…auch diesen Blogbeitrag eröffne ich – weil es schon guter Brauch geworden ist – mit einem Liedtitel.
„New Beginning“ – so sang Tracy Chapman vor einigen Jahren. Ich schätze Mrs. Chapman sehr und kenne den Text wohl – manchmal meine ich, er war auf das aktuelle Weltgeschehen, zumal jenseits von RSA, selten so aktuell wie in diesen Tagen.
Doch genug damit! Soweit wollte ich gar nicht greifen…
Unser Neuanfang hat weit weniger Gewicht, für uns persönlich allerdings war es durchaus ein Brocken das Gewohnte hinter uns zu lassen und die Komfortzone zu verlassen. Wir wollen uns bewusster und reduzierter verhalten um damit Ressourcen zu schonen und Geld nur noch für elementare Dinge zu verwenden. Ob das gelingt wird sich zeigen.
Im letzten Beitrag haben wir von unserer Anreise erzählt. Heute möchte ich einen kleinen Überblick über unseren ersten Monat vor Ort geben. Es sei vorausgeschickt, dass wir anfangs durchaus mit unserer Gefühlswelt zu kämpfen hatten – es fühlte sich zunächst surreal an, wie ein Urlaub welcher vom Wetterpech gezeichnet war und viel zu früh begann.
Doch der Reihe nach…
Ein Freund von uns hatte am 10.03. Geburtstag und uns hierzu eingeladen – es war daher immer ein wenig in unseren Köpfen dieses Datum als spätestes Anreisedatum zu haben. Das haben wir geschafft, wir waren am 06.03. da! Doch wir hatten die Rechnung ohne den Wirt, sprich ohne zweier Seglerpaare aus einem ehemaligen EU Land, gemacht!
Diese waren durch die Covid Pandemie so verängstigt, dass sie uns am liebsten sofort aus der Marina gejagt hätten. Ernsthaft, einer der Office Angestellten ist extra wegen uns zur Polizei gefahren um zu klären, ob wir die siebentägige Quarantäne am Schiff absitzen dürfen. Durften wir…
Leider hat er von den Beamten auch gleich die „Spielregeln“ ausgehändigt bekommen, mit der Bitte uns diese doch freundlicher Weise zu bestellen – gesagt, getan – damit war klar, wir stehen unter Beobachtung, wir dürfen nicht von Bord.
Ein letzter Satz zu diesem Thema – ein freundliches Wort zu uns und wir hätten immer auf Distanz geachtet, defensiv Verhalten wollten wir uns ohnehin. Aber dafür zu sorgen, dass wir nichtmal auf´s Klo dürfen steht in reziproker Relation zur vielbeschworenen Seglerkameradschaft…
Eine lange Einleitung – wo bleiben die Bilder???
Hier kommen sie – bei der Geburtstagsfeier waren wir somit außen vor. Dennoch kamen die Nachbarn bei uns vorbei, mit einem Glaserl Sekt, um mit uns auf den Ehrentag des Kumpanen anzustoßen. So kann man Quarantäne auch aushalten.

So ging es weiter – am nächsten Tag schon bekamen wir „Post“ von einer Segelfamilie die uns auf diesem Weg willkommen heißen wollte! Ich kann mich nicht erinnern das letzte Mal einen Brief und Zeichnungen bekommen zu haben – umso mehr war ich beeindruckt und auch gerührt!

