglich wären, ohne die wirklich existenziellen Dinge des Lebens. Gesund zu sein, Zeit zu haben und ein erfülltes Leben erleben zu dürfen, dafür sind wir täglich dankbar.

Dem ist nichts hinzuzufügen – Glück und Zufriedenheit kommen so wie von selbst

Ihr ahnt es – einer Liste der „Highlights 2024“ folgt auch eine Nominierung der…

Was ist eigentlich das Gegenteil von Highlight???

Tatsächlich plagt sich sogar Google ein wenig – es scheint „Lowlight“ wirklich zu geben, klingt aber sperrig.
Ich finde auch, einfach nur „Low“ – klingt besser – gefällt mir aber nicht…

„Hoppalas“? Nein, das klingt zu lapidar. „Flops“? Zu oberflächlich…

Hier unsere kleinen „Nackenschläge & Tiefs“ des Jahres 2024!

Ich frage Sibylle – sie antwortet wie aus der Pistole geschossen, „…meine Fußschmerzen!“
Ich bekomme sogar die Freigabe für ein Foto ihres kleinen Zehs…

Autschn – rot und heiß

Die Schmerzen in beiden kleinen Zehen, oft im ganzen Außenriss, plagen sie schon das ganze Jahr. Wie schon erwähnt ist Gesundheit das wichtigste Gut – hier hatte Sibylle ein paar kleine Defizite.
Klar, die Zipperlein stehen unter Beobachtung, sie besucht Ärzte bei jedem Deutschlandbesuch – aber eine Lösung liegt noch nicht auf der Hand.

Ihr großer Wunsch – 2025 sollen die Füße sie wieder weit tragen, schmerzfrei!

Generell nervt uns beide die Rücksichtslosigkeit der Menschen untereinander. Wir haben das Gefühl, dass es immer schlimmer wird.
Natürlich wirkt sich dies auf so engem Raum wie einer Marina stärker aus als vielleicht im täglichen Stadtleben, aber egal ob es nun liegengebliebener Müll, das rücksichtslose Parken oder ein verkacktes Klo ist – am Ende sind es alles Dinge die nicht sein müssten!
Offen gesagt, wir glauben nicht an Besserung in unserem jetzigen Umfeld und auch nicht global, werden aber alles dafür tun, dass unser neues Zuhause ein Raum für Empathie wird.

Mein Jahr 2024 begann mit einem „High & Low“ gleichermaßen, das Endergebnis würde ich in meine Liste der Nackenschläge aufnehmen – der „Verkauf“ von NESSAJA…

Grau – auf Sand gebaut

Sympatische Käufer, nette Gespräche und eine klare Vereinbarung verlieren sich in einem endlosen Fragenkatalog und akademischen Öltests.
Die Zeitachse und die an sich clevere Idee der Kaufabwicklung verwässern immer mehr. Das Risiko eines Scheiterns des Kaufes NACHDEM erste Arbeiten und Investitionen gemacht worden wären, wird mir zu groß und ich ziehe die Reißleine.

NESSAJA bleibt und die Käufer können ein anderes Schiff kaufen. Heute begegnen wir uns wieder als Freunde – nichtsdestotrotz bleibt das wochenlange Hin und Her bei mir als Minuspunkt des Jahres 2024 verhaftet.

Ganz kurzer Sprung zu den Bootsreparaturen – es geht IMMER etwas schief! Ich weiß das und plane es ein, der Ärger verfliegt meist schnell – selbst die Reparatur von ELOWYNs Muringwinsch kann ich heute belächeln.

Wirklich kalt erwischt hat mich 2024 nur EDINA!

Wassereinbruch – was tun???

Aus „einmal im Monat die Batterien checken“ wurde über Nacht „zwei, dreimal die Woche die Bilge mit einer Teichpumpe auspumpen und Schimmel bekämpfen“!

Das schmucke Schiff nahm überraschend Wasser und die entstehende Feuchtigkeit musste gemindert werden – ein zehrender und undankbarer Job! Definitiv ein kleiner Nackenschlag des Jahres 2024 für mich – wenn auch mit gutem Ausgang!
Mit dem Eigner haben wir uns seither angefreundet und viele nette Momente verlebt.

Ach, weil wir gerade beim Arbeiten sind…
Es ist kein Geheimnis, dass es mir Spaß macht an den Schiffen zu arbeiten – es lag seit jeher auf der Hand, dass ich versuchen würde, mich auch in der Marina einzubringen.
Dies hatte 2023/2024 vorzüglich geklappt und die Marinaleitung und ich hatten Pläne…

Quo Vadis

Im Jahr 2024 aber, hatte KEINE dieser Vereinbarungen geklappt! Termine wurden gekippt, Telefonverabredungen verstrichen ersatzlos – jetzt würde jeder vermuten, dass das Projekt eben gescheitert ist…

Aber als ich genau dies angesprochen habe, wurde nachdrücklich versichert, dass „alles beim Alten ist!“

Ok, ich lasse es auf mich zukommen…

Wenn ich 2024 so Revue passieren lasse, dann fällt mir auf, dass es gar nicht so viele „echte“ Negativerlebnisse gab.
Was mir noch einfiel, war der verkorkste Besuch bei Marcus´ Familie auf Lipsi. Wir hatten es uns so toll zurecht gelegt gehabt – und just an diesem Tag haut es mich um wie einen gefällten Baum.

Nix ging mehr…

Mehr fiel uns eigentlich schon nicht mehr ein – wenn da nicht das plötzliche und unerwartete Ableben unserer Freundin Gitti das Jahr 2024 mit einem Tiefschlag eröffnet hätte!

