…ist es eigentlich noch die größte Bootsmesse der Welt?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht sicher – größer als alle anderen die wir kennen ist sie allemal und es ist auch die Plattform welcher wir den Vorzug geben. Inzwischen zeigt sich ganz klar, sowohl Friedrichshafen als auch die f.re.e in München oder die Messe in Tulln stehen hinten an. Unser Pflichttermin führt uns jedes Jahr im Januar nach Düsseldorf!
Die Tickets sind meist vorher schon bestellt und geladen – somit über den „boot“-Club auch etwas günstiger…

So ging es am Freitag nach getaner Arbeit auf die fast 700km lange Strecke nach Ratingen. Dort beziehen wir an sich immer dasselbe Hotel – hier werden wir nächstes Mal aber sehen, dass wir uns etwas anderes suchen – das Tryp Airport Hotel hat etwas an Qualität eingebüßt – bei gleichzeitiger Erhöhung der Preise…
Dort angekommen gab es noch ein kurzes Dinner und dann ab ins Bett – wollten wir doch am nächsten Morgen ausgeruht sein.
Gesagt, getan – pünktlich um 10.00 Uhr haben wir uns auf unsere Tour durch die 17 Hallen gemacht. Klar, dass wir uns wirklich alles angesehen haben – am Anfang fast alleine…

…später war dann deutlich mehr los, überlaufen war es jedoch nur beim Tauchen und den Trendsportarten.
Zwischendrin haben wir uns ein wenig gestärkt. Schön war, dass auch hier der Trend zu Foodtrucks Einzug gehalten hat. Die Qualität war gut, die Preise allerdings gehoben – Messe halt!

Puh, nach dem „Pulled-Chicken-Burger“ ein Schnäpschen und einen Kaffee? Natürlich! Gut, wenn man seine Anlaufstationen hat! Beim Stand von der kroatischen ACI waren wir willkommene Gäste und Sanjin hat uns einen sehr leckeren Honiggrappa spendiert – so kann man es aushalten!

…und sonst? Irgendwas gekauft? Neue Projekte? NEIN! Ich war glücklich einmal ganz ohne Vorsätze auf der Messe zu sein. Keine Projektplanung, keine Kaufabsichten! So hat es am Ende auch nur für ein paar Prospekte und Broschüren gereicht!

Es gibt auch keine Planänderungen! Manchmal würde ich gerne nach Rab zurückkehren – aber die Vernunftsbetrachtung lässt das nicht zu. Zumal ich die Griechen und Griechenland wirklich schätzen und lieben gelernt habe – auch wenn wir dadurch weniger Gelegenheit haben unsere Nessaja zu nutzen.
Puh, geschafft! Wir waren um 16.30 Uhr durch und das war gut so! Hatten wir doch die Gelegenheit ein bisschen zu relaxen bevor wir unserem Date mit Freunden nachkommen wollten. Wir hatten uns nämlich mit Seglern aus unserer Evros Marina verabredet – dies könnte sich zu einem netten Brauch entwickeln. Diesmal im Suitbertus, dem ältesten Haus Ratingens – aus 1492! War eine sehr coole Location…



Ist es Euch aufgefallen? Die haben doch tatsächlich Tegernseer Bier ausgeschenkt! Schweinsbraten gab´s auch! Bayrische Wochen??? Uns egal – wir haben uns an die Minibiere gehalten welche typisch für hier sind – und zum Alt gab´s Grünkohl mit Pinkel.

So hatten wir ein sehr nettes Beisammensein und einiges an Klönschnack! Ja, die „boot“ leitet eben die Saison ein!

Am Sonntagmorgen ging es nach Hause – den Kopf voller Gedanken und mit einiger Vorfreude auf die Segelsaison 2018 im Gepäck. Wie es weitergeht erfahrt Ihr natürlich wie immer hier auf diesem Kanal – stay tuned!
Und wie heißt es so schön? Nach der Messe ist vor der Messe – Düsseldorf, habe die Ehre bis 2019!