Wir waren insgesamt sehr gut versorgt. Meinen Chip für Strom und Wasser hat mir die Marina aufgeladen und an die Gangway gebracht. Jedes Mal wenn ein anderer Segler (außer die beiden „Wachhabenden“) in den Ort fuhr, wurden wir gefragt ob wir etwas benötigen – und es waren nicht nur Kleinigkeiten einzukaufen. Wir hatten alles was wir brauchten, nur die Beine konnten wir uns nicht vertreten.
Ersatzteile waren keine Herausforderung! Erstens wurde ich relativ spät in meinem Aktionismus gebremst und konnte alle persönlichen Sachen ausladen. Somit hatten wir während der Quarantänewoche alle Hände voll zu tun unser Hab und Gut zu verstauen, das Boot neu durchzusortieren und die Lagerstrukturen zu ändern. Lagerorte wurden notiert, sonst findest Du nix mehr!
Dabei hatten wir auch Zeit unserem Urlaubsdomizil eine noch persönlichere Note zu geben und ein paar Andenken an die Lieben zuhause, an unser bisheriges Leben, zu platzieren.
Wir waren zufrieden! An dieser Stelle ein bisschen Gas zu geben war uns ein Anliegen – ehrlich gesagt war das Wetter nämlich relativ wechselhaft. Verglichen mit Deutschland war Mitte März hier zwar schon Frühling, es gab sehr sonnige und warme Tage, aber an anderen Tagen war es eben auch kalt (10°-15°C), bewölkt und regnerisch.
Wir wollten uns sehr schnell wohlfühlen und an den langen Abenden unser neues Zuhause genießen können – und das taten wir dann auch…

Wir konnten abends Netflix oder Prime sehen und auch, sofern wir mal stabiles w-lan hatten, Videos, YouTube oder Mediatheken streamen. Ein klassisches TV Programm geht uns nicht ab! Unsere Favoriten – Berichte anderer Segler und Reisedokus…
Alternativ dazu beschäftigen wir uns mit Lesen oder ein paar organisatorischen Dingen am PC (so musste z.B. die Steuererklärung gemacht werden 😉 ) Wichtig war uns auch, dass wir uns so aufstellen, dass unser Datenvolumen oder die Bandbreite der Marina auch für ZOOM Meetings oder WhatsApp Videocalls reicht – das war anfangs holprig, jetzt haben wir es gut im Griff.

Ein Thema ist offen – ein sehr wichtiges! Essen…
Auch hier haben wir uns vorgenommen unsere Gewohnheiten anzupassen – wir wollten gesünder und abwechslungsreicher, auf jeden Fall aber frischer und mediterraner essen. Verpackung aus Plastik wollen wir drastisch reduzieren. Das hat zunächst nur bedingt geklappt…

…wurde im Laufe der Zeit aber immer besser. Man darf nicht vergessen – am Anfang war ja noch unsere Quarantäne – wir haben daher die Lieferservices der ansässigen Tavernen gut genutzt. Jeder bietet das Liefern an, es gibt hervorragende Bestellplattformen und es wird auf der kleinen Insel oft ohne oder mit sehr geringem Mindestbestellwert ausgeliefert. Es ist in Griechenland zum Beispiel immer schon Usus sich den Kaffee bzw. den Frappé liefern zu lassen.
Nochmals zurück zum Wetter, wir hatten und haben viele Tage sehr strammen Wind hier. Eine Phase mit über 40kn in der Marina, das sind immerhin 9Bft! Nichtsegler können sich das kaum vorstellen – Fallen schlagen, der Wind heult durch die Takelagen und die Boote zerren an den Festmachern. Das gibt in der Kabine eine herrliche Akustik – ein Knarzen und Knirschen so laut, als wolle man neben Konzertlautsprechern schlafen. Die Nächte waren daher sehr wechselhaft, zwischen schläfrigem Schaukeln und zermürbenden hin und her Wälzen.

An solchen Tagen sieht auch die sonst so beeindruckende Marina eher grau und trostlos aus.

Nach solchen Nächten hilft nur – im übertragenen Sinne – ein Katerfrühstück um wieder Lebensgeister zu schöpfen. Deshalb haben wir ab und an schon morgens richtig aufgetischt. Die Tage waren nämlich durchaus anstrengend und fordernd, doch dazu später mehr.

Nochmals kurz zurück zur Einleitung – „We need a New Beginning“ – ich habe relativiert und der Sache den ernsten Unterton etwas nehmen wollen – handelt es sich hier doch um einen Urlaubs- bzw. Segelblog. Als ich aber eines morgens im Navtex diese Meldung sah, wohlgemerkt über einen offiziellen, nicht diplomatischen Informationskanal – da war ich doch eine zeitlang nachdenklich…
Irgend etwas ist in Schieflage!