Klar, inzwischen ist ein Jahr vergangen, die Zeit heilt Wunden – aber der Schock sitzt immer noch tief, verwunden haben wir es noch nicht.

Für uns unfassbar

Das waren sie also – die „Hochs & Tiefs“ in unserem Jahr 2024 – unser persönlicher Jahresrückblick sozusagen.

Ein Thema bleibt noch – ein nicht unerhebliches! Es geht um den „roten Faden“ in unserem Leben, um den Lebensplan, um Ziele und Träume.
Ich habe diesen Punkt in den Monatsberichten mehrfach angeschnitten, ihn aber nie wirklich thematisiert.

Offen gesagt, es verging kaum ein Tag, an dem Sibylle und ich nicht über die Frage „wie geht´s weiter“ dieskutiert haben…

Natürlich kennen wir Phrasen wie „einfach mal auf sich zukommen lassen“, oder wie „man kann nicht alles planen“, aber jede Lebenssituation ist eben individuell und wir waren uns zumindest in einem Punkt einig – ein grob abgestecktes Ziel sollte man schon vor Augen haben um nicht planlos herum zu mäandern.

Ein gutes Credo

Als wir 2020 anfingen alles zu verkaufen und unser Leben in Deutschland aufzugeben, da stand die Frage im Raum „Was kommt noch?“

Eine Weltumsegelung kommt nicht mehr, das haben wir beschlossen, deshalb galt es jetzt umso mehr, die Antwort auf exakt diese Frage zu finden!
Was definieren wir als neue Lebensaufgabe, was ist unser Ziel?

Wir waren uns gottlob auch einig, dass wir 2020 wohl NICHT alles aufgegeben hätten, hätten wir den momentanen Sachstand vor Augen gehabt.
Wir wollten bis dato NIE einfach Auswanderer sein! Es musste sich also etwas ändern, die Zeit lief…

Aber Leros mit seinen Locals hatte uns gepackt, wir wollen auch nicht wieder weg – ein Teufelskreis…

„Clean Monday“ BBQ mit unseren griechischen Freunden

Welcher Kompromiss ist der richtige, mit welcher Einigung gibt keiner von uns seine Ideale auf? Das war eine schwierige Frage und die Antwort zu finden war nicht leicht – offen gesagt, es hat etwas Glück gebraucht, eine Schicksalsfügung, um an der imaginären „Weggabelung“ abzubiegen.

Ich habe mehrfach nach Jobs in Deutschland geschaut, wir haben erwogen, eine „two base solution“ aufzubauen – also Sibylle in ihrer Wohnung in Deutschland, ich auf NESSAJA auf Leros, aber es gab immer stichhaltige Gegenargumente.

Es war uns schon irgendwie klar, der beste Kompromiss wäre ein Häuschen auf Leros, es wäre nicht der kleinste gemeinsame Nenner, sondern eine solide Grundlage wenn man sowohl rational, wirtschaftliche Überlegungen, wie auch die mitschwingenden Emotionen und Wünsche berücksichtigt.

Leider sind mehrere Anläufe geplatzt, gleichzeitig rannten die Immobilienpreise davon – es schien, als hätten wir diese Gelegenheit bereits 2022 verpasst!

Dann kam der 13.12.2024 – ein Freitag!

Es wird der Tag, der im Endspurt des Jahres zu einer Entscheidung führt und somit den neuen „roten Faden“ in unser Leben spannt – wir finden „unser Haus“ und sagen, so wie man uns eigentlich kennt, sehr kurzentschlossen zu.

Kleine Katikia, Garage, Werkstatt, großer Grund, Olivenbäume – was will man mehr???
Genug Platz für die Enkelschar
Meerblick zu zwei Seiten
Griechenland ist mein Spielfeld – ich unterschreibe

Klar dürfte sein, dass wir seither viele Male oben im Haus waren. Wir haben bis heute nichts gesehen, was uns hätte nachdenklich werden lassen.
Natürlich müssen wir renovieren, der Umzug wird noch eine Weile auf sich warten lassen – aber die Weichen sind gestellt!

Wir Beide planen viel und sind uns einig in meinem Wunsch, hier eine Idylle für unsere Familie zu schaffen. Ich hoffe, die Enkel werden das erkennen und schätzen – und uns natürlich oft besuchen.

Ich kann mir vorstellen hier alt zu werden – dafür muss ich Einiges anpassen. Dem Segeln und den Booten – und damit auch der Marina – möchte ich mit meiner Verantwortung für ELOWYN treu bleiben, von NESSAJA werden wir uns schweren Herzens, aber doch mit der Vorfreude auf das Neue, trennen müssen.

Abenteuer? Sibylle vielleicht etwas weniger, ich gerne – dabei sollen eine neue Enduro und die Reisen nach Deutschland eine Rolle spielen, mit der können wir dann auch weiterhin die umliegenden griechischen Inseln entdecken.

Für den Spaß hier, vielleicht ein kleines Motorboot mit Außenborder…

Ihr seht, wir haben schon wieder 1001 Ideen 😉

Fazit – war 2024 ein gutes Jahr? Wir sagen JA!

Liebe Grüße von Leros / Dezember 2024

Last not least – der Blog!
„sailingmoments“ wird irgendwann ausgedient haben – ich hirne jetzt schon über Möglichkeiten, den bisherigen Blog unter eine neue Überschrift zu hängen und ab irgendwann unter einem neuen Motto weiterzuschreiben – bleibt gespannt…

Herzliche Grüße
Mario & Sibylle

Ein Seglerpaar bleibt auf einer kleinen Ägäisinsel "hängen" – in diesem Blog geben sie Einblicke in ihren Alltag…