Pleiten, Pech und Pannen – Refit 2014!

…nicht alles klappt – das sollte man ehrlich erwähnen!

Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, die nächste große Baustelle bei Nessaja ist die Innenverkleidung, der Himmel, die Tapezierung!
Verschiedenen Namen für eine Sache – das ändert nichts daran, dass genau dieser bei uns mehr als defekt ist.
Böse Zungen könnten meinen bei uns an Bord „fliegen die Fetzen“ – das stimmt im Wortsinn, darf aber nicht übertragen werden!

Im Februar habe ich daher der Piculjan Werft auf Rab eine Zusage auf einen (hohen) Kostenvoranschlag gegeben. Die Werft genießt einen guten Ruf und was uns gezeigt wurde war erstklassig.
Da hat es mich auch nicht weiter gestört, dass die Organisation etwas chaotisch schien und meine Mails meist unbeantwortet blieben.

Nun rückte der im Februar vereinbarte Termin näher, wir mussten Nessaja am 03.08. zwischen 10.00 und 14.00 in der Werft abgeben, haben das die beiden Tage davor auch noch einmal vor Ort so besprochen und unser Auto dorthin verbracht. Es war klar, dass noch Gespräche zu den Arbeiten nötig waren um den erweiterten Reparaturrahmen exakt abzustecken – die hatte ja leider per Mail im Vorfeld nicht geklappt.
Wir haben also im Innenraum von Nessaja alles verräumt, alle Spalten und Löcher verklebt um die Sauerrei so gering wie möglich zu halten und uns dann auf den Weg gemacht. Um 11.20 haben wir Barbat erreicht…
Leider war außer eines jungen Mannes („what do you want and who are you?“) niemand da mit dem ich über die Reparatur hätte sprechen können oder dem ich mein Schiff hätte übergeben wollen.
Nachdem wir uns am letzten freien Platz selber eine Muring genommen hatten, wurden wir zudem zwar freundlich aber bestimmt aufgefordert den Platz wieder zu verlassen.
Ich können mein Schiff ja an den alten Fischkutter längsseits festmachen, es würde sich dann schon jemand um Nessaja kümmern. Die anderen Plätze waren von kleinen Motorbooten die in den Kran wollten reichlich belegt!
Das war es dann für mich! Es waren wieder Gewitter angesagt, meine Leinen waren zu kurz um an den Befestigungspollern des viel größeren Kutters sicher festzumachen und große Fender waren auch nicht ausreichend vorhanden.
Vielleicht war es kleinlich, aber ich habe für mich entschieden Nessaja an Ihren Liegeplatz zurück zu bringen. Ich habe sie dann alleine zurückgefahren, Sibylle hat gleich unser Auto mitgenommen.
Auf mein Mail welches ich sofort als Info folgen lies und welches ich auch wirklich fair formuliert habe habe ich – wie sollte es auch anders sein – bis jetzt zumindest keine Antwort erhalten. Man scheint uns nicht zu vermissen.

Fazit und Bitte um Unterstützung!

Ich bin bereit mir die Neuverkleidung von Nessaja etwas kosten zu lassen – in einem gewissen Preisrahmen versteht sich! Dafür erwarte ich mir eine fachgerechte Arbeit und eine Mindestzuverlässigkeit im Umgang.
Wer also einen Ausstatter, einen Tapezierer, einen Polsterer kennt oder empfehlen kann, welcher in der Lage ist ein ganzes Schiff von vorne nach hinten neu auszustatten, der möge sich bitte bei mir melden.
Nein, man kann diese Arbeit wahrscheinlich nicht selber machen, die Eignerkabine ist sehr anspruchsvoll – man muss kleben, spannen und nähen!
Ich freue mich über jeden Tip und Ratschlag.
Ach ja, die Reparatur muss natürlich in Kroatien durchgeführt werden…

2 Kommentare zu „Pleiten, Pech und Pannen – Refit 2014!“

    1. Hallo Holger,

      danke, ich werde das auf jeden Fall machen, da ich um jeden Tip dankbar bin.
      Meine Bedenken sind eben in der Achterkabine gegeben, da gibt es viele Rundungen und wenig Hinterfütterungen.
      Aber vielleicht gibt´s ja eine Lösung, mit Holz bin ich firm, da könnte ich mir helfen…

      Gruß Mario

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