Ich hoffe, dass zwischen Griechenland und der Türkei irgendwann einmal wieder ein normales Verhältnis herrscht. Die Menschen können es ziemlich gut – es liegt an der Politik Wege zu finden.
Doch zurück zu „leichteren Inhalten“…
Ein Freund von mir hat gefragt was wir eigentlich den ganzen Tag machen würden wenn wir da so in Griechenland rumhocken. Nun, im Sommer ist die Antwort auf diese Frage sicher einfacher, doch auch bisher war uns nicht grad fad.
Wir kümmern uns um alltägliches wie Haare schneiden…



…wir gönnen uns, sofern das Wetter mitspielt, einen Aperitif auf unserer „Terrasse“…

…gehen frische Sachen kaufen, kochen uns was und freuen uns so richtig auf´s Abendessen!

Da es vor der Zeitumstellung relativ früh dunkel wurde, haben wir meist noch einen Film geschaut und sind dann ins relativ kalte Schlafzimmer wo wir uns in unsere Decken eingemummelt haben.


Dazu vielleicht eine kurze Erklärung – wir müssen tagsüber eigentlich nicht heizen – bis auf ganz wenige Ausnahmen – abends dagegen wird es frisch und das Schiff kühlt ziemlich runter, wir hätten dann nur noch 10° – 15°C, je nach Außentemperatur. Also heizen wir mit einem Ölradiator und Strom. Das klappt gut, kostet aber mächtig – als Anhaltspunkt – für Strom und Wasser hatten wir nach drei Wochen rund 110.-€ bezahlt.
Daher heizen wir das Schlafzimmer nicht und sind in manchen Nächten froh um unsere alten Decken, bei denen wir lang überlegt haben ob wir sie überhaupt mitnehmen sollen.
Ihr habt gemerkt, die Quarantäne war zu Ende, wir waren wieder frei – so frei wie man zu Zeiten einer Pandemie eben sein kann. Leider hatten wir das unsägliche Pech, dass Leros, welches bisher als coronafrei galt, just zu dieser Zeit erste Fälle hatte und die Zahlen auch noch sprunghaft anstiegen. Es wurde ein Ausnahmezustand verhängt und die Maßnahmen verschärft.
Eigentlich ist hier alles strenger als in Deutschland, aber die Menschen gehen entspannter damit um. Wir kommen gut zurecht und bekommen alles was wir brauchen. Einkaufen darf man gehen, und so gehen wir halt einmal am Tag unsere Runde, verbinden es mit einem Einkauf und tragen im Ort eine Maske. Das passt so und wir fühlen uns sicher.
Aufgemerkt nun! Ein Teil unserer Beschäftigung fehlt noch…
Natürlich kümmern wir uns rührend um unser neues Zuhause und lassen dem Schiff Liebe und Aufmerksamkeit zukommen. Manchmal wird das quittiert, andermal nicht! So hatten wir in der ersten Woche einige Kleinigkeiten welche nicht auf der Liste standen, aber gut behoben werden konnten.
Andere Dinge waren geplant, wie zum Beispiel der Tausch unserer Bilgenpumpe, welche ich von zuhause mitgebracht hatte.

Immer wenn wir ein solches Kleinprojekt erledigt hatten war es Zeit für eine Belohnung – also sind wir wieder mit einer „Selbstgenehmigung“ in der Tasche, zum Einkaufen gefahren.


Andere Defekte haben uns echt überrascht! Zum Beispiel als unser flexibler Wassertank beschlossen hat sein irdisches Dasein zu beenden und 200 Liter Wasser in unserer Bilge landeten – zum Glück hatte ich die Bilgenpumpe vorher repariert und somit Gelegenheit für einen ausgiebigen Testlauf.


Kleine Ursache große Wirkung! Nun, egal – der neue Tank ist bestellt, gar nicht mal so teuer und in mir machte sich ein Gefühl breit welches nur Handwerker kennen – repariert! Problem beseitigt! Ich fühlte mich wie Chuck Norris und Mc Gyver gleichzeitig – ob wohl Mr. Mc Gyver stets nur ein kleineres Werkzeug zur Verfügung hatte…

So kommst Du in den entlegensten Winkel und ich habe dabei auch gleich die Systematik meiner Bilgenpumpen erforscht – kommen doch immerhin drei zusammen. Es war klar, dass bei dieser Gelegenheit sicherheitsrelevante Teile welche nicht mehr mein Vertrauen erwecken konnten, prophylaktisch getauscht wurden.

Was macht Sibylle derweil? Auweh, wie sage ich es ohne sofort in eine klassische „Macho-Schublade“ gesteckt zu werden. Ok, ich versuche es – sie genießt Ihre Freiräume! Mit joggen, ratschen oder lesen…

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ihr Anteil an meinen Baustellen meist die Endreinigung ist…
Baustelle abschließen, Projekt final abnehmen inclusive Funktionsprüfung sowie das Aufräumen der Baustelle gehören zu meinen Aufgaben. Dann schreitet Sibylle zur Tat, verjagt mich meist und sorgt als Meister*in Propper für porentiefe Reinheit. Das war besonders beim Wasser in der Bilge ein harter Job – Danke dafür!!!

Naja, sie lacht ja noch! Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich durchaus bemühe für lustige Momente zu sorgen. Wenn mir das nicht alleine gelingt, dann zumindest mit Nachbars Hilfe – zum Beispiel als wir die Unterwasserdrohne losgelassen haben.
Leider gibt es kein Bild von zwei erwachsenen Männern wie sie mit einem kabelgebundenen Tauch-Bötchen spielen – aber dafür ein herrliches Bild unseres bewachsenen Unterwasserschiffes – ich glaube das wird auch ein Projekt.

Darüber hinaus haben wir nur Filme, bevor die allerdings auf meinen YouTube Kanal gehen müssen wir noch etwas üben…
Womit wir bei unseren Nachbarn wären – die Mitglieder einer Winter Community in einer Marina sind der Spiegel der Gesellschaft. So wie es die von Covid-Panikattacken Heimgesuchten gibt (ich hatte das schon erwähnt) gibt es auch das andere Ende der Skala. Hier würde ich unsere direkten Nachbarn einordnen. Ich mache es kurz – wir haben sehr viel Spaß und verstehen uns sehr gut.
Das Ganze gipfelte bisher in einer sehr spontanen Steg-Grillparty. Kennt Ihr die Dinger, die passieren und Du sagst schon während es passiert „so etwas kannst Du nicht planen“? Hier war so ein Event! Eigentlich wollte Herr Nachbar nur seinen COBB Grill zeigen – eine Viertelstunde später hatte jeder was gebracht und der Grill brutzelte…
DAS sind die Momente für die wir das machen – der Sommer darf also getrost kommen!
Es war überhaupt ein wunderschöner Tag, das Wetter passte und es war bis zum späten Nachmittag warm und sonnig. Wir sind die Stege abgelaufen und haben der Sonne zugesehen, wie sie sich langsam auf ihren Untergang vorbereitete.

Anekdote gefällig? Während des Grillens hatte unsere Nachbarin auf einmal gerufen, dass sie Barracudas vom Steg aus sähe und die typische Angler-Längenanzeige mit den Armen angedeutet. Ich dachte sofort, dass dies nur in die Sparte „Anglerlatein“ einzuordnen ist, denn ein 1m langer BARRACUDA würde ja wohl nicht ein einer Marina rumschwimmen???
EINER??? VIER!!!

Glaubt es oder nicht – der Große schwamm so, dass seine Schwanzflosse aus dem Wasser geschaut hatte und ich dachte zuerst, dass ein Hai in der Marina wäre. Der war bestimmt (fast) 1m lang. Die anderen drei etwas kleiner… Unglaublich!
So vergingen die Tage und der April näherte sich – im Auto ist nicht mehr viel Material. Auf mir lastete, nachdem die Steuererklärung erledigt war, nur noch ein Projekt welches wenig Spaß versprach. Die Erneuerung unseres Kühlkompressors nebst Verdampfer in der Kühlbox.
Ekliger Job deshalb, weil nicht nur Kabel gezogen werden müssen, sondern auch das Kupferrohr für die Kühlflüssigkeit einmal quer durchs Boot gebogen werden musste. Sibylle hat sich also schonmal auf eine Baustelle mittleren Ausmaßes vorbereitet – Herd raus, alle Küchentüren raus, alle Lebensmittel raus…


Der alte Kompressor war laut, die Kühlleistung war nicht mehr ausreichend und er hatte irgendeinen Fehler zwischen Steuerung und Kompressor. Zudem musste alle zwei Jahre das Kühlmittel nachgefüllt werden. Das kostet auch jedesmal 100.-€ – es war Zeit das alte Teil zu verabschieden…


Während ich also den alten Klumpatsch rausreiße und die alten Leitungen durch Abzwicken demontiere (und mir dabei schon überlege wie das wieder werden soll) darf Sibylle noch ein wenig – Ihr ahnt es schon – dem Müßiggang frönen! Ihr Einsatz kommt später…

Die Arbeit ging wider Erwarten sehr gut voran und nach kurzer Zeit schon war der neue Kompressor verbaut. Der Verdampfer hat etwas mehr Mühe gemacht, sowohl die Montage als auch das Verlegen der Kupferleitung – das ist echt ein Kack – das Ding um die Ecken biegen, durch die entlegensten Winkel zerren – ohne es zu knicken. Ich hab´ Blut und Wasser geschwitzt – aber das Ergebnis kann sich sehen lassen…


Nun rennt das System wieder, das Bier bleibt kalt und die Butter ist wieder streichzart statt flüssig – so muss das!!
Wir hatten Glück, dass tags darauf das Wetter herrlich war, so konnten wir uns für den guten Job belohnen – wir haben vom Apfel der Versuchung genascht! NEIN, nicht zuviel denken, ganz anders…
Wir haben uns unter dem Vorwand des Einkaufens weiter als erlaubt vom Ausgangspunkt entfernt. Streng genommen war es gar kein Vorwand, wir sind wirklich einkaufen gegangen – aber eben nicht direkt 😉
Wir haben uns einen kleinen Umweg gegönnt und einen netten Spaziergang gemacht – hier ein paar Impressionen.
Leros blüht! Es ist schön hier – wir warten nur noch auf den Umschwung der Platz macht – Platz für den Frühsommer so wie wir ihn kennen. Dann gibt es kein Halten mehr, ich freu mich drauf.

Der erste Monat, naja ein knapper Monat, liegt im Kielwasser. Es war ein Monat mit Höhen und Tiefen, beides aber nicht ausgeprägt. Wir haben uns schon ein bisschen an das neue Lebensmodell gewöhnt, freuen uns auf das was kommt, sind aber noch nicht ganz in der Realität angekommen. Dreieinhalb, sogar vier Wochen Urlaub am Schiff hatten wir schon – ich denke das kommt noch!
Jetzt warten wir, wie alle Menschen hier auf Lockerungen. Wir haben Dimitris beim Einkaufen getroffen, er möchte sein Restaurant eröffnen, ich habe mit Haris von unserer Lieblingskonditorei, mit Popi vom Morano Cafe, mit Rena vom Scooter-Verleih gesprochen – alle brauchen das Saisongeschäft und hoffen zumindest auf eine Teilöffnung, z.B. die Außengastronomie.
Wir fühlen uns sicher, wir sind glücklich und wir freuen uns auf 2021 und das Eintreffen von Freunden und Familienbesuch.

So, ein langer Text um unseren ersten Monat mit Euch zu teilen – es gäbe noch soviel mehr zu erzählen. Und am Ende ist alles doch so banal – wir machen nichts anderes als das umzusetzen was ich im Mai 2015 als Motto an unsere Kabinenwand geklebt habe…

In diesem Sinne wünsche ich allen Followern und Lesern des Blogs ein gesegnetes Osterfest. Genießt die Zeit und das Frühjahr.
Wir machen weiter mit kleinen Projekten, ich melde mich ja ohnehin immer mal über Facebook mit Updates. Heute ist wohl noch der Tausch der Gangway dran, morgen erwarte ich den Wassertank um ihn am Wochenende zu montieren. Dann soll es erste Lockerungen geben und ich hoffe öffentlich und erlaubter Weise ein Eis essen zu dürfen…
In diesem Sinne, bis zum nächsten Bericht – denn News von uns gibt ja bekanntlich hier auf unserem Blog!
Liebe Grüße von der Nessaja Crew / Sibylle & Mario